Bundesliga 2014/15, 21. Spieltag
15:45 - 14. Spielminute

Tor 0:1
Klaus
Rechtsschuss
Vorbereitung Guedé
Freiburg

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Beerens
für N. Schulz
Hertha

16:40 - 52. Spielminute

Tor 0:2
Philipp
Kopfball
Vorbereitung Schmid
Freiburg

16:51 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Hosogai
für Ronny
Hertha

16:55 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Plattenhardt
Hertha

17:01 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Skjelbred
Hertha

17:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Wagner
für Kalou
Hertha

17:04 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Schmid
Freiburg

17:10 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Kath
für Philipp
Freiburg

17:14 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Schuster
für Sorg
Freiburg

17:18 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Bürki
Freiburg

17:21 - 90. + 4 Spielminute

Spielerwechsel
Mujdza
für Klaus
Freiburg

BSC

SCF

Freiburg gewinnt das "Sechs-Punkte-Spiel"

Klaus und Philipp sorgen für Effizienz

Darida vs. Kalou

Ballkontrolle: Freiburgs Stratege Vladimir Darida deckt das Leder gegen Salomon Kalou ab. Getty Images

Hertha-Coach Pal Dardai brachte im Vergleich zum 2:0-Sieg bei seinem Debüt als Cheftrainer der Berliner in Mainz zwei Neue: Ronny kam für Lustenberger und Kalou für Beerens zum Zug.

SC-Trainer Christian Streich nahm nach der 0:3-Niederlage vor heimischer Kulisse gegen Borussia Dortmund vier Änderungen vor: Höhn, Riether, Philipp und Guedé ersetzen Frantz, Krmas, Petersen und Möller Daehli.

Nervöser Beginn der Berliner im Olympiastadion. Die Hertha versuchte das Spiel zu machen, entwickelte gegen kompakte Freiburger aber kaum Ideen. Lediglich Schiebers Abschluss aus spitzem Winkel (5.) sowie ein missglücktes Zusammenspiel zwischen Kalou und Stocker (12.) sorgten für etwas Torgefahr.

Die Breisgauer variierten ihr Defensivspiel, attackierten mit Guedé und Philipp manchmal schon in des Gegners Hälfte, brachten ihre Reihen gegen zu zögerlich angelegte Angriffe der Hauptstädter, bei denen Ronny als offensiverer Teil der Doppelsechs kaum für Impulse sorgte, aber stets rechtzeitig hinter den Ball.

Und waren einfach wacher als der Kontrahent. Als bestes Beispiel diente die Führung des SC: Nach schnell ausgeführtem Einwurf von Günter setzte sich Guedé gegen Brooks an der Grundlinie durch, spitzelte zu Klaus, der im Fallen vor Plattenhardt am Ball war und vom linken Fünfereck mit Hilfe des linken Pfostens einnetzte (14.).

Das 1:0 gab der Streich-Elf sichtlich Selbstvertrauen, während Hertha viele Fehlpässe verzeichnete, es an Tempo und Bewegung und Offensivpower im allgemeinen mangeln ließ und großteils ideen- und harmlos blieb. Einzige Ausnahme war Stockers Flügellauf, als Klaus den Querpass des Schweizers auf Schulz gerade noch klären konnte (29.).

Ansonsten kontrollierten die gut geordneten Breisgauer mit Darida als Taktgeber im Zentrum das Spiel. Die Offensivaktionen des SC hatten mehr Struktur, weitere zwingende Möglichkeiten blieben aber bis zum Pausenpfiff auch für Freiburg aus.

Der 21. Spieltag

Beerens stand mit Wiederanpfiff für Schulz auf dem Rasen. Nach wenigen Sekunden spielte Schieber von links ins Zentrum auf Kalou, der knapp verpasste - die bis dorthin beste Offensivaktion der Hausherren. War dies auch Initialzündung für die Berliner?

Die Antwort gab der SCF schon wenig später: Schmid brachte eine Ecke nach innen, wo sich Philipp, der in der Jugend für die Hertha gespielt hatte, von Plattenhardt löste und im Hechtflug aus sechs Metern ins linke Eck einköpfte - 0:2 (52.).

Vorne eiskalt, und hinten konnte sich Freiburg auf seinen Keeper verlassen: Bürki war bei Stockers Flach- und auch Kalous Nachschuss auf dem Posten (57.).

Dardai brachte Hosogai für den enttäuschenden Ronny (64.). Mehr als ein Fernschuss von Brooks (71.) resultierte aber nicht mehr aus den Offensivbemühungen der Hauptstädter. Clevere Breisgauer verwalteten den Vorsprung, gerieten in der Schlussphase nur einmal in ernsthafte Bedrängnis: Symptomatisch aus Sicht der Hertha, dass Stocker es fertig brachte, den Ball einen halben Meter vor der Linie nur unzureichend zu treffen, so dass der eingewechselte Kath und Bürki retten konnten (87.).

Die Streich-Elf feierte damit am Ende einen im Abstiegskampf ganz wichtigen Dreier und sprang auf den 16. Platz direkt vor den Berlinern.

Die Hertha gastiert am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg. Freiburg empfängt am Samstag (15.30 Uhr) die TSG aus Hoffenheim.

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Bilder zur Partie Hertha BSC - SC Freiburg