3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 21. Spieltag
14:05 - 4. Spielminute

Tor 0:1
Calamita
Rechtsschuss
Vorbereitung Leutenecker
Stuttg. Kick.

14:30 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
Braun
Stuttg. Kick.

14:37 - 35. Spielminute

Tor 1:1
Nietfeld
Rechtsschuss
Vorbereitung Tunjic
Erfurt

15:09 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Marchese
Stuttg. Kick.

15:10 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Leutenecker
Stuttg. Kick.

15:12 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Calamita
Stuttg. Kick.

15:23 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Badiane
für Calamita
Stuttg. Kick.

15:27 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Stolze
für Tunjic
Erfurt

15:35 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Dicklhuber
für G. Müller
Stuttg. Kick.

15:50 - 90. + 2 Spielminute

Tor 1:2
Marchese
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Soriano
Stuttg. Kick.

15:46 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Kleineheismann
Erfurt

15:49 - 90. + 2 Spielminute

Rote Karte
Czichos
Erfurt

15:46 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Laurito
Erfurt

ERF

SVK

RWE verpasst erneut Sprung auf Rang drei - Czichos sieht Rot

Marchese spielt den Weihnachtsmann

Erfurts Coach Walter Kogler war nach dem 2:0 in Halle zufrieden mit seiner Elf und verzichtete so im letzten Spiel des Jahres auf groß angelegte Personalrochaden. Einzig Fillinger durfte für Öztürk von Beginn an ran. Kickers-Trainer Horst Steffen beließ es gänzlich bei seiner erfolgreichen Startelf vom 2:0 gegen Wehen Wiesbaden.

Bei Spielen mit Erfurter Beteiligung ist in der Anfangsphase immer etwas los. So auch bei diesem Duell gegen die Stuttgarter Kickers: Zum achten Mal in dieser Saison geriet der Aufstiegskandidat in der ersten Viertelstunde in Rückstand. Calamita brachte in der vierten Minute nach einer Leutenecker-Flanke die Schwaben in Führung. In der Folge gelang es keiner der beiden Mannschaften, wirklich das Ruder zu übernehmen. Bei den Kickers verhallten zu viele Standards harmlos.

Der 21. Spieltag

Nach 22 Minuten versuchten es die Hausherren zumindest vereinzelt mit Kontern, die allerdings ebenso ungefährlich verpufften wie das Stuttgarter Stückwerk. Erst als bereits mehr als eine halbe Stunde gespielt war, änderte sich das Bild im Steigerwaldstadion. Tunjic schaltete mit einem Lupfer Gegenspieler und Kickers-Keeper Krauss aus und bediente Nietfeld mit seiner sechsten Saisonvorlage. Der beste Erfurter Torschütze (fünf Treffer) musste nur noch zum 1:1-Ausgleich einschieben (35.). Damit war wieder alles offen.

Schlussphase mit Killer-Charakter

Doch wer ein spannendes Duell erwartet hatte, wurde bitterlich enttäuscht. Erfurt und Stuttgart mieden in beiderseitigem Einverständnis den gegnerischen Strafraum. Einzig Standardsituation außerhalb der Box verliehen dem Angriffsspiel der Teams zumindest einen Hauch von Gefahr. In der 70. Minute hob Göbel den Nichtangriffspakt auf. Tunjic legte zurück auf seinen Kollegen, der aus 20 Metern aber an Krauss scheiterte. Was folgte, war erneut eine langweilige Leerlaufphase.

In 90 Minuten konnten beide Mannschaften nicht überzeugen und die Fans von ihren Sitzen reißen. In der Nachspielzeit allerdings war plötzlich etwas los! Odak vertändelte im Vorwärtsgang die Kugel, was die Kickers sofort zum Konter nutzten. Soriano war alleine in Richtung Erfurter Kasten gelaufen und hatte nur noch Schlussmann Klewin vor sich, da holte ihn Czichos unfair von den Beinen - Elfmeter (90.+2). Der Außenverteidiger sah nach dieser Notbremse zudem noch Rot. Mit der letzten Aktion der Partie vollendete Kickers-Kapitän Marchese vom Punkt zum 2:1-Sieg, mit dem die Schwaben in der Tabelle einen Sprung auf Rang 15 machten und als letztes Team der Liga endlich den ersten Dreier aus der Fremde entführten!

Nach der Winterpause geht es für Rot-Weiß Erfurt am Samstag (25.01., 14 Uhr) zuhause gegen Preußen Münster weiter. Die Stuttgarter Kickers starten ins Jahr 2014 zeitgleich mit einem Gastspiel bei Holstein Kiel.