3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 35. Spieltag
14:22 - 15. Spielminute

Tor 1:0
A. Jung
Linksschuss
Leipzig

14:28 - 21. Spielminute

Gelbe Karte
Frahn
Leipzig

14:46 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Hoheneder
Leipzig

14:52 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Stegmayer
Darmstadt

15:09 - 47. Spielminute

Gelbe Karte
Sulu
Darmstadt

15:20 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
A. Jung
Leipzig

15:28 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Röttger
für Fandrich
Leipzig

15:29 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Landeka
für Ivana
Darmstadt

15:37 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Stroh-Engel
Darmstadt

15:40 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Behrens
Darmstadt

15:40 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
da Costa
für Sirigu
Darmstadt

15:40 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
F. Franke
für Frahn
Leipzig

15:47 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Ziereis
für Gondorf
Darmstadt

15:50 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Willers
für Kimmich
Leipzig

RBL

DAR

Vereinsrekord bei der Zuschauerzahl - Stroh-Engel ohne Treffer

RB dank Jungs Hammer näher am Ziel

Großer Jubel

Auf dem Weg zum Aufstieg: Anthony Jung (v.) brachte mit seinem Distanzhammer Leipzig gegen Darmstadt auf die Siegerstraße. Getty Images

RB-Coach Alexander Zorniger nahm im Vergleich zum 3:3 gegen Dortmunds Reserve eine personelle Umstellung vor. Jung verteidigte anstelle von Teigl auf der Außenbahn in der Viererkette. Auf der gegnerischen Seite stellte Darmstadt-Trainer Dirk Schuster seine Startformation nach dem 1:0-Sieg über Burghausen auf zwei Positionen um. Toptorjäger Stroh-Engel kehrte nach abgesessener Gelbsperre in die Mannschaft zurück. Da Costa musste wieder auf der Bank Platz nehmen. Dazu begann Sirigu anstelle von Sailer, der sich im Abschlusstraining verletzt hatte.

Der Respekt vor der Partie war deutlich zu spüren: "Darmstadt ist die positive Überraschung der Saison, vor allem, was die Konstanz betrifft", meinte RB-Coach Alexander Zorniger vor Anpfiff. Im stimmungsvollen Rund legten die Hausherren prompt den Vorwärtsgang ein und machten ordentlich Alarm in der Offensive. Die erste Chance hatte aber der Gast. Coltortis Faustabwehr landete direkt bei Berzel, dessen Schuss jedoch geblockt wurde (3.). In der Folge beruhigte sich die Begegnung etwas, dennoch kämpften die Akteure um jeden Zentimeter auf dem Rasen. Referee Thorsten Kinhöfer hatte dementsprechend viel zu tun.

Der 35. Spieltag

Anschließend wurde es aber auch spielerisch wieder turbulent. Nach einem schönen und schnellen Angriff schlenzte Fandrich das Leder aus 16 Metern nur an den Pfosten (13.). Kurz darauf durften die Fans aber jubeln. Nach einer schlechten Kopfballabwehr hämmerte Jung das Spielgerät wuchtig aus 25 Metern ins linke untere Eck (15.). Die Emotionen kochten anschließend etwas hoch. Frahn rutschte unnötig mit gestrecktem Bein in Schlussmann Zimmermann und sah dafür die Gelbe Karte (21.). Die Sachsen hatten anschließend das Geschehen souverän im Griff, ohne jedoch Glanzlichter nach vorne zu setzen. Aufgrund zahlreicher Unterbrechungen verlor die Partie deutlich an Schwung, die Intensität war aber nach wie vor vorhanden.

Es dauerte bis zur 35. Minute ehe es wieder richtig gefährlich wurde. Nach einer Ecke von links kam Hoheneder vollkommen frei aus kurzer Distanz zum Kopfball, setzte das Leder aber knapp am langen Pfosten vorbei. Die Hessen kamen kurz vor dem Pausentee zur Chance zum Ausgleich. Heller sprintete auf der rechten Seite durch und flankte nach innen. Am langen Pfosten scheiterte Ivana per Kopf an Coltorti (44.).

Nach dem Seitenwechsel drehten die "Roten Bullen" richtig auf und setzten sich in der Lilien-Hälfte fest. Kaiser stand dabei in der Anfangsphase mehrfach im Mittelpunkt. Erst setzte er einen Schuss knapp am Pfosten vorbei (51.), ehe er im letzten Moment von Gorka frei vor Zimmermann am Abschluss gehindert wurde (53.). Darmstadt agierte viel zu harm- und ideenlos. Dazu wirkten die Gäste auch in der Defensive nicht sattelfest. Nach einem langen Ball steuerte Poulsen frei auf das Tor zu, scheiterte aber an Zimmermann zwischen den Pfosten (63.).

Fünf Zeigerumdrehungen später wurde es richtig brenzlig! Coltorti konnte einen hohen Ball nicht festhalten. Landeke hämmerte das Spielgerät auf das Tor, jedoch wurde der Schuss abgeblockt. Darmstadt hat ein Handspiel gesehen, Referee Thorsten Kinhöfer gab aber einen Eckball (68.). Die Hessen war nun wach und setzten sich in der gegnerischen Hälfte fest. Leipzig wirkte etwas verunsichert, konnte sich aber schnell wieder fangen und die eigene Dominanz aufbauen. Dennoch versprach die knappe Führung eine spannende Schlussphase.

Die Lilien warfen alles nach vorne und versuchten über länge Bälle auf den großgewachsenen Stroh-Engel zum Erfolg zu kommen. Die RB-Defensive stellte sich jedoch mit vier Innenverteidigern den Angriffen entgegen und rettete am Ende den verdienten 1:0-Erfolg über die Zeit.

Nächsten Samstag (14 Uhr) reist Leipzig nach Rostock, tags zuvor (19 Uhr) empfangen die Darmstädter Rot-Weiß Erfurt.