15:50 - 21. Spielminute

Gelbe Karte
Calhanoglu
Leverkusen

15:58 - 28. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Spahic
Leverkusen

16:06 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Son
Leverkusen

16:16 - 45. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Jedvaj
Leverkusen

16:39 - 52. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Riether
für Klaus
Freiburg

16:44 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Schuster
Freiburg

16:55 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Freis
für Guedé
Freiburg

16:55 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Toprak
für Calhanoglu
Leverkusen

17:05 - 78. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Krmas
Freiburg

17:07 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Torrejon
für Schmid
Freiburg

17:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Drmic
für L. Bender
Leverkusen

17:17 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Sorg
Freiburg

17:18 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Bellarabi
Leverkusen

SCF

LEV

Bundesliga

Bellarabi scheitert an Bürki und der Latte

Auch Son erweitert die Leverkusener Aluminiumstatistik

Bellarabi scheitert an Bürki und der Latte

Bürki

Sicherer Rückhalt des SC: Keeper Roman Bürki. Getty Images

SCF-Trainer Christian Streich brachte nach dem 3:3 bei der TSG 1899 Hoffenheim Sorg für Mujdza. Verzichten musste er auf Rotsünder Darida, für den er auf Guedé setzte, der in den Angriff rückte. Nachdem auch Frantz kurzfristig wegen Kreislaufproblemen passen musste, besetzte Höfler die Doppel-Sechs neben Schuster.

Leverkusens Trainer Roger Schmidt tauschte gegenüber dem 1:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg einmal Personal aus und schickte Wendell für Boenisch auf den Rasen.

Im Breisgau schien Bayer zu Beginn noch im Tiefschlaf. Jedvaj verursachte eine unnötige Ecke, die Krmas relativ freistehend knapp drübernickte (2.). Es war eine rasante Anfangsphase mit intensiven Duellen im Zentrum, in dem jeder Zentimeter beackert wurde und die schnelle Balleroberung zunächst oberstes Ziel war. "Leverkusen nicht ins Umschaltspiel kommen lassen", hatte Streich die taktische Vorgabe an sein Team im Interview vor dem Spiel preisgegeben.

Dies gelang in der Anfangsviertelstunde gut. Die Strafräume blieben verwaist. Die Werkself hatte zwar ein leichtes optisches Übergewicht, mehr als Hilberts unpräziser Fernschuss (12.) sprang bei den Offensivbemühungen der Gäste zunächst aber nicht heraus.

Sporadisch blitzte in der Folge das Spielvermögen Leverkusens in einer mit großem Körpereinsatz geführten Partie auf. So in der 19. Minute, als Son freigespielt wurde und halblinks Bürki umkurvte, dann aber aus spitzem Winkel nicht abschloss. Der Keeper gewann schließlich das zweite Duell und krallte sich das Sportgerät (19.).

Spahic vs. Philipp = "Gelb-Rot"

Ansonsten blieb Struktur eher ein Fremdwort. Hohe Zweikampf-Aggressivität sorgte für schnelle Ballverluste auf beiden Seiten. Apropos Zweikampf: Spahic hatte für ein erstes Duell mit Philipp schon nach wenigen Minuten Gelb gesehen. Ein zweites, zu robustes Einsteigen des Bosniers gegen den Stürmer hatte dann Konsequenzen - Dr. Brych zückte "Gelb-Rot" (28.).

Der Platzverweis veränderte zunächst die Kräfteverhältnisse auf dem Rasen. Der SC hatte ein Plus an Ballbesitz, Bayer, nun mit Bender in der Innenverteidigung, stand tiefer und lauerte in einem farbenfrohen Duell - Dr. Brych zeigte neben der Ampelkarte noch viermal "Gelb" - verstärkt erst an der Mittellinie. Nach Schmids Sprint auf der rechten Außenbahn war die Deckung der Gäste unsortiert, Klaus wusste die Großchance am zweiten Pfosten aber nicht zu nutzen (37.).

Das Offensivspiel der Schmidt-Elf blieb vor der Pause Stückwerk, hinten war auf Leno Verlass, der Philipps Flachschuss nach Freistoßtrick gut entschärfte (45.+2).

Der 6. Spieltag

Die erste Möglichkeit nach Wiederanpfiff hatten die Gäste, Bürki packte nach einem von Reinartz verlängerten Calhanoglu-Freistoß sicher zu (48.). Der SCF agierte zunächst wenig zielgerichtet, schob sich uninspiriert die Bälle zu. Streich reagierte - Riether kam für Klaus (52.). Die nächste Möglichkeit aber hatte wieder Leverkusen, Calhanoglus Schuss fast von der Mittellinie flog über Bürki hinweg, aber aufs Tordach (54.).

Calhanoglu ausgewechselt - Bellarabi dreht auf

Wenig verwunderlich hatten die Breisgauer mehr Ballbesitz, die Zweikampf-Quote und das größere spielerische Potenzial der gut organisierten Rheinländer aber stimmte und reichte aus, den Kontrahenten in Schach zu halten. Und Freiburg, in dessen Spiel sich zu viele Ungenauigkeiten einschlichen, hatte sogar Glück, dass Bellarabi seine gute Chance nach entschlossenem Sololauf im Zentrum nicht nutzte und an Bürki scheiterte (64.).

Bellarabi drückte der Partie nun immer mehr seinen Stempel auf. Gegen die Sprints des Flügelflitzers hatte die SC-Abwehr kein Gegenmittel. Gegen harmlose Breisgauer konterte der Angreifer zusammen mit Son, der an Bürki scheiterte. Den Abpraller jagte Bellarabi aus 16 Metern vehement an die Unterkante der Latte. Knapp vor der Linie sprang das Leder auf - Riesenglück für die Hausherren (73.).

Fünf Minuten später musste der zuvor schon Gelb-verwarnte Krmas nach Foul an Bender ebenfalls runter - die numerische Gleichzahl war wieder hergestellt.

Auf weitere Torszenen der Streich-Elf warteten die SC-Fans bis zum Ende vergeblich. Nicht so die Anhänger der Rheinländer, die sich wie Son wohl die Haare rauften: Der Koreaner hämmerte einen Freistoß aus 30 Metern an den Querbalken (88.) - wenig später war Schluss.

Spieler des Spiels

Roman Bürki Tor

1
Spielnote

Zähe Partie, nach der Pause häuften sich die Torchancen, zumindest aufseiten der Gäste.

3,5
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Freiburg

Bürki 1 - Sorg 3,5 , Krmas 3 , Kempf 3, Günter 3,5 - Höfler 4, Schuster 3 , Schmid 4 , Klaus 4 - Guedé 5 , Philipp 4

Leverkusen

Leno 3 - Hilbert 3, Jedvaj 2,5 , Spahic 5 , Wendell 3 - L. Bender 2,5 , Reinartz 3,5, Bellarabi 2,5 , Calhanoglu 3,5 , Son 3,5 - Kießling 3,5

Schiedsrichter-Team

Dr. Felix Brych München

2,5
Spielinfo

Stadion

Stadion an der Schwarzwaldstraße

Zuschauer

23.500

Bereits am Mittwoch (20.45 Uhr) geht es für Bayer 04 Leverkusen in der Champions League weiter. Die Werkself empfängt den portugiesischen Meister Benfica Lissabon. Der SC Freiburg ist erst wieder am Samstag (15.30 Uhr) bei Werder Bremen im Einsatz.

Bilder zur Partie SC Freiburg - Bayer 04 Leverkusen