19:23 - 24. Spielminute

Tor 1:0
Inui
Rechtsschuss
Vorbereitung Rode
Frankfurt

19:25 - 25. Spielminute

Tor 2:0
Aigner
Rechtsschuss
Vorbereitung Inui
Frankfurt

19:36 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Aigner
Frankfurt

20:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Flum
für Rode
Frankfurt

20:16 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Kreyer
für Sukuta-Pasu
Bochum

20:23 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Ilsö
für Aydin
Bochum

20:25 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Lakic
für Barnetta
Frankfurt

20:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Eyjolfsson
für Latza
Bochum

20:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Lanig
für Russ
Frankfurt

20:30 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Kadlec
Frankfurt

20:35 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Freier
Bochum

20:49 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Eyjolfsson
Bochum

SGE

BOC

Die Eintracht gewinnt die Neuauflage des Finales 1988

Erfolgreiches Scheibenschießen auf Luthe

Genießt das 2:0: Torschütze Aigner.

Genießt das 2:0: Torschütze Aigner. picture-alliance

Eintracht-Coach Armin Veh stellte nach dem 1:1 in Stuttgart am vergangenen Sonntag auf einer Position um. Im Mittelfeld übernahm Inui die Position von Flum. Bochums Trainer Peter Neururer sah trotz der 1:2-Heimniederlage gegen Aalen keine Veranlassung, seine Startelf umzustellen.

Die Neuauflage des Finales von 1988 begann die Eintracht schwungvoll und wollte schnell für klare Verhältnisse sorgen. Dagegen hatten die Gäste aber etwas einzuwenden. Mit großem Engagement hielten sie den Bundesligisten nicht nur in Schach, sondern sorgten für die ersten Torszenen der Partie. Latza (3.) und Sukuta-Pasu (7.) hatten mit ihren Versuchen von jenseits der Strafraumgrenze allerdings kein Glück.

DFB-Pokal

Nach zehn Minuten versuchte die Eintracht, das Tempo anzuziehen und mehr Druck auf die Bochumer Abwehr auszuüben. Zu mehr als einem Schuss von Aigner, den Luthe locker abfangen konnte, reichte es jedoch nicht (15.).

Die bis zu diesem Zeitpunkt größte Möglichkeit hatten die Gäste. In der 21. Minute startete der VfL einen gefährlichen Konter. Der Ball kam zu Sukuta-Pasu, der Tasaka per Steilpass losschickte. Der Japaner tauchte frei vor Trapp auf, schob die Kugel jedoch um Zentimeter am langen Pfosten vorbei.

Wie es richtig geht zeigte wenig später der Japaner der Eintracht. Nach einer perfekten Kurzpass-Kombination brachte Rode den Ball zu Inui. Dieser fackelte in der Nähe des Elfmeterpunkts nicht lange, sondern schoss die Kugel unhaltbar ins Netz (24.).

Clever nutzten die Frankfurter die kurze Verunsicherung der Gäste nach dem Treffer, setzten sofort nach und belohnten sich schnell mit dem zweiten Tor. Inui zog von der linken Seite mit dem Ball am Fuß in die Mitte. Dabei zog er drei Bochumer Verteidiger auf sich. Er behielt die Übersicht und sah in der Mitte Aigner, der das Zuspiel Inuis mit dem rechten Außenrist ins Tor schob (25.).

Von diesem Doppelschlag musste sich die Neururer-Elf erst einmal erholen. Dies machte es den Frankfurtern leicht das Spiel zu kontrollieren. Inui hätte beinahe schon in der 27. Minute auf 3:0 erhöht, diesmal konnte die VfL-Abwehr den Japaner allerdings stoppen.

Bis zur Halbzeit tat sich nicht mehr viel. Die Eintracht hatte das Tempo aus dem Spiel genommen und ließ Bochum kommen. An der Strafraumgrenze der Frankfurter war allerdings Schluss mit lustig. Kaum ein Ball kam gefährlich vor das Tor von Trapp, der nur bei einem weiteren Versuch von Tasaka in der 31. Minute ernsthaft geprüft wurde und dabei im Nachfassen hielt. Den 2:0 Vorsprung brachte die Veh-Elf sicher in die Pause.

Bereits Sekunden nach Wiederbeginn hatten die Hausherren die Riesenmöglichkeit, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Maltritz und Fabian fabrizierten einen unnötigen Ballverlust im eigenen Strafraum. Kadlec ging dazwischen, umkurvte noch Torwart Luthe, brachte den Ball aus spitzem Winkel aber nicht mehr im Tor unter (46.).

In der Folgezeit entwickelte sich eine einseitige Partie. Die Eintracht ließ das Spiel und den Gegner laufen, ohne zwingend auf das dritte Tor zu spielen. Dies war auch nicht wirklich nötig, da Bochum mit der Defensive der Hausherren überfordert schien. Dennoch: Eintracht Trainer Armin Veh wurde an der Seitenauslinie zur Furie, als er das Engagement der Seinen schwinden sah.

Der VfL Bochum war allerdings nicht in der Lage die nachlassende Motivation der Eintracht auszunützen. Zwei Kopfbälle von Acquistapace (66. & 70.) waren zu wenig, um die stabile Eintracht-Abwehr in Verlegenheit zu bringen.

Auf der Gegenseite konnte sich VfL-Keeper Luthe immer wieder auszeichnen. Gegen Kadlec (76.), Lanig (76.) und Inui (79.) verhinderte der Keeper mit Glanzparaden einen höheren Rückstand. Seine Vorderleute hatten nur noch eine große Möglichkeit, als in der 85. Minute Ilsö zum Nachschuss kam, doch Trapp mit einer Glanzparade rettete.

In den Schlussminuten übertrafen sich die Frankfurter im Auslassen von Torchancen. Lanig, Lakic und Kadlec hatten noch Riesenchancen, scheiterten jedoch. Den Vogel schoss dabei Lakic ab, der in der 89. Minute das komplett leere Tor nicht traf.

Dies spielte am Ende aber keine Rolle mehr Frankfurt darf sich auf das Achtelfinale freuen, das am Sonntag ab 18 Uhr (LIVE!-Ticker bei kicker.de) ausgelost wird.

Spieler des Spiels

Takashi Inui Mittelfeld

2
Spielnote

3,5
Tore und Karten

1:0 Inui (24', Rechtsschuss, Rode)

2:0 Aigner (25', Rechtsschuss, Inui)

Frankfurt

Trapp 2,5 - S. Jung 3, Zambrano 3,5, Anderson 3, Djakpa 3,5 - Russ 3,5 , Rode 3,5 , Aigner 3 , Barnetta 4 , Inui 2 - Kadlec 3,5

Bochum

Luthe 3 - Freier 4 , Maltritz 3, Fabian 3, Acquistapace 3,5 - Tasaka 3,5, Zahirovic 4, Latza 4 , Cwielong 3,5 - Aydin 5 , Sukuta-Pasu 3

Schiedsrichter-Team

Guido Winkmann Kerken

4
Spielinfo

Stadion

Commerzbank-Arena

Zuschauer

28.100

In der Bundesliga empfängt Frankfurt am Samstag (18.30 Uhr) den Hamburger SV, Zweitligist Bochum ist am Sonntag (13.30 Uhr) in Sandhausen zu Gast.

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