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2170 Euro pro Stunde: Rooney verlängert bei ManUnited

England: Stürmer bleibt bis 2019

2170 Euro pro Stunde: Rooney verlängert bei ManUnited

42 Tore fehlen ihm noch zum Vereinsrekord: Wayne Rooney, eine lebende Manchester-United-Legende.

42 Tore fehlen ihm noch zum Vereinsrekord: Wayne Rooney, eine lebende Manchester-United-Legende. picture alliance

Demnach wird Rooney bis zu 300.000 Pfund (364.620 Euro) verdienen, pro Woche versteht sich. Umgerechnet sind das 2170 Euro pro Stunde oder 36 Euro pro Minute. US-Präsident Barack Obama, rechnet die BBC staunend vor, verdient damit in einem Jahr weniger als Rooney in einer Woche.

Dabei hatte es im Sommer noch danach ausgesehen, als würde sich der 28-jährige englische Nationalstürmer aus dem Old Trafford verabschieden, nachdem Ex-Trainer Sir Alex Ferguson behauptet hatte, Rooney hätte um die Freigabe gebeten. Der Spieler selbst dementierte das, Chelseas Offerten liefen ins Leere.

Jetzt ist ein Ende der fast zehnjährigen Liaison zwischen Rooney und United vorerst nicht mehr abzusehen. Der ursprünglich bis 2015 datierte Kontrakt wurde um vier Jahre ausgedehnt, das Gehalt auf Rekordniveau angehoben. Bei Vertragsende wäre Rooney fast 34 Jahre alt.

2004 hatte ManUnited den Topstürmer für knapp 38 Millionen Euro vom FC Everton losgeeist. Seitdem hat Rooney 430 Pflichtspiele bestritten. Mit seinen 208 Toren fehlen ihm nur noch 42, um die Klub-interne Bestmarke von Bobby Charlton (249) zu knacken. Fünfmal wurde er inzwischen englischer Meister (2007, 2008, 2009, 2011, 2013), einmal Champions-League- und Klub-WM-Sieger (2008).

In der neuen Saison droht Rooney ein Novum

"Jeder weiß, welch wichtiger Spieler er ist", sagte United-Trainer David Moyes, der Rooney einst bei Everton zum Profi gemacht hatte, am Freitag. "Er ist ein fantastischer Fußballspieler." Die Vertragsverlängerung wollte der Ferguson-Nachfolger noch nicht bestätigen. Aber: "Wenn wir es hinkriegen würden, wäre das großartig."

Kommende Saison droht Rooney indes ein Novum: Erstmals in seiner Manchester-Ära wird er auf Champions-League-Fußball verzichten müssen, zumindest dann, wenn United nicht noch ein mittelschweres Wunder gelingt. Vor dem 27. Premier-League-Spieltag liegen die Red Devils bereits elf Punkte hinter dem vierten Platz.

Rooney - der (geläuterte?) Hitzkopf