15:46 - 15. Spielminute

Tor 1:0
Naldo
Rechtsschuss
Wolfsburg

15:51 - 21. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Luiz Gustavo
Wolfsburg

15:54 - 23. Spielminute

Tor 1:1
S. Jung
Eigentor, Rücken
Vorbereitung Inui
Frankfurt

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Junior Malanda
für Luiz Gustavo
Wolfsburg

16:43 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Chandler
für Valdez
Frankfurt

16:46 - 59. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Guilavogui
Wolfsburg

16:56 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Caligiuri
für Vieirinha
Wolfsburg

16:56 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Bendtner
für Olic
Wolfsburg

17:06 - 79. Spielminute

Tor 2:1
Arnold
Rechtsschuss
Vorbereitung De Bruyne
Wolfsburg

17:11 - 84. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Zambrano
Frankfurt

17:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
M. Stendera
für Hasebe
Frankfurt

17:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Kadlec
für Piazon
Frankfurt

17:13 - 86. Spielminute

Tor 2:2
Kadlec
Kopfball
Vorbereitung Ignjovski
Frankfurt

17:00 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Arnold
Wolfsburg

WOB

SGE

Bundesliga

Kadlec zeigt Junior Malanda, wie's funktioniert

Wolfsburg wartet weiter auf den ersten Sieg

Kadlec zeigt Junior Malanda, wie's funktioniert

Der Joker sticht! Vaclav Kadlec sicherte der Frankfurter Eintracht in Wolfsburg einen verdienten Punkt.

Der Joker sticht! Vaclav Kadlec sicherte der Frankfurter Eintracht in Wolfsburg einen verdienten Punkt. picture alliance

"Wölfe"-Dompteur Dieter Hecking tauschte im Vergleich zum 1:2 in München einmal Personal: Arnold, der dort für Hunt im zweiten Durchgang übernommen hatte, verdrängte den Ex-Bremer nun aus der Anfangsformation.

Frankfurts Trainer Thomas Schaaf wartete gegenüber seinem gelungenen Heimeinstand, dem 1:0 gegen Freiburg , ebenfalls mit einer Startelf-Änderung auf: Zambrano - gegen den Sportclub zunächst nur Ersatz - verteidigte an der Seite von Anderson zentral. Russ rückte vor ins defensive Mittelfeld, in dem Lanig verletzungsbedingt fehlte.

Spieler des Spiels
VfL Wolfsburg

Robin Knoche Abwehr

2,5
Spielnote

Gelegentlich zerfahren, hier und da aber doch sehr unterhaltsam und bis zum Ende offen.

3
Tore und Karten

1:0 Naldo (15', direkter Freistoß, Rechtsschuss)

1:1 S. Jung (23', Eigentor, Rücken, Inui)

2:1 Arnold (79', Rechtsschuss, De Bruyne)

2:2 Kadlec (86', Kopfball, Ignjovski)

VfL Wolfsburg
Wolfsburg

Grün 4,5 - S. Jung 4,5 , Naldo 2,5 , Knoche 2,5, R. Rodriguez 4 - Luiz Gustavo 4,5 , Guilavogui 4 , Vieirinha 4,5 , De Bruyne 3,5, Arnold 3 - Olic 5

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Trapp 4,5 - Ignjovski 3, Zambrano 3 , Anderson 2,5, Djakpa 4 - Russ 3, Hasebe 3,5 , Valdez 4,5 , Inui 3, Piazon 4,5 - Seferovic 5

Schiedsrichter-Team
Günter Perl

Günter Perl Pullach

4
Spielinfo

Stadion

Volkswagen-Arena

Zuschauer

27.528

In den ersten Spielszenen agierten die Kontrahenten zu ungenau, um engagierte Offensivbemühungen in Torgefahr zu überführen. Der VfL war es, der sich auf heimischer Spielwiese allerdings zusehends Feldvorteile eroberte und durch einen Kopfball des aufgerückten Naldo die erste Torannäherung verbuchte – nach einer Rodriguez-Ecke (4.).

Apropos Standards: Diese sollten das Geschehen im ersten Durchgang nachhaltig prägen. Kurz nachdem Frankfurts Djakpa, der auf der Gegenseite einen zuvor ruhenden Ball am rechten Pfosten vorbeigeschnippelt hatte (10.), nachgezogen hatte, klingelte es im Gästegehäuse: Naldo - bekannt durch mutige Versuche aus der Distanz - hämmerte bei einem Freistoß aus rund 27 Metern drauf. Das Leder rauschte an der Mauer vorbei und als Aufsetzer ins Netz. SGE-Keeper Trapp sah die Kugel spät, aber auch nicht gut aus (15.).

Die Führung gab den "Wölfen" aber nur vorrübergehend Rückenwind. Vielmehr war es das Team vom Riederwald, das sich in einer nun höhepunktarmen Spielphase zielstrebiger im Vorwärtsgang zeigte. Die Belohnung folgte in der 23. Minute, allerdings nachdem Ignjovksi - von Olic eher ungeschickt als regelwidrig angegangen - einen umstrittenen Freistoß herausgeholt hatte. Inui zirkelte den Ball von der rechten Strafraummarkierung aufs Tor. Abgefälscht vom Ex-Frankfurter Jung landete die Kugel in diesem – 1:1!

Im Anschluss folgte viel Leerlauf. Allenfalls Halbchancen waren auf beiden Seiten zu notieren. Die Hecking-Truppe tat sich enorm schwer, die gut sortierte Hessen-Defensive auszuhebeln. Nachdem sich Trapp bei einem eigentlich harmlosen De-Bruyne-Schuss einen weiteren Wackler erlaubt hatte (38.), zeigte sich sein Gegenüber sogar völlig von der Rolle: Grün spielte Piazon den Ball gedankenverloren in die Füße und wurde anschließend vom Brasilianer umkurvt. Knoche klärte mit letztem Einsatz auf der Linie - ebenso wie wenige Sekunden später Luiz Gustavo, der mit einer ähnlichen Rettungstat die Frankfurter Pausenführung gleichsam verhinderte (40.).

Der 2. Spieltag

Hatte der erste Durchgang trotz merklicher Längen noch einen gewissen Unterhaltungswert, sollte dieser der Partie in der zweiten Hälfte auch noch abhandenkommen. Den Kontrahenten mangelte es in ihren Offensivaktionen an Präzision, Tempo und kreativen Elementen. Ausschließlich Einzelaktionen waren es, welche die Zuschauer mitunter aufweckten. Grün entschärfte Ignovskis kernigen Schuss (50.), auf der Gegenseite hatte allenfalls Arnolds strammer Versuch das Zeug zum Wachmacher (62.).

Ein Ballverlust reihte sich in der Volkswagen-Arena inzwischen an den nächsten. Häufige Unterbrechungen in einer hektischen Partie hemmten den Spielfluss zusätzlich. Erst in der Schlussphase sollte die Auseinandersetzung wieder an Fahrt aufnehmen – und zwei Tore notiert werden.

Als erstes bissen die "Wölfe" zu: De Bruyne passte an den linken Strafraumrand zu Arnold, der das Leder scharf und platziert in die rechte Ecke jagte (79.). Doch die Frankfurter wollten nicht in die Niederlage einwilligen. In der 84. Minute bewies SGE-Coach Thomas Schaaf, indem er Kadlec für Piazon einwechselte, ein goldenes Händchen. Denn der Joker sollte prompt stechen: Nach Ignjovskis Maßflanke kam der Tscheche dem Ball entgegen und köpfte ihn aus der Nahdistanz ins Netz (86.). Da dem ebenfalls eingewechselten Junior Malanda, der bereits in München eine Großchance aus kurzer Entfernung hatte liegen lassen, in der Nachspielzeit die Nerven erneut einen Streich spielten (90. +4), hatte dieses Resultat bis zum Abpfiff Bestand.

Nach der Länderspielpause ist der VfL Wolfsburg am Samstag (13.9) bei der TSG 1899 Hoffenheim gefordert. Die Frankfurter Eintracht hat derweil tags darauf den FC Augsburg zu Gast.

Bilder zur Partie VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt