Europa-League-Qualifikation 2013/14, Play-off
18:06 - 6. Spielminute

Tor 0:1
Meier
Rechtsschuss
Vorbereitung Celozzi
Frankfurt

18:17 - 17. Spielminute

Gelbe Karte
Flum
Frankfurt

18:34 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Inui
Frankfurt

18:45 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Agolli
Qarabag

19:18 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Qarabag)
Yusifov
für Garayev
Qarabag

19:20 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Qarabag)
Kapolongo
für Gelashvili
Qarabag

19:27 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Lanig
für Inui
Frankfurt

19:27 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Qarabag)
Nadyrov
für Muarem
Qarabag

19:33 - 75. Spielminute

Tor 0:2
Meier
Linksschuss
Vorbereitung Aigner
Frankfurt

19:34 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Lanig
Frankfurt

19:38 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Russ
für Flum
Frankfurt

19:42 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Djakpa
für Rode
Frankfurt

AGD

SGE

SGE tut sich schwer, schafft aber eine gute Ausgangsposition

Meiers Tore machen Baku-Reise zum Erfolg

Früher Jubel in Aserbaidschan: Dank Alexander Meier ging die Eintracht schon in der sechsten Minute in Führung.

Früher Jubel in Aserbaidschan: Dank Alexander Meier ging die Eintracht schon in der sechsten Minute in Führung. Picture Alliance

Erstmals seit 2006 betrat Eintracht Frankfurt wieder internationales Parkett. Im Play-off-Hinspiel ging es zunächst ins 3000 Kilometer entfernte Baku. Dort musste Qarabag Agdams Trainer Qurban Gurbanov mit Reynaldo auf den bislang besten Europa-League-Torschützen (4 Treffer) verzichten. Auf der Gegenseite nahm Eintracht-Trainer Armin Veh nach der 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern in der Bundesliga zwei Wechsel vor. Der etatmäßige Kapitän Schwegler war gar nicht erst mit nach Baku gereist. Zudem saß Jung-Ersatz Schröck nur auf der Bank. Dafür durften Celozzi auf der linken Außenbahn und Lakic im Sturm ran.

Die Partie hatte noch gar nicht richtig begonnen, beide Teams schienen sich noch im üblichen Abtast-Modus zu befinden, da hallten schon die Jubelschreie der weitgereisten Hessen durch das Tofik-Bakhramov-Stadion. Celozzis Flanke wusste Ersatz-Kapitän Meier mit einem Volleyschuss besten zu verwerten. Der 30-Jährige versenkte die Kugel schon nach sechs Minuten in den Maschen - 1:0!

Europa-League-Qualifikation, Play-off

So sollte es aus Sicht der Frankfurter weitergehen. Qarabag leistete zunächst nicht viel Widerstand. Aber auch dem Bundesligisten gelang in der Folge lange keine zwingende Aktion mehr. Der Ball lief gut durch die Reihen der Veh-Schützlinge, ohne den entscheidenden Weg Richtung Tor zu finden. Erst nach 22 Minuten war die zweite Möglichkeit für die Eintracht zu verzeichnen: Inui traf den rechten Pfosten. Wenig später sah sich Schiedsrichter Szymon Marciniak erstmals einer kniffligen Situation gegenüber, als Keeper Varvodic außerhalb den Sechzehnmeterraums Lakic im Luftkampft zu Fall brachte. Der Unparteiische entschied auf Weiterspielen (30.). Flums Distanzschuss sauste zudem noch knapp über die Latte, sein Kopfball um einen Meter am Ziel vorbei (41., 45.). So blieb es bei der knappen Führung.

Trapp hat Glück und Meier macht's erneut

Ohne Wechsel und ohne Änderungen im Spielverlauf begann der zweite Durchgang. Frankfurt kam wacher aus der Kabine. Lakic prüfte sogleich Varvodic, der die Aufgabe gut meisterte (46.). Dann allerdings verfiel die Eintracht wieder in endlose Ballstaffetten, ohne den entscheidenden Punsch in der Offensive zu suchen.

Maksim Medvedev (li.), Takashi Inui

Wirbelt auf der linken Außenbahn: Frankfurts Takashi Inui (re.), hier gegen Maksim Medvedev. Picture Alliance

Celozzis Schuss war lange der einzige Versuch der Gäste (61.). Durch Fehlpässe und Inkonsequenz im Mittelfeld bauten die Hessen ihre Gegner zudem zusehens auf. Rode verlor die Kugel, sodass Georges auf Muarem flanken konnte. Der Mittelfeldmann stand fünf Meter vor dem Tor völlig frei, köpfte Trapp aber direkt in die Arme (63.). Es war die erste Gelegenheit der Hausherren und machte ihnen spürbar Mut. George verfehlte nach 72 Minuten sein Ziel nur knapp.

Dann jedoch war es erneut Meier, der seine Eintracht jubeln ließ: Aigners Flanke erreichte den Ersatz-Kapitän, der stramm zum 2:0 ins rechte Toreck vollstreckte (75.). Damit war den Aserbaidschanern endgültig der Zahn gezogen. Wie aus dem Nichts erzielten die Hausherren in der 84. Minute dann aber doch noch fast den Anschlusstreffer: Der eingewechselte Nadyrov zirkelte das Leder an den Querbalken. Trapp war schon geschlagen, da rettete das Aluminium. Mit einem 2:0 trat der Bundesligist damit die Reise nach Hause an.

Spieler des Spiels

Alexander Meier Sturm

1,5
Spielnote

Eine einseitige Partie. Auf holprigem Boden war kein guter Fußball möglich.

4
Tore und Karten

0:1 Meier (6', Rechtsschuss, Celozzi)

0:2 Meier (75', Linksschuss, Aigner)

Qarabag

Varvodic 2,5 - Garayev 4 , Medvedev 5, R. F. Sadygov 4,5, Teli 3,5 - Agolli 4 , Chumbinho 4, Gelashvili 4,5 , Muarem 5 , Richard 4,5 - George 4,5

Frankfurt

Trapp 3 - Celozzi 3, Zambrano 4,5, Anderson 3, Oczipka 3,5 - Rode 3,5 , Flum 3,5 , Aigner 3,5, Meier 1,5 , Inui 4,5 - Lakic 3

Schiedsrichter-Team

Szymon Marciniak Polen

2,5
Spielinfo

Stadion

Tofik-Bakhramov-Stadion

Zuschauer

31.000 (ausverkauft)

Qarabag trifft in der heimischen Liga am Sonntag (15 Uhr) auswärts auf den FK Qäbälä. Die Eintracht reist am selben Tag zum Aufsteiger nach Braunschweig. Anstoß in der Bundesliga ist um 15.30 Uhr. Zum Rückspiel empfängt Frankfurt die Aserbaidschaner in einer Woche am Donnerstag, 29. August, um 20.30 Uhr in der heimischen Commerzbank-Arena.

Meier macht's für die Eintracht - Ibisevic nur zum Anschluss