Bundesliga 2014/15, 28. Spieltag
15:32 - 3. Spielminute

Gelbe Karte
Dante
Bayern

15:44 - 15. Spielminute

Tor 1:0
Lewandowski
Rechtsschuss
Vorbereitung T. Müller
Bayern

16:04 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Madlung
Frankfurt

16:52 - 66. Spielminute

Tor 2:0
Lewandowski
Kopfball
Vorbereitung M. Götze
Bayern

16:53 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
M. Stendera
Frankfurt

16:57 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Rode
für Thiago
Bayern

16:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Inui
für Valdez
Frankfurt

16:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Piazon
für Aigner
Frankfurt

16:59 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Ignjovski
für Anderson
Frankfurt

17:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Gaudino
für Lahm
Bayern

17:08 - 82. Spielminute

Tor 3:0
T. Müller
Rechtsschuss
Vorbereitung Weiser
Bayern

17:10 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Badstuber
für Rafinha
Bayern

17:14 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Ignjovski
Frankfurt

FCB

SGE

Frankfurt zu harmlos bei ersatzgeschwächtem FCB

Lewandowski schießt die Eintracht ab

Robert Lewandowski

Traumtor aus Abseitsposition: Robert Lewandowski erzielt das 1:0 gegen Frankfurt. Getty Images

Bayerns Trainer Pep Guardiola nahm nach dem 5:3-Sieg im Elfmeterschießen in Leverkusen im Viertelfinale des DFB-Pokals drei personelle Wechsel vor: Für den geschonten Neuer und die verletzt ausfallenden Benatia und Boateng (beide muskuläre Probleme) begannen Ersatzkeeper Reina, Weiser und Thiago, der damit erstmals in der Saison 2014/15 von Beginn an spielte. Die prominente Verletztenliste bevölkerte erneut auch Schweinsteiger, bei dem sich zusätzlich zu einem Kapselriss im Sprunggelenk auch noch ein grippaler Infekt eingestellt hatte. Neben Neuer bot Guardiola in Badstuber, Rode und Gaudino nur ganz drei Reservekräfte auf.

Auch Frankfurts Coach Thomas Schaaf war im Vergleich zum 2:2 gegen Hannover 96 zu personellen Umstellungen gezwungen: Neben Zambrano (Muskelfaserriss) fehlte auch Torjäger Meier (Patellasehnenprobleme). Zudem kam Stendera für Inui von Beginn an zum Einsatz.

"Uns fehlen die beiden Künstler vorne und damit die Mittel, die Gegner über die Flügel auseinanderzunehmen", beschrieb mit Karl-Heinz Rummenigge der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern die ohne Robben (Bauchmuskelriss) und Ribery (Knöchelprobleme) geringere offensive Durchschlagskraft des Rekordmeisters. Dem begegnete Guardiola gegen die SGE mit einer Raute anstelle von zwei offensiven Außen.

Lewandowski trifft sehenswert mit Beigeschmack

Der 28. Spieltag

Bei der Eintracht hatte Coach Schaaf vor der Partie angekündigt, sich auch in München nicht verstecken zu wollen. Und in der Tat starteten die Frankfurter beherzt in die Partie und suchten auch die Offensive. Intensiv gestalteten sich die ersten Minuten auch in Sachen Zweikampfführung: Aigner traf Juan Bernat schon nach zehn Sekunden recht rustikal am Fuß, Dante sah früh die Gelbe Karte, nachdem er Valdez mit dem Ellbogen eine Platzwunde verpasst hatte. Ungeschoren davon kam dagegen Anderson, der im Strafraum Lewandowski mit hohem Bein am Kopf traf (8.).

Nach einer gelungenen Ballstafette über den agilen Thiago, Lahm und Müller ging der FC Bayern nach einer Viertelstunde in Führung: In knapper Abseitsposition nahm Lewandowski den Ball am Strafraumrand erst gekonnt mit und vollendete dann volley mit Wucht ins linke Toreck - ein sehenswerter Treffer (15.). Danach übernahmen die Münchner gegen abbauende Hessen das Kommando. Allein Lewandowski hatte zwei erstklassige Chancen zum 2:0, scheiterte aber jeweils am stark reagierenden Trapp (20., 24.). Xabi Alonso zielte mit einem Freistoß nur knapp am Tor vorbei (37.).

Lewandowski, Müller und zweimal der Pfosten

Manuel Neuer, Sebastian Rode, Gianluca Gaudino, Holger Badstuber (v.li.)

Kurze Bank: Manuel Neuer, Sebastian Rode, Gianluca Gaudino, Holger Badstuber (v.li.). imago

Nachdem kurz zuvor die SGE ihre einzige gute Chance der ersten Hälfte hatte verbuchen können - Kittel scheiterte im Strafraum an Reina (40.) - gelang Müller in der 42. Minute das vermeintliche 2:0. Nach unglücklicher "Vorlage" von Hasebe schob der Nationalspieler flach ein, doch nach Rücksprache mit seinem Assistenten nahm Referee Markus Schmidt den zunächst gegebenen Treffer wohl wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung wieder zurück.

Nach dem Seitenwechsel überließen die Münchner den Gästen zunächst mehr Spielanteile. Valdez, der von Xabi Alonso allerdings noch entscheidend behindert wurde, kam früh zu einer Gelegenheit am Fünfmeterraum (47.). Insgesamt aber präsentierte sich die Eintracht in dieser ausgeglichenen Phase zu harmlos, um Reina und das Münchner Tor in ernste Bedrängnis zu bringen. Ein Pfostentreffer von Götze nach kleinem Solo leitete in der 62. Minute dann aber wieder eine Zeit der Überlegenheit des FCB ein. Vier Minuten später traf Lewandowski per Abstauber nach einem schönen Spielzug über Müller, Lahm und Götze zum 2:0 (66.).

Damit aber nicht genug: In der 76. Minute kam Lewandowski einem dritten Treffer ganz nahe, scheiterte aber vom Strafraumrand am rechten Pfosten. Besser zielte Müller in der 82. Minute, der nach Vorarbeit von Weiser aus der Drehung und ganz spitzem Winkel gekonnt zum 3:0-Endstand traf.

Bayern München reist am Mittwoch (20.45 Uhr) zum Champions-League-Viertelfinale nach Porto. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gastieren die Münchner in der Liga bei der TSG 1899 Hoffenheim. Frankfurt empfängt zum Abendspiel am Freitag (20.30 Uhr) die Borussia aus Mönchengladbach.

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Bilder zur Partie Bayern München - Eintracht Frankfurt