Bundesliga 2014/15, 24. Spieltag
15:48 - 18. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Marcos
für Djourou
HSV

16:02 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Behrami
HSV

16:11 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
N. Müller
HSV

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Kampl
für Kagawa
Dortmund

16:46 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Kacar
für Behrami
HSV

16:50 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Mkhitaryan
Dortmund

16:54 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Diekmeier
HSV

17:00 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Cleber
HSV

17:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Blaszczykowski
für Mkhitaryan
Dortmund

17:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Immobile
für Aubameyang
Dortmund

17:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
van der Vaart
für Gouaida
HSV

17:10 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
van der Vaart
HSV

17:10 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Subotic
Dortmund

HSV

BVB

Behrami hat zweimal Glück - Djourou muss verletzt runter

Giftiger HSV bringt BVB zur Verzweiflung

Sinnbildlich für das Spiel: Nicolai Müller grätscht gegen Marco Reus.

Sinnbildlich für das Spiel: Nicolai Müller grätscht gegen Marco Reus. Imago

Hamburgs Coach Josef Zinnbauer musste seine Defensive im Vergleich zur 1:2-Auswärtsniederlage bei Eintracht Frankfurt umbauen. Linksverteidiger Ostrzolek (Gelb-Rot-Sperre) und Innenverteidiger Rajkovic (Kapselverletzung im rechten Knie) fehlten, sie wurden von Rückkehrer Cleber und Westermann vertreten. Auch die zuletzt verletzten Olic (für Rudnevs) und Behrami (für Kacar) durften direkt von Beginn an ran.

BVB-Trainer Jürgen Klopp warf nach dem 2:0-Pokalerfolg bei Dynamo Dresden die Rotationsmaschine an: Mkhitaryan, Weidenfeller, Bender und Aubameyang ersetzten Blaszczykowski, Langerak, Kehl und Immobile (alle Bank). Sorgenkind Reus hatte seinen Pferdekuss überstanden und stand ebenso in der Startelf.

Djourou muss früh verletzt runter

Der HSV war von Anfang an darum bemüht, in Zweikämpfen keinen Millimeter nachzugeben und über (zulässige) Härte dem BVB den Schneid abzukaufen. Behrami nahm das etwas zu ernst und haute Mkhitaryan nach drei Minuten den Ellenbogen rüde an den Hals, doch Referee Peter Gagelmann gab sich gnädig. Während das Spiel ereignislos und zerfahren vor sich hin plätscherte, musste der HSV einen Nackenschlag hinnehmen: Djourou griff sich an den Oberschenkel uns musste frühzeitig ausgewechselt werden, Marcos ersetzte ihn (18.). Doch auch ohne den Kapitän behielten die Hamburger ihre Kompaktheit bei.

HSV bissig - Drobny pariert gegen Aubameyang stark

Dortmund fehlte in der Anfangsphase Körperspannung und Aggressivität, so dass Gouaida zu zwei guten Chancen kam. Erst schoss der 21-Jährige aus kurzer Distanz mit zu viel Rückenlage drüber (19.), dann parierte Weidenfeller seinen zu unplatzierten Schuss (26.). Der BVB versuchte es derweil immer wieder ideenlos mit langen Bällen in die Spitze, besonders Hummels tat sich häufig als Initiator dieses eher stumpfen Stilmittels hervor.

Die erste und beste Chance für die Gäste hatte Aubameyang: Der Gabuner tauchte nach tollem Zuspiel von Kirch frei vor Drobny auf, doch der Tscheche verhinderte den Einschlag stark (28.). Fortan bissen sich die Westfalen aber wieder die Zähne an der aufmerksamen HSV-Hintermannschaft aus. Zwar hatte die Klopp-Elf zeitweise 70 Prozent Ballbesitz, aber überhaupt keine Durchschlagskraft, so dass es mit 0:0 in die Kabinen ging.

Behrami überhart, allerdings folgenlos

Der 24. Spieltag

Klopp sah, dass sein Team offensiv neue Impulse benötigte und brachte zur Pause Kampl für den wirkungslosen Kagawa. Doch auch der Slowene schaffte es nicht, den dichten Abwehrriegel zu knacken. Den Borussen fiel weiterhin nichts ein, während die Hamburger teilweise überhart in die Zweikämpfe reinrauschten. Behrami hatte abermals Glück, keinen Platzverweis zu sehen, nachdem er Bender mit Volldampf voraus hart umgrätschte (55.). Obwohl der Schweizer bereits verwarnt war, zeigte sich Schiedsrichter Gagelmann erneut nachsichtig. Zinnbauer wechselte Behrami prompt aus und brachte Kacar (60.).

Stiebers Freistoß weckt Weidenfeller auf

Der BVB suchte in der Folge weiter ein Mittel gegen die dicht gestaffelte Defensive, mehr als ein paar eher harmlose Abschlüsse von Kampl (57.) Aubameyang (62.), die jeweils links vorbeigingen, sprangen nicht heraus. Ein Stieber-Freistoß, den Weidenfeller wegboxte (64.), stellte die einzige Entlastung der Hausherren dar. Ansonsten ergab sich das gewohnte Bild: Die Borussen fanden keine Mittel, die Hamburger verteidigten das 0:0 mit allem, was sie hatten.

So rauschte auch Diekmeier mit Schwung überhart gegen Gündogan in den Zweikampf und sah Gelb (67.), von Hektik geprägt ging es ansonsten ereignislos dem Ende entgegen. Auch die Einwechslungen von Immobile und Blaszczykowski brachten keinerlei Ertrag. Da auch die zahlreichen Standards der Westfalen zu ungenau getreten wurden, erkämpfte sich der HSV den angestrebten Punktgewinn. Dortmunds Siegesserie von vier Erfolgen am Stück nahm so ein Ende.

Spieler des Spiels

Heiko Westermann Abwehr

2
Spielnote

Größtenteils wenig mitreißend, zu viele umständliche Aktionen.

4
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

HSV

Drobný 3,5 - Diekmeier 3,5 , Djourou , Cleber 3 , Westermann 2 - Behrami 4 , Jiracek 3, N. Müller 5 , Stieber 5, Gouaida 5 - Olic 5

Dortmund

Weidenfeller 2,5 - Kirch 3, Subotic 2,5 , Hummels 2,5, Schmelzer 3 - S. Bender 3, Gündogan 3, Mkhitaryan 4,5 , Kagawa 5 , Reus 3,5 - Aubameyang 4,5

Schiedsrichter-Team

Peter Gagelmann Bremen

5
Spielinfo

Stadion

Imtech-Arena

Zuschauer

57.000 (ausverkauft)

Während der HSV am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) zur TSG Hoffenheim reist, erwartet der BVB am Abend (18.30 Uhr) den 1.FC Köln.

Bilder zur Partie Hamburger SV - Borussia Dortmund