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2. Liga führt Torlinientechnologie zur kommenden Saison ein

Umsetzung analog zur Bundesliga

2. Liga führt Torlinientechnologie zur kommenden Saison ein

Drin oder nicht? Unklarheiten sollen jetzt auch in der 2. Liga der Vergangenheit angehören.

Drin oder nicht? Unklarheiten sollen jetzt auch in der 2. Liga der Vergangenheit angehören. IMAGO/ActionPictures

Angesichts der Entscheidung für einen Investor stand ein anderes Thema bei der Mitgliederversammlung der DFL am Montag nicht im Mittelpunkt. Und das, obwohl die Auswirkungen auch hier direkt spürbar sein werden: Die Vereine der 2. Bundesliga haben sich für die Einführung der Torlinientechnologie zur Saison 2024/25 ausgesprochen.

Damit folgten die 18 Klubs einer Empfehlung der "Kommission Fußball" und dem Votum des DFL-Präsidiums. Beide waren zuvor einstimmig ausgefallen. Umgesetzt werden soll das Projekt analog zur Bundesliga, wo seit der Saison 2015/16 die Schiedsrichter von der Torlinientechnik unterstützt werden.

Die Video-Assistenten können ebenfalls profitieren

Die DFL-Tochtergesellschaft Sportec Solutions wird mit der Aufgabe betraut. Sieben Torlinien-Kameras sind auf jeden Strafraum gerichtet, um zu beurteilen, ob sich der Ball mit vollem Durchmesser hinter der Linie befindet. Durch die Technologie ergeben sich zugleich Vorteile für die Video-Assistenten: Die Signale der 14 zusätzlichen Torlinien-Kameras können auch im Video Assist Center verwendet werden, um etwa strittige Szenen im Strafraum zu bewerten.

Damit die Entscheidung in Kraft tritt, muss die DFL-Mitgliederversammlung im Frühjahr 2024 nur noch die dafür erforderlichen Statutenänderungen beschließen.

pab

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