Bundesliga Analyse

Bundesliga

SPIELBERICHT

SPIELBERICHT

Spieler des Spiels

Ioan Lupescu Abwehr

2
Spielnote

4
Tore und Karten

1:0 Kirsten (49', Skammelsrud)

1:1 Pettersson (51', Effenberg)

Leverkusen

Heinen 2,5 - Nowotny 3,5, Wörns 2,5 , Happe 3 - Ramelow 3, Skammelsrud 4,5 , Lehnhoff 4,5, Emerson 3 , Heintze 4,5 - Kirsten 3 , Rink 4

Gladbach

Kamps 2,5 - Lupescu 2 , Paßlack 3, Klinkert 3 - Anagnostou 2,5 , M. Schneider 4,5, Hoersen 4,5, Witeczek 4, Effenberg 3,5, Pflipsen 4,5 - Pettersson 3

Schiedsrichter-Team

Uwe Kemmling Kleinburgwedel

4,5
Spielinfo

Stadion

Ulrich-Haberland-Stadion

Zuschauer

22.500 (ausverkauft)

Zwei Änderungen bei Bayer: Lehnhoff kehrte zurück auf die rechte Außenbahn (für Zivkovic), Skammelsrud übernahm den Part auf der halblinken Seite (für Beinlich). Gäste-Trainer Rausch mußte bei seiner Premiere gleich vier Stammkräfte ersetzen: Andersson und Juskowiak fehlten rot-gesperrt, Hochstätter ist nach seinem Muskelfaserriß noch nicht einsatzbereit, ebenso Kastenmaier (Reha nach Knie-Operation). Anagnostou und Lupescu rückten gegenüber dem 0:0 gegen Bielefeld neu ins Team - Lupescu übernahm den Liberopart, Anagnostou sicherte gemeinsam mit Schneider Effenberg ab. Vorne bildete Pettersson den Ein-Mann-Sturm, Pflipsen stieß - je nach Situation - mit in die Spitze. Die ersten 44 Minuten konnten sich die 22 500 Zuschauer getrost schenken. Kopf- und ideenlos spulten die Hausherren ihren Part herunter; weder Emerson noch Ramelow übernahmen Verantwortung im Mittelfeld, die Außen (Lehnhoff, Heintze) wurden kaum eingebunden, verzettelten sich. Ähnlich die Gladbacher: Effenberg forderte zwar immer wieder die Bälle, trug das Spiel durch's Mittelfeld nach vorne - aber spätestens am gegnerischen Strafraum war Schluß mit lustig. Wörns hatte seinen Kontrahenten Pettersson weitgehend im Griff, Happe übernahm den schwachen Pflipsen in der Vorwärtsbewegung. Bis zur 44. Minute erspielten sich beide Teams nicht eine (!) Chance, gähnende Langeweile war angesagt. Nach dem Wechsel gewann die Partie an Farbe - auch deshalb, weil sich Lupescu verstärkt in die Angriffsbemühungen einschaltete und versuchte, im Mittelfeld Überzahl herzustellen. Über die Achse Lupescu/ Anagnostou/Effenberg/Pettersson erspielten sich die Gäste jetzt Möglichkeiten, Witeczek und Schneider stabilisierten ihre Form in der Defensive, Pflipsen bemühte sich zumindest läuferisch. Auch Bayer erwachte endlich aus der Lethargie, zumindest anfangs der zweiten Hälfte: Kirsten entwich Bewacher Klinkert und besorgte die Führung, Ramelow stieß endlich mehr nach vorne (und beschränkte sich nicht allein auf die Manndekung von Effenberg), Wörns sorgte bei Standards für Gefahr. Trotzdem blieb die Leverkusener Spielanlage einfach und von leichtsinnigen Fehlern im Paßspiel (Heintze) geprägt; Bayer verzettelte sich auf engstem Raum und vermochte es nicht, die Außen ins Spiel einzubeziehen. Meijer, der für den unauffälligen Skammelsrud in der Schlußphase mitwirken durfte, konnte ebenfalls keine (entscheidenden) Akzente setzen. Einen Sieg hatte keines der beiden Teams verdient.