3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 35. Spieltag
14:08 - 7. Spielminute

Tor 0:1
Blacha
Linksschuss
Vorbereitung A. Mendy
Rostock

14:16 - 16. Spielminute

Gelbe Karte
Cincotta
Burghausen

15:09 - 53. Spielminute

Spielerwechsel
Pekovic
für Blacha
Rostock

15:13 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Bencik
für Cincotta
Burghausen

15:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Kindsvater
für Hauk
Burghausen

15:23 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Rosinger
für Mau. Müller
Burghausen

15:31 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Ruprecht
Rostock

15:36 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Haufe
für Ioannidis
Rostock

15:36 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Hefele
Burghausen

15:39 - 85. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Starke
Rostock

15:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Leemans
für Schünemann
Rostock

15:46 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
U. Taffertshofer
Burghausen

BUR

ROS

Burghausen nach Heimpleite so gut wie abgestiegen

Blacha erlischt Wackers letzte Hoffnung

Wacker-Übungsleiter Uwe Wolf tauschte im Vergleich zur 0:1-Pleite in Darmstadt auf zwei Positionen: Bopp und Müller liefen für Pflügler und Burkhardt auf. Hansas neuer Trainer Dirk Lottner würfelte seine Mannschaft gegenüber der 2:4-Niederlage gegen Preußen Münster gehörig durcheinander: Ruprecht, Starke, Christiansen, Schünemann und Ioannidis ersetzten Pelzer, Jakobs, Haas, Pekovic und den gelbgesperrten Savran.

Blacha steht früh goldrichtig

Die umgekrempelte und verjüngte Hansa-Kogge ging früh durch eine Standardsituation in Front: Nach einer Ecke von Schünemann stand Blacha goldrichtig und erzielte das Führungstor (7.). Burghausen wirkte im Anschluss wie gelähmt, bei den Hausherren lief offensiv wenig zusammen. Auf der Gegenseite hatte Ioannidis nach einem Fehler in der Wacker-Defensive eine hochklassige Gelegenheit auf das 2:0, scheiterte jedoch an Schlussmann Loboué, der die Kugel per Reflex zur Ecke lenkte (22.). Auch in der Folgezeit fand der SVW nie ins Spiel, Aktionen nach vorne waren nach wie vor absolute Mangelware.

Hansa hatte die Partie im Griff und tat zeitweise gegen verängstigt wirkende Hausherren nicht mehr als nötig, so dass es mit der Führung in die Pause ging.

Der 35. Spieltag

Auch nach dem Pausentee bot sich den Zuschauern eine Partie auf überschaubaren Niveau. Hansa stand kompakt, Burghausen wurde etwas aktiver, hatte aber weiterhin Probleme, Torgefahr auszustrahlen. Die erste vernünftige Gelegenheit bot sich nach 65. Minuten Holz, dessen Schuss aber abgefälscht knapp am Tor vorbeiflog.

Stark sieht Gelb-Rot

Nur ein Dreier hätte die Nichtabstiegs-Hoffnungen der Oberbayern am Leben erhalten, allerdings fehlte Wacker der letzte Wille und besonders die Überzeugung. Das Tabellenschlusslicht machte wenig Anstalten, alles nach vorne zu werfen. Hansa stand tief und tat auch weiterhin nur das Nötigste, um den Auswärtssieg über die Zeit zu retten. In der 84. Minute sah Rostocks Manfred Stark die Ampelkarte, nachdem er den Ball im Abseits stehend nach dem Pfiff des Unparteiischen Florian Steinberg noch ins Tor geschossen hatte.

Doch auch in Überzahl bot sich Wacker keine wirkliche Torchance mehr, so dass es bei der Heimpleite gegen Lottners umgekrempelte Hansa-Kogge blieb. Durch die Niederlage hat Wacker bei drei verbleibenden Partien acht Punkte Rückstand auf die SV Elversberg - plus das schlechtere Torverhältnis. Es deutet alles auf einen Abstieg der Oberbayern hin.

Nächsten Samstag (14 Uhr) reist Burghausen nach Saarbrücken, zeitgleich empfangen die Rostocker RB Leipzig.