Bundesliga

Interims-Coach Eichkorn setzt Akzente

Duisburg: Neururer ist Trainerkandidat - Suche behindert die Kader-Planung

Interims-Coach Eichkorn setzt Akzente

Er wolle die Arbeit Friedhelm Funkels fortsetzen, betonte Interims- Coach Seppo Eichkorn bei der Amtsübernahme. Doch der 43-Jährige setzt klare Akzente:

Training: Eichkorn betont das Spielerische und "verlangt nicht, stur den Leuten hinterher zu rennen", ergänzt Markus Osthoff. Spielformen mit gezielten Schwerpunkten stehen im Vordergrund, Tacklings sind weniger gefragt.

Offensivgeist: Gegen Wolfsburg brachte Eichkorn links den offensiveren Osthoff für Büskens. Zudem stärkt Eichkorn dem unter Funkel unglücklichen Zeyer den Rücken, ermahnte Töfting, der mit Zeyer einige verbale Scharmützel austrug, sich auf sein Spiel zu konzentrieren.

Die Jungen: Drsek (23), zuvor nur ein Mal in der Startelf, nutzte seine Chance. Keidel (22), der sich ins Oberliga-Team abgeschoben fühlte, kam in Ulm zu seinem ersten Einsatz und will nun doch bleiben.

Das Klima: Eichkorn kommt mit seiner offenen und konstruktiven Kritik gut an. "Man hat das Gefühl, man kann Fehler machen", so Emmerling. Osthoff lobt: "Man muss erst einen Besseren finden."

Ob dies Peter Neururer ist? Trotz Dementi ist er ein heißer Kandidat. "Zufällig" habe er sich mit Manager Cullmann getroffen. Neururer (Vertrag bis 2001) kann Offenbach nur im Abstiegsfall verlassen. Dennoch wurde konkret verhandelt . Ein schneller Abschluss ist kaum möglich. Ein Hindernis bei der Kader-Planung.

St. v. Nocks