3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 35. Spieltag
15:08 - 52. Spielminute

Tor 1:0
Breier
Rechtsschuss
Vorbereitung Schwenk
VfB II

15:07 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Grüttner
VfB II

15:13 - 58. Spielminute

Tor 1:1
Voglsammer
Kopfball
Vorbereitung Haberer
Haching

15:14 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Hack
Haching

15:21 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Steinherr
Haching

15:23 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Redondo
für Bichler
Haching

15:25 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
A. Riemann
für Kiefer
VfB II

15:26 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Lang
für Leibold
VfB II

15:28 - 72. Spielminute

Tor 2:1
Schwenk
Rechtsschuss
Vorbereitung A. Riemann
VfB II

15:33 - 77. Spielminute

Tor 2:2
Hummels
Kopfball
Vorbereitung B. Schwarz
Haching

15:33 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Köpke
für Haberer
Haching

15:34 - 79. Spielminute

Tor 3:2
Breier
Kopfball
Vorbereitung A. Riemann
VfB II

15:35 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Haberer
Haching

15:38 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Erb
Haching

15:40 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Schwenk
VfB II

15:42 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Cecen
für Schwenk
VfB II

15:49 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Hufnagel
Haching

VFB

UHA

Tristesse in Unterhaching

Breier sorgt für Erleichterung am Neckar

VfB-Trainer Jürgen Kramny veränderte seine Startelf gegenüber der 0:3-Niederlage in Osnabrück auf vier Positionen: Mwene, Kiefer, Janzer und Wanitzek begannen für Lang, Funk, Khedira und Cecen. Haching-Coach Christian Ziege verzichtete im Vergleich zum 2:0-Erfolg gegen Elversberg auf personelle Änderungen.

Im Gazi-Stadion auf der Waldau starteten die Mannschaften couragiert in den Abstiegskrimi. Die Oberbayern besaßen durch Moll eine erste Chance, Vlachodimos entschärfte aber den Distanzschuss (7.). Auf der anderen Seite waren die Gastgeber erstmals durch Grüttner gefährlich (16.). Im Anschluss verflachte die Partie zusehends. Beide Teams lieferten sich beherzte Zweikämpfe im Mittelfeld, sodass es nur wenig Raumgewinn zu verzeichnen gab. Obgleich die Oberbayern insgesamt noch einen Tick aktiver wirkten, blieben Torraumszenen in dieser Phase aus.

Aus dem Nichts wäre den Hausherren beinahe die Führung geglückt: Nach einem Zetterer-Patzer klatschte der Breier-Kopfball an den rechten Pfosten des SpVgg-Gehäuses (33.). Stuttgart erhöhte nun merklich das Tempo und drückte Unterhaching in die eigene Hälfte. Obgleich zwingende Chancen ausblieben, machte die Hintermannschaft der Gäste dabei nicht immer einen sattelfesten Eindruck. Weil der VfB den Druck aber nicht lange aufrechterhalten konnte, ging es torlos in die Kabinen.

Der 35. Spieltag

Auf beiden Seiten wurde zur Pause auf personelle Wechsel verzichtet. Die Kramny-Schützlinge machten dort weiter, wo sie vor dem Seitenwechsel aufgehört hatten und drängten die Oberbayern in die eigene Hälfte. Die SpVgg hatte in der Defensive Schwerstarbeit zu verrichten, das Angriffspiel blieb aufgrund vieler langer Bälle weitgehend harmlos. Somit ging der VfB schließlich verdient in Front: Janzer tankte sich auf links durch und passte im Strafraumraum von der Grundlinie an den Fünfer, wo Breier zur vielumjubelten Führung einschob (52.). Die Gäste zeigten allerdings Moral und glichen sieben Minuten darauf aus, als Voglsammer eine Haberer-Kopfballverlängerung nach einem weiten Einwurf von Hummels von der rechten Seite über die Linie köpfte. Vlachodimos gab dabei keine gute Figur ab.

Der schnelle Ausgleich nahm den Gastgebern merklich den Wind aus den Segeln. VfB-Coach Kramny reagierte daher per Doppelwechsel: Riemann und Lang kamen für Kiefer und Leibold in die Partie (69.). Eine Zeigerumdrehung darauf gingen die Schwaben durch einen Sonntagsschuss von Janzer wieder in Führung, als der Schwabe aus knapp 20 Metern zentraler Position wuchtig ins rechte obere Eck traf (71.). Nun wurde es turbulent: Erst besorgte Hummels nach einer Schwarz-Ecke per Kopf den Ausgleich (77.), ehe Riemann sich links durchsetzte und in die Mitte flankte. Am zweiten Pfosten stieg Breier unbedrängt zum Kopfball hoch und erzielte aus Nahdistanz seinen zweiten Treffer am Tag (78.). Das hoch emotionale Spiel lebte in den letzten zehn Minuten von seiner Spannung. Die Ziege-Schützlinge rannten mit dem Mute der Verzweiflung immer wieder an. Weil die Stuttgarter Hintermannschaft aber aufmerksam verteidigte und dadurch Hachinger Tormöglichkeiten unterband, blieb es am Ende beim hart erkämpften, aber umso wichtigeren Heimerfolg für die Truppe aus der Neckar-Metropole.

Nächsten Samstag (14 Uhr) reist Stuttgart zum Tabellenführer nach Heidenheim, die Unterhachinger empfangen tags zuvor (19 Uhr) den VfL Osnabrück.