Bundesliga 2014/15, 7. Spieltag
18:45 - 15. Spielminute

Tor 0:1
Risse
Rechtsschuss
Vorbereitung Vogt
Köln

19:13 - 44. Spielminute

Tor 1:1
Meier
Kopfball
Vorbereitung Seferovic
Frankfurt

19:41 - 54. Spielminute

Tor 2:1
Meier
Kopfball
Vorbereitung Seferovic
Frankfurt

19:42 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Seferovic
Frankfurt

19:47 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Vogt
Köln

19:47 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Peszko
für Halfar
Köln

19:51 - 65. Spielminute

Tor 2:2
Hector
Linksschuss
Vorbereitung Vogt
Köln

19:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Ujah
für Osako
Köln

20:05 - 79. Spielminute

Tor 3:2
Wimmer
Eigentor, Linksschuss
Vorbereitung Oczipka
Frankfurt

20:06 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Nagasawa
für Zoller
Köln

20:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Aigner
für Seferovic
Frankfurt

20:15 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Chandler
für Medojevic
Frankfurt

20:18 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Madlung
für Meier
Frankfurt

SGE

KOE

Erstes Bundesliga-Tor für Hector

Meier macht's mit Köpfchen

Wiedwald macht sich groß und verhindert das frühe 0:1 gegen Zoller.

Wiedwald macht sich groß und verhindert das frühe 0:1 gegen Zoller. imago

Eintracht-Coach Thomas Schaaf stellte seine Elf im Vergleich zum 2:1-Sieg beim HSV auf zwei Positionen um: Zambrano kehrte nach einer Mandelentzündung zurück, zudem startete Inui. Aigner und Chandler nahmen dafür auf der Bank Platz. Kölns Übungsleiter Peter Stöger tauschte nach der 0:2-Heimniederlage gegen den FC Bayern viermal Personal: Ujah, Gerhardt, Matuschyk und überraschend auch Kapitän Brecko waren nicht mit von der Partie. Dafür durften Risse, Zoller, Osako und Vogt von Beginn an ran. Hinten rechts verteidigte Olkowski.

In der ausgeglichenen Anfangsphase entwickelten beide Mannschaften schnell Torgefahr. Dabei profitierten die abwartenden Kölner von Frankfurter Ballverlusten. Zoller hatte so in der zehnten Minute die Chance auf sein erstes Bundesliga-Tor, doch ihm versprang die Kugel im letzten Moment. Zuvor hatte Meier nach einem Hector-Ausrutscher nicht gut gezielt (5.). Die Frankfurter versuchten zwar, den Kölner Aufbau früh zu stören, doch blieben die Abstände dabei oft zu groß. So konnten die Gäste immer wieder schnell in Lücken vorstoßen - was sich schnell bezahlt machen sollte.

Vogt mit Auge, Risse ohne Nerven

Vogt hatte nach einem Oczipka-Ballverlust im Zentrum alle Zeit der Welt und steckte mit viel Ruhe auf Risse durch, der aus halblinker Position flach in die rechte Ecke einschob (15.). Damit hatte die Torflaute der Domstädter nach vier Spielen ein Ende. Die SGE reagierte mit wütenden Angriffen, Horn zeigte gegen Seferovic (16.) und Meier (17.) seine ganze Klasse. Danach verflachte die Partie ein wenig, die umgestellte Kölner Defensive fand sich immer besser und ließ weniger zu. Frankfurt hatte mehr Ballbesitz, tat sich aber schwer, Lücken im FC-System zu finden.

Der 7. Spieltag

Inui tat eine solche zwar auf, scheiterte mit seinem platzierten Schuss aber an Hector, der für seinen geschlagenen Keeper Horn auf der Linie klärte (35.). Offensiv brachte Köln in dieser Phase wenig zustande, sodass die Eintracht langsam aber sicher den Druck erhöhen konnte. Kurz vor der Pause machte sich das bezahlt, als Seferovic mit dem Außenrist punktgenau auf Meier flankte, der Maroh übersprang und zum Ausgleich einnickte (44.).

Seferovic hat Gefühl im Fuß

Nach dem Seitenwechsel brauchten beide Teams ein paar Minuten, um ihre Motoren wieder hochzufahren. Die Eintracht ließ das Leder durch die eigenen Reihen laufen, der FC schaute sich das entspannt an. Risses Freistoß in Wiedwalds Arme (53.) war die erste Torannäherung nach Wiederanpfiff. Besser machten es die Hausherren nur zwei Zeigerumdrehungen später. Wieder war es Seferovic, der auf der rechten Seite Zeit hatte und Meier mustergültig bediente. Wieder hielt der Kapitän den Kopf hin (54.) - 2:1!

Jetzt waren die Rheinländer gefordert, Stöger nahm Halfar aus dem Spiel und brachte Peszko (61.). Und die Gäste investierten tatsächlich etwas mehr, was schnell belohnt wurde. Vogt schlug das Leder mit Übersicht diagonal in den Lauf von Hector, der Wiedwald zu seinem ersten Bundesliga-Tor überlupfte (65.). Weil beide Mannschaften mehr wollten, blieb die Partie ansehnlich und offen.

Ecke Oczipka, Tor Frankfurt

Seferovic (70.) auf der einen und Risse nur Sekunden später auf der anderen Seite vergaben feine Gelegenheiten. So gut und sicher der Aufsteiger in den bisherigen Partien verteidigt hatte, so anfällig präsentierte er sich am Samstagabend. Nach einer Oczipka-Ecke sahen Wimmer und Horn alles andere als glücklich aus, Wimmer fälschte den Ball ins eigene Netz ab (79.). Peszko (82.) und Risse (84.) suchten hernach nach der schnellen Antwort, trafen aber die falschen Entscheidungen. Eintracht-Coach Schaaf unterbrach die aufkeimende Schlussoffensive der Gäste dreimal mit Wechseln, sodass Frankfurt den Dreier über die Zeit brachte.

Spieler des Spiels

Alexander Meier Sturm

1,5
Spielnote

Viele Fehler, aber sehr unterhaltsam und spannend bis zum Schluss.

2
Tore und Karten

0:1 Risse (15', Rechtsschuss, Vogt)

1:1 Meier (44', Kopfball, Seferovic)

2:1 Meier (54', Kopfball, Seferovic)

2:2 Hector (65', Linksschuss, Vogt)

3:2 Wimmer (79', Eigentor, Linksschuss, Oczipka)

Frankfurt

Wiedwald 2,5 - Ignjovski 5, Zambrano 3, Anderson 3, Oczipka 4,5 - Russ 4, Medojevic 4 , Hasebe 4, Inui 3,5 - Meier 1,5 , Seferovic 2

Köln

T. Horn 3 - Olkowski 4, Maroh 5, Wimmer 4 , Hector 3,5 - Vogt 2,5 , Lehmann 4, Halfar 4,5 , Risse 3,5 , Osako 4 - Zoller 5

Schiedsrichter-Team

Wolfgang Stark Ergolding

3
Spielinfo

Stadion

Commerzbank-Arena

Zuschauer

51.500 (ausverkauft)

Nach der Länderspielpause empfängt Köln am Samstag, den 18.10. (15.30 Uhr) Borussia Dortmund, während Frankfurt einen Tag später (17.30 Uhr) beim SC Paderborn gastiert.

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln