3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 35. Spieltag
14:16 - 15. Spielminute

Gelbe Karte
Bollmann
Duisburg

14:21 - 19. Spielminute

Gelbe Karte
Wolze
Duisburg

15:09 - 53. Spielminute

Spielerwechsel
Tsourakis
für Zoundi
Duisburg

15:17 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Ledgerwood
für T. Öztürk
Duisburg

15:24 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Iljutcenko
für Testroet
Osnabrück

15:26 - 71. Spielminute

Tor 1:0
Bajic
Kopfball
Vorbereitung De Wit
Duisburg

15:30 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Grimaldi
für Zenga
Osnabrück

15:36 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Feisthammel
für Onuegbu
Duisburg

15:41 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Hohnstedt
für Feldhahn
Osnabrück

15:42 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Tsourakis
Duisburg

15:45 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Kunert
Osnabrück

MSV

OSN

Ordentliche Osnabrücker Vorstellung bleibt ohne Zählbares

Bajic macht's per Kopf

MSV-Coach Karsten Baumann nahm gegenüber der 0:2-Auswärtspleite gegen die Stuttgarter Kickers drei Änderungen in der Startformation vor: Öztürk, de Wit und Onuegbu ersetzten Ledgerwood, Feisthammel und Wegkamp. Osnabrücks Trainer Maik Walpurgis verzichtete im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart II auf personelle Wechsel.

Bei optimalen äußeren Bedingungen erwischten die Gäste den besseren Start in die Partie. Osnabrück wirkte ballsicher und erarbeitete sich in der Anfangsviertelstunde ein leichtes optisches Übergewicht. Mehr als Halbchancen durch Pisots Kopfball (8.) sowie Nagy Schussversuch (10.) sprangen aber nicht dabei heraus. Der MSV hatte aufgrund des Osnabrücker Forecheckings Probleme, ein geordnetes Spiel aufzubauen. Die erste Tormöglichkeit für die Meidericher entsprang folglich einer Standardsituation: Zoundi kam nach einem de-Wit-Eckball am zweiten Pfosten zum Kopfball, setzte das Leder aber über den Kasten (17.). Auf der Gegenseite besaß Feldhahn die erste wirklich zwingende Möglichkeit, als der Mittelfeldakteur unbedrängt vom Elfmeterpunkt aus rechts am Gehäuse vorbei schoss (20.).

Auch in der Folge blieben die Niedersachsen das bessere Team. Der MSV stand tief und konnte sich kaum einmal in der Hälfte der Osnabrücker festsetzen. Testroet besaß in dieser Phase die beste Tormöglichkeit, köpfte die Kugel nach einem Freistoß von Ornatelli aus dem rechten Halbfeld aber über die Querlatte (26.). Zwar blieben die Duisburger Offensivdarbietungen auch in der Folge harmlos, doch schafften es die Baumann-Schützlinge zumindest, gute Osnabrücker Tormöglichkeiten zu vereiteln. Weil der VfL bis zur Pause nur noch Halbchancen durch Testroet (33.) und Nagy (37.) besaß und Ratajczak einen abgefälschten Pisot-Freistoß über die Querlatte lenkte (43.) ging es torlos zur Pause.

Der 35. Spieltag

Der zweite Abschnitt begann ohne personelle Änderungen. MSV-Coach Karsten Baumann schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Zebras begannen den zweiten Abschnitt deutlich engagierter und konnten aufgrund einer verbesserten Spielstruktur die Partie ausgeglichener gestalten. Um das Angriffsspiel anzukurbeln, kam zudem Tsourakis für Zoundi (54.) in die Partie. Der VfL hatte etwas die Linie in seinem Spiel verloren. Die Niedersachsen leisteten sich immer wieder leichte Ballverluste und Ungenauigkeiten, sodass Ratajczak weitgehend beschäftigungslos blieb. Mit Ledgerwood für Öztürk (62.) waren die Zebras dem Führungstreffer mittlerweile näher als die Niedersachsen. Allerdings hatte der MSV Glück, dass Testroet einen Konter der Gäste nicht erfolgreich abschließen konnte (64.).

Mike Walpurgis wechselte und brachte für die letzten 20 Minuten Iljutcenko für Testroet (69.). Kaum in der Partie, musste Iljutcenko aber mit ansehen, wie Baljic sich nach einer de-Wit-Ecke im Luftkampf durchsetzte und wuchtig zur Duisburger Führung einköpfte (71.). Danach zog sich der MSV zurück. Die Osnabrücker, bei denen mittlerweile Grimaldi für Zenga mitwirkte (74.), antworteten mit wütenden Angriffen. Nagy hatte den Ausgleich auf dem Fuß, chippte die Kugel an Ratacjzak vorbei, ehe Ofosu-Ayeh das Leder von der Linie weg schlug (78.). In den letzten zehn Minuten drückten die Niedersachsen auf den Ausgleich. Der MSV verteidigte aber geschickt, ließ keine Osnabrücker Gelegenheit mehr zu und zeigte sich bei Kontermöglichkeiten brandgefährlich. Somit blieb es am Ende beim knappen Duisburger Heimerfolg.

Nächsten Samstag (14 Uhr) reist Duisburg nach Halle, die Osnabrücker spielen tags zuvor (19 Uhr) in Unterhaching.