100 Jahre kicker

1956 - die kicker-Rangliste, aber bitte ohne Lokalpatriotismus

kicker-Meilensteine aus 100 Jahren Verlagsgeschichte

1956 - die kicker-Rangliste, aber bitte ohne Lokalpatriotismus

Bewährt, beliebt und teilweise gefürchtet seit 1956: Die kicker-Rangliste des deutschen Fußballs. kicker

Die Redaktion stufte die besten Spieler der vier Oberligen Süd, Südwest, Nord und West sowie der Berliner Stadtliga auf sieben Positionen (Torhüter, Verteidiger, Stopper, Außenläufer, Rechtsaußen, Halbstürmer, Mittelstürmer und Linksaußen) in vier Kategorien ein: "Weltklasse", "Internationale Klasse", "Auf dem Sprung nach oben" und "Immer noch - oder schon im Blickfeld".

Torhüter Fritz Herkenrath (Rot-Weiss Essen), die Stopper Werner Liebrich (1. FC Kaiserslautern) und Jupp Posipal (Hamburger SV) sowie die beiden Kaiserslauterer Horst Eckel (Außenläufer) und Fritz Walter (Halbstürmer) erhielten das Prädikat "Weltklasse".

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kicker: Die Institution und die Rangliste

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Aus der "Rangliste der deutschen Spieler" ist mittlerweile die "des deutschen Fußballs" geworden, die Kategorie "Auf dem Sprung nach oben" nennt sich "Im weiteren Kreis", und auch die Namen einzelner Positionen wurden der Entwicklung des Fußballs gemäß angepasst.

Nicht verändert in den sechseinhalb Jahrzehnten seit 1956 hat sich die Wertschätzung, die die zweimal jährlich erscheinende Rangliste bei Profis, Trainern, Managern und Spielerberatern genießt; längst ist sie zu einem herausragenden Markenzeichen des kicker geworden.

Über jeden einzelnen Spieler wird in den Ranglistenkonferenzen eifrig diskutiert, am intensivsten freilich über die Besetzung der "Weltklasse". Der einsame Rekordhalter heißt auch hier, wenig überraschend, Franz Beckenbauer: Sage und schreibe 27-mal schaffte der "Kaiser" in den 1970er Jahren den Sprung nach ganz oben.

Harald Kaiser

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