Eishockey

2:7! Berlin gerät in Schwenningen unter die Räder

Nach Kniecheck: Große Strafe für Jonas Müller

2:7! Berlin gerät in Schwenningen unter die Räder

Die Schwenninger Wild Wings ließen gegen Berlin erneut nichts anbrennen.

Die Schwenninger Wild Wings ließen gegen Berlin erneut nichts anbrennen. imago images

Wie auch im ersten Duell mit den Wild Wings gerieten die Eisbären bereits früh in Rückstand - und erneut war es ein Ex-Berliner, der die Schwarzwälder in Führung brachte: Jamie MacQueen feuerte nach einem Bullygewinn in der offensiven Zone durch das Getümmel vor dem Tor von Mathias Niederberger und hatte Glück, dass Mark Olver den Puck unfreiwillig ins eigene Tor abfälschte. So standen die Eisbären bereits nach 16 (!) Sekunden unter Zugzwang.

Im Mitteldrittel fanden die Hauptstädter in Person von P.-C. Labrie die richtige Antwort (27.), 14 Sekunden später folgte aber bereits der nächste Nackenschlag von Dylan Yeo - und daraufhin fielen die Eisbären auseinander. Travis Turnbull (36.) und Troy Bourke (39.) stellten noch vor der Pause einen Drei-Tore-Abstand her.

Der erst 17-jährige Haakon Hänelt brachte die Eisbären im Schlussabschnitt noch einmal näher heran (47.), ehe Tylor Spink (48.) kurz darauf zum Spielverderber wurde. Die Partie wurde zunehmend ruppiger und erreichte ihren negativen Höhepunkt, als Jonas Müller sich einen Kniecheck leistete, auf den Prügeleien und eine Spieldauer-Disziplinarstrafe folgten.

Die Überzahl nutzte Schwenningen zweimal eiskalt aus und stellte durch Boaz Bassen (51.) und Andreas Thuresson (53.) den 7:2-Endstand her. Schwenningen übernahm durch den dritten Sieg beim Vorbereitungsturnier wieder die Tabellenspitze, während Berlin (ein Punkt) weiterhin auf den ersten Sieg wartet.

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