Bundesliga 2014/15, 7. Spieltag
15:38 - 8. Spielminute

Tor 0:1
Darida
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Philipp
Freiburg

16:00 - 31. Spielminute

Tor 1:1
Di Santo
Linksschuss
Vorbereitung Junuzovic
Bremen

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
S. Mitrovic
für Kempf
Freiburg

16:52 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Klaus
für Frantz
Freiburg

16:56 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Darida
Freiburg

16:58 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Selke
für Elia
Bremen

17:04 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Kroos
für Galvez
Bremen

17:06 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Guedé
für Mehmedi
Freiburg

BRE

SCF

Bremen und Freiburg weiter sieglos

Di Santos Treffer hilft Werder nicht weiter

Franco di Santo (li.)

Wieder nur ein Punkt. Daran änderte auch Franco di Santos Tor nichts. imago

Mehmedi: Freiburgs Hoffnungsträger

Auf Seiten der Hausherren nahm Werders Coach Robin Dutt im Vergleich zum 1:2 beim VfL Wolfsburg zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor: Elia und Galvez ersetzten Petersen und Hajrovic.

Freiburg Trainer Christian Streich konnte gegenüber dem 0:0 gegen Leverkusen wieder auf einige Leistungsträger zurückgreifen. Neben Darida, der nach der Verkürzung seiner Sperre von zwei Spielen auf nur eine Partie wieder mitwirken durfte, kehrten auch Frantz (Kreislaufprobleme) und Mehmedi (Muskelfaserriss). Das Trio verdrängte Höfler, Guede und Klaus auf die Bank. Für den Gelb-Rot-gesperrten Krmas feierte Torrejon seine Startelfpremiere.

Philipp fällt, Darida trifft

Von Anfang an lieferten sich die Kontrahenten eine höchst intensive und atemlose Partie. Viele leidenschaftliche Zweikämpfe und zahlreiche strittige Szenen sorgten für einen packenden Nachmittag an der Weser. Die erste brenzlige Situation ereignete sich schon nach acht Minuten, als Philipp nach einem Zweikampf mit Prödl am linken Strafraumeck zu Fall kam. Aus Sicht des Referees reichte der Kontakt aus, um auf den Punkt zu zeigen. Von dort verlud Darida Keeper Wolf und brachte die Gäste in Führung (8.).

Einen Pfiff hatten sich die Hausherren fünf Minuten später gewünscht, als Junuzovic im Strafraum fiel - doch der blieb aus. Davon ließen sich die Bremer allerdings nicht beeinflussen, sondern drängten vehement in Richtung Freiburger Tor. Was zunächst noch fehlte, waren Torabschlüsse.

Der 7. Spieltag

Di Santo mit Wut im Bauch

Bis zur 24. Minute: Nach einem Stellungsfehler von Sorg nahm Elia die Kugel am linken Sechzehnereck gekonnt mit der Brust an und mit, um Bürki dann per Lupfer zu überwinden. Der Keeper hatte den Braten gerochen, wischte das Leder mit den Fingerspitzen drüber. Aus ähnlicher Position machte es di Santo dann besser. Junuzovic steckte auf den Argentinier durch, der frei vor Bürki per strammem Linksschuss ins rechte obere Eck traf (31.).

Die Defensive der Breisgauer bekam auch in der Folge alle Hände voll zu tun, weil dem SCF im Spielaufbau einige einfache Abspielfehler unterliefen und er dadurch kaum für Entlastung sorgen konnte. Vor allem Startelfdebütant Torrejon erledigte seinen Job hinten aber einwandfrei und räumte praktisch alles weg, was ihm in den Weg kam, sodass die Hansestädter vor der Pause auch zu keinen zwingenden Aktionen mehr kamen.

Nach Wiederanpfiff bekam Torrejon einen neuen Partner an die Seite gestellt. Kempf musste angeschlagen raus und wurde durch Mitrovic, der sein Debüt feierte, ersetzt (46.). Dieser war vorerst jedoch kaum gefordert, weil die Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs den Vorwärtsgang einlegten: Frantz setzte den mitgelaufenen Schmid mit einer Flanke ein, der per Volley-Aufsetzer sofort abschloss. Die Kugel knallte gegen den rechten Pfosten (49.). Mehr hatte die Freiburger Offensive zunächst aber nicht zu bieten.

Kircher pfeift di Santo zurück

Von spielerischen Höhepunkten war die Partie nach wie vor nicht gesegnet, dafür warfen die Kontrahenten die größtmögliche Kampf- und Einsatzbereitschaft die Waagschale. Der Spielfluss litt folglich unter der Hektik und den vielen Unterbrechungen. Torchancen boten sich den Kontrahenten nur noch sporadisch. Auf Seiten der Norddeutschen hatte Bürki mit di Santos Schuss aus spitzem Winkel keine Mühe (60.), für Freiburg vergab Joker Klaus noch die beste Gelegenheit, als er die Kugel nach einem Eckball an den rechten Außenpfosten setzte (69.).

Die Schlussphase brach an. Selke sollte anstelle von Elia (72.) noch für mehr Durchschlagskraft im letzten Drittel sorgen. Der U-19-Europameister fügte sich gut ein, prüfte nach Junuzovics präzisen Steilpass Bürki, den Abpraller vollendete di Santo ins lange Eck (78.). Doch Referee Kircher hatte eine Abseitsstellung erkannt und dem Treffer folglich die Anerkennung verweigert. Werder drückte weiter auf das Gaspedal, doch ein Tor sollte nicht mehr fallen.

Leichter werden die Aufgaben für die Bremer nicht: Nach der Länderspielpause gastiert der SVW am Samstag, den 18.10., beim FC Bayern (15.30 Uhr), während Freiburg zeitgleich Wolfsburg empfängt.

10

Bilder zur Partie Werder Bremen - SC Freiburg