Bundesliga Analyse

Bundesliga

SPIELBERICHT

SPIELBERICHT

Spieler des Spiels

Thomas Linke Abwehr

2
Spielnote

4
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Leverkusen

Heinen 3 - Nowotny 3,5, Wörns 3, Happe 4 - Ramelow 2,5, Heintze 4, Lehnhoff 4,5 , Frýdek 3,5 , Beinlich 5 - Kirsten 4 , Meijer 5

Schalke

Lehmann 3 - van Hoogdalem 3, Linke 2 - A. Müller 3, Thon 3,5, Nemec 3,5 , O. Held 3, Büskens 4, Wilmots 3 - Klyuyev 4, Max 4

Schiedsrichter-Team

Wolfgang Stark Ergolding

2
Spielinfo

Stadion

Ulrich-Haberland-Stadion

Zuschauer

22.500 (ausverkauft)

Leverkusen stellte angesichts der abgelaufenen Sperre von Wörns in der Defensive um: Zivkovic und Robert Kovac saßen auf der Bank, ebenso Nico Kovac. Wörns spielte Manndecker neben Happe, Frydek agierte erstmals von Beginn an, spielte im halblinken Mittelfeld. Bei Schalke fehlten die Holländer Eijkelkamp (Achillessehnenprobleme) und De Kock (gesperrt). Van Hoogdalem rückte auf die zweite Manndeckerposition, Held auf die rechte Mittelfeldseite, Wilmots ins offensive Mittelfeld. Die Schalker waren von Beginn an auf Spielkontrolle bedacht und profitierten dabei von einer Leverkusener Mannschaft, die offensichtlich zu Beginn der Partie vom großen Kräfteaufwand der letzten Wochen beeinflußt war. Die Westfalen schafften es in ihrem insgesamt 1000. Bundesligaauftritt meist, Überzahl in Ballnähe herzustellen, begünstigt durch ein eng gestaffeltes Mittelfeld, in das sich Olaf Thon von hinten vorschob und das bei Leverkusener Ballbesitz zusätzlich durch die Offensivkräfte Wilmots und Klujew verstärkt wurde. Dieses Duo agierte in der Offensive hinter Max, suchte bei Angriff immer wieder den Weg in die Spitze. Die drangvolle Enge in der Schaltzentrale verstellte den Leverkusenern Lauf- und Paßwege, so daß gefährliche Angriffe über die Flügel ausblieben, kein einziges Mal während der 90 Minuten von der Grundlinie aus in den Rücken der Schalker Abwehr geflankt werden konnte. Weil auch über die offensiven Halbpositionen wenig (Frydek) bis gar nichts (Beinlich) ging, erspielte sich Bayer keine einzige Torchance über die gesamte Spielzeit! Die Schwächen der Platzherren in zählbaren Erfolg umzumünzen, dazu waren die Schalker freilich nicht in der Lage. Drei Chancen wurden vergeben, ansonsten erstarrte das Spiel in Taktik, waren die Schalker nicht bereit, mehr Risiko zu gehen. Ging Thon, ließ sich Müller fallen - Sicherheit stand immer an erster Stelle. Bayer versäumte es, in der zweiten Halbzeit gewonnene Feldvorteile zwingend zu nutzen. So konnten sich die Schalker immer wieder befreien, spielten geschickt hintenrum, scheuten sich auch nicht vor Rückpässen aus großer Entfernung und ließen die Leverkusener durch lange Ballstaffetten immer wieder ins Leere laufen. Untauglich auch die Leverkusener Versuche, mit hohen Bällen das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Linke stand im Zentrum sicher gegen Kirsten, Van Hoogdalem neutralisierte Meijer - was blieb, war Stückwerk und für Bayer am Ende die Gewißheit, an diesem Samstag einen Punkt gewonnen zu haben.