3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 34. Spieltag
14:20 - 18. Spielminute

Tor 0:1
Frahn
Rechtsschuss
Vorbereitung Poulsen
Leipzig

14:26 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Ducksch
Dortmund II

14:30 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
Hoheneder
Leipzig

14:34 - 32. Spielminute

Tor 1:1
Treude
Kopfball
Vorbereitung Ducksch
Dortmund II

14:38 - 36. Spielminute

Tor 2:1
T. Harder
Rechtsschuss
Vorbereitung Jordanov
Dortmund II

15:06 - 48. Spielminute

Tor 3:1
T. Harder
Rechtsschuss
Vorbereitung Ducksch
Dortmund II

15:09 - 51. Spielminute

Spielerwechsel
A. Jung
für Teigl
Leipzig

15:09 - 51. Spielminute

Spielerwechsel
Röttger
für Fandrich
Leipzig

15:21 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Hornschuh
Dortmund II

15:29 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Palacios
für Demme
Leipzig

15:38 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Kefkir
Dortmund II

15:38 - 80. Spielminute

Tor 3:2
Frahn
Rechtsschuss
Vorbereitung Röttger
Leipzig

15:42 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Väyrynen
für Kefkir
Dortmund II

15:42 - 84. Spielminute

Tor 3:3
Heidinger
Rechtsschuss
Vorbereitung D. Kaiser
Leipzig

15:47 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Bajner
für Ducksch
Dortmund II

BVB

RBL

Frahn und Heidinger treffen spät

Schwaches Leipzig entführt Punkt aus Dortmund

Zeigte sich hellwach: Tammo Harder netzte gegen Leipzig zweimal ein.

Zeigte sich hellwach: Tammo Harder netzte gegen Leipzig zweimal ein. Imago

David Wagner, Übungsleiter der Dortmunder U 23, konnte im Vergleich zur Nullnummer in Burghausen wieder auf Stammkeeper Alomerovic zurückgreifen, zudem wurden in der Offensive Bajner und Thiele von Harder und Kefkir ersetzt. Sein Leipziger Pendant Alexander Zorniger veränderte sein Team gegenüber dem 2:1 gegen Chemnitz nur zwischen den Pfosten. Coltorti hütete erstmals seit seiner langwierigen Verletzung, die ihn seit dem 17. Spieltag nur zusehen ließ, wieder das Leipziger Tor in der 3. Liga, Bellot musste dafür weichen.

Unter den Augen des BVB-Trainers Jürgen Klopp waren Torchancen zunächst Mangelware. Die Anfangslethargie wurde erstmals nach 18 Minuten unterbrochen, als Kefkir den Ball gegen Poulsen vertändelte, der auf der rechten Außenbahn erst Sarr umkurvte und dann den Überblick für seinen Sturmkollegen Frahn behielt. Der Kapitän verwertete die scharfe Hereingabe ohne Probleme - 0:1.

Der Führungstreffer schien die Gastgeber nicht zu entmutigen, denn der BVB-Nachwuchs spielte von da an forsch auf das Leipziger Tor. Lediglich Duckschs Abschlussschwäche war es zu verdanken, dass die Westfalen in der 26. Minute nicht den Ausgleichstreffer erzielten. Erst parierte Coltorti gegen den Stürmer, bei seinem Nachschuss war dann die Gäste-Hintermannschaft zur Stelle. So dauerte es sechs weitere Minuten, ehe die Borussia den Ausgleichstreffer bejubeln durfte. Beim fälligen Freistoß nach einem Foul von Hoheneder herrschte Verwirrung im Leipziger Strafraum. Coltorti verschätzte sich beim Rauslaufen, Nutznießer war Treude, der den Ball per Kopf nur noch ins leere Tor abstauben musste.

Der 34. Spieltag

Harder baut die Führung aus

Der Gegentreffer hatte Leipzig offenbar völlig aus dem Konzept gebracht, denn vier Minuten später legten die Hausherren einen weiteren Treffer nach. Kefkir flankte von links an den zweiten Pfosten, wo Ducksch auf Harder ablegte. Am Boden liegend drückte dieser das Leder an Coltorti vorbei zum Führungstreffer.

Auch die Halbzeitpause schien das Nervenkostüm der angeknockten Leipziger nicht unter Kontrolle gebracht zu haben. Eine Flanke von der linken Seite fand den völlig freistehenden Harder, der zunächst an Coltorti scheiterte, im Nachsetzen dann aber für die kalte Dusche sorgte. Im Anschluss zeigten sich die Gäste wenig kreativ und machten es der BVB-Reserve nicht schwer, die Führung zu verwalten. Die Hausherren hatten in der 75. Minute nach einem Ballverlust von Heidinger sogar einen weiteren Treffer nachlegen können, doch der enteilte Kefkir verzog aus spitzem Winkel.

Verrückte Schlussphase

So aber geschah wie aus dem Nichts der Anschlusstreffer (80.). Röttger scheiterte nach einem tollen Solo an Alomerovic, doch vom Keeper trudelte das Leder in Richtung Tor. Kapitän Frahn brauchte aus einem Meter nur noch einzuschieben. Doch für die Dortmunder kam es vier Minuten noch dicker, als nach einem langen Ball Heidinger den Ball zum 3:3 über Alomerovic legte. In der Schlussphase drangten die Bullen nochmals auf den Dreier, ein weiteres Tor wollte jedoch nicht fallen.

Schon am Donnerstag (18.30 Uhr) geht es für die Dortmunder mit einer Partie in Erfurt weiter, am Samstag (14 Uhr) bekommt es Leipzig mit dem Verfolger Darmstadt 98 zu tun.