Bundesliga Analyse

Bundesliga 1997/98, 13. Spieltag
Bundesliga

SPIELBERICHT

SPIELBERICHT

Spieler des Spiels

Gabor Kiraly Tor

2
Spielnote

3,5
Tore und Karten

0:1 Trares (11', Eigentor)

0:2 Preetz (88', A. Kruse)

Bremen

Reck 4 - Wicky 3,5, Trares 4 , Todt 4,5 - D. Frey 5 , Eilts 4, Skripnik 3, Harttgen 4 , C. Brand 3,5 - Frings 4, M. Bode 3

Hertha

Kiraly 2 - Rekdal 3, An. Schmidt 3, Herzog 3 - Mandreko 4 , Karl 3 , Veit 3,5, Mazingu-Dinzey 4, Arnold 2,5 - Preetz 3,5 , A. Tchami 4

Schiedsrichter-Team

Lutz Wagner Kriftel

2
Spielinfo

Stadion

Weser-Stadion

Zuschauer

33.000

Werder Bremen begann gegenüber dem Bayern-Spiel mit drei personellen Veränderungen. Für Ramzy spielte wieder Todt den zweiten Manndecker neben Wicky. Für Pfeifenberger (verletzt) kam Skripnik ins Team. Er übernahm für Bode, der neben Frings die zweite Spitze bildete, die linke Außenbahn. In Pfeifenbergers Mittelfeldrolle schlüpfte Uwe Harttgen. Herthas Trainer Röber mußte Roy (verletzt) und Sverrisson (gesperrt) ersetzen. Für Sverrisson rückte Veit ins zentrale Mittelfeld, Mandreko spielte auf der rechten Außenbahn und Arnold für Roy hinter den Spitzen. Werder von Beginn an druckvoll. Brand und Harttgen versuchten, das Spiel nach vorne zu gestalten, während Dieter Eilts vor der Dreier-Abwehrkette den "Sicherheitsdienst" versah. Da Skripnik fast eine Art hängender Linksaußen spielte, wurde es immer dann gefährlich, wenn die Hanseaten über die Seite des Ukrainers angriffen. So kamen die Bremer bereits in der Anfangsphase zu zwei hochkarätigen Bode-Chancen. Die Berliner, die in Torwart Kiraly ihren besten Mann besaßen, überzeugten durch sicheres Kombinationsspiel aus der Abwehr heraus. In der wurde knallhart manngedeckt. So folgten Herzog (Frings) und Andreas Schmidt (Bode) den Stürmern, anstatt sie zu übergeben. Rekdal zeigte sich in Bremen mehr als der Libero hinter der Abwehr, als mit seinen Verteidigern auf einer Linie. Auf den Außenbahnen sollten Dinzey Frey und Mandreko Skripnik abschirmen. Bei Frey war dies kein Prroblem, weil der Bremer enttäuschte, während Mandreko oft nur Skripniks Hacken sah. Bremen, das nach dem Schock des Trares-Eigentores die Linie verlor, verstand es im Verlauf des Spiels nie, die sattelfeste Hintermannschaft der Berliner in Verlegenheit zu bringen. Dies änderte sich auch mit der Hereinnahme des enttäuschenden Flo nicht, der für Frings in die Spitze ging. Auch Sidkas Maßnahme, Trares von seinen Libero-Aufgaben zu entbinden, indem er den defensiven Benken für Harttgen brachte, fruchtete nicht. Immer wieder verfingen sich die Werderaner im Abwehrnetz, das durch Sixten Veit und Steffen Karl bereits im Mittelfeld gestellt wurde. Überzeugend vor allem Marc Arnold, der mehr als ein Ersatz für Roy war und ein Riesenlaufpensum absolvierte. Er störte früh und war durch seine Laufbereitschaft auch ständig anspielbar. So konnten die Berliner nach Abfangen des Balles schnell umschalten. Allein in der Spitze enttäuschte Tchami, während Preetz sich steigerte und schließlich das verdiente 2:0 für Berlin erzielte.