Mainz: Stürmer hakt sein Seuchenjahr ab

Ruman, der nächste Neue

Axel Keller und Petr Ruman

Aues Axel Keller und der Mainzer Petr Ruman (re.), der beim Zweikampf einen Bandscheibenvorfall erlitt. dpa

"Schlimmer als letztes Jahr kann es nicht mehr laufen", resümiert der Tscheche, "ich war schon ganz unten, es kann nur noch aufwärts gehen."

Ein Bandscheibenvorfall, sein zweiter in der Karriere, hervorgerufen durch einen Zusammenprall mit Aues Torwart Keller am 9. Spieltag, hatte den laufstarken und spielintelligenten Angreifer schachmatt gesetzt. Eine Operation war unumgänglich. Die verlief zwar ohne Komplikationen, sodass Ruman Ende Februar ins Mannschaftstraining zurückkehrte, zu einem Einsatz in der Rückrunde reichte es nicht. "Ich habe selbst gemerkt, dass ich Zeit brauche."

Seine Konkurrenten Aristide Bancé, Felix Borja und Srdjan Baljak "haben gezeigt, was sie drauf haben. Nun muss ich beweisen, was ich kann." Manager Christian Heidel freut sich auf die Rückkehr des erfahrenen Stürmers (216 Erst- und Zweitligaspiele, 45 Tore). "Petr war bis zu seiner Verletzung ein ganz wichtiger Stammspieler. Er ist wie ein Neuzugang."

Uwe Röser