Bundesliga Analyse

Bundesliga

SPIELBERICHT

SPIELBERICHT

Spieler des Spiels

Stefan Kuntz Sturm

2
Spielnote

3
Tore und Karten

1:0 Reeb (2')

1:1 Paßlack (7', Witeczek)

2:1 Reina (32', Daei)

3:1 Daei (90')

Bielefeld

G. Koch 3 - Stratos 2,5, G. Schäfer 3,5 , Meißner 3 - J. Bode 4, R. Maas 3, Reeb 2,5 , Sternkopf 4 , S. Kuntz 2 - Reina 2,5 , Daei 3

Gladbach

Kamps 3 - Paßlack 4 , Klinkert 3, Andersson 4,5, M. Schneider 3,5 - Lupescu 2, Hochstätter 4 , Effenberg 4,5 , Pflipsen 5 - Witeczek 3, Pettersson 4

Schiedsrichter-Team

Herbert Fandel Kyllburg

2,5
Spielinfo

Stadion

Alm

Zuschauer

22.512 (ausverkauft)

Beide Trainer konnten wieder auf ihre Stars zurückgreifen und gruppierten daher ihre Mannschaften um. Bielefelds Middendorp setzte Welt-Torjäger Daei in der Spitze ein, ließ Gerber und Maul zunächst draußen und besetzte mit Rückkehrer Bode (rechts) und Sternkopf (links) die Seiten neu. Gladbachs Bongartz konnte den zuletzt gesperrten Effenberg wieder nominieren. Somit gab es im Gladbacher offensiven Mittelfeld die mit Spannung erwartete Kooperation zwischen Effenberg und Karlheinz Pflipsen. Zudem gab es einen Tausch auf der rechten Seite der Vierer-Abwehrkette: Paßlack für Hausweiler. Eine weitere Umstellung: Witeczek, zuletzt im Mittelfeld aufgeboten, spielte wieder in der Spitze. Mit einer völlig verdienten Führung gingen die Hausherren in die Pause. Dank eines glänzend aufgelegten Stefan Kuntz dominierten die Arminen das Geschehen, agierten aggressiv und setzten vor allem im zweiten Abschnitt der ersten Halbzeit die Gäste stark unter Druck. Da Reeb (gegen Effenberg) und Maas (gegen Pflipsen) auch das Geschehen beherrschten, kamen die Gladbacher nur schwer ins Spiel. Nachteilig wirkte sich zudem aus, daß ihre Spitzen (vor allem Pettersson) häufig ins Abseits liefen. Glücklichster Mann auf der Alm war Bielefelds Reina, der mit seinem herrlichen Weitschuß endlich wieder traf. Sein erstes Saisontor, das Ende einer langen Durststrecke - Reinas erster Treffer nach 1443 Pflichtspiel- Minuten. Auch nach dem Seitenwechsel ein unverändertes Bild: Bielefeld kontrollierte die Partie, Gladbach hatte Mühe im Spielaufbau. Weiterhin war nichts zu sehen vom Tandem Effenberg- Pflipsen. Mit der Hereinnahme von Juskowiak reagierte Trainer Bongartz. Der Pole ging natürlich in die Spitze, Witeczek ging zurück auf die linke Seite der Vierer- Abwehrkette, Schneider wechselte nach rechts. Doch auch diese Umstellungen konnten dem Spiel der Elf vom Niederrhein keine Gefährlichkeit bringen. Ohne große Mühe fuhren die Bielefelder den fünften Saisonsieg heim und untermauerten damit eidringlich ihre Stärke im eigenen Stadion. Sie mußten allerdings bis zum Schlußpfiff bangen, weil sie zuvor ihre Möglichkeiten, die Führung auszubauen, nicht genutzt hatten. Fazit der Partie auf der Bielefelder Alm: Wenn die Arminia weiterhin in den Heimpartien so konzentriert zu Werke geht, dürfte sie mit dem Abstiegskampf nichts zu tun bekonmen Ohne ihren Star Effenberg spielen die Gladbacher effektiver als mit dem Spielmacher.