3. Liga Analyse

14:26 - 25. Spielminute

Tor 0:1
St. Kühne
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Siegert
Münster

14:26 - 25. Spielminute

Rote Karte
Stegerer
Saarbrücken

14:44 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
P. Hoffmann
Saarbrücken

15:05 - 48. Spielminute

Tor 1:1
N. Fischer
Rechtsschuss
Saarbrücken

15:23 - 66. Spielminute

Tor 1:2
Taylor
Kopfball
Vorbereitung Siegert
Münster

15:27 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Saarbrücken)
Deville
für Falkenberg
Saarbrücken

15:31 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Saarbrücken)
Rathgeber
für Ziemer
Saarbrücken

15:33 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Münster)
Grote
für Manno
Münster

15:38 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Saarbrücken)
Göcer
für Plut
Saarbrücken

15:39 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Münster)
Krohne
für Taylor
Münster

15:38 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Münster)
Kara
für Siegert
Münster

15:47 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Grote
Münster

15:48 - 90. + 1 Spielminute

Tor 2:2
Rathgeber
Kopfball
Vorbereitung Deville
Saarbrücken

SBR

MÜN

3. Liga

Rathgeber schockt Münster nach dem Schock

Münster: Nur ein Punkt in den letzten drei Partien

Rathgeber schockt Münster nach dem Schock

Saarbrückens Trainer Milan Sasic beließ es nach dem 1:1 in Halle bei lediglich einer Änderung in der Startelf: Eggert rückte für Göcer ins Mittelfeld. Ralf Loose reagierte auf die 1:2-Niederlage gegen Rostock schon heftiger: Scherder, Hergesell, Kühne und Siegert bekamen nämlich Bewährungschancen anstelle von Kirsch, Neupert, Piossek (Handverletzung) und Grote.

Außerdem verlangte der Preußen-Coach, dass seine Schützlinge den Abstiegskampf endlich annehmen: "Wir müssen gegen Saarbrücken Zähne zeigen. Es muss Klick machen und es muss mehr Feuer rein." Der aktuelle Trend gab ihm Recht: Nach zwei 4:0-Erfolgen in Chemnitz und gegen den BVB II folgte ein deutliches 0:4 in Darmstadt und ein 1:2 gegen Rostock. Der bis dato mit dem SVD und Leipzig beste Angriff der Liga (25 Treffer) musste es endlich schaffen, die Defensivprobleme abzustellen (26 Gegentore).

Stegerer verabschiedet sich

Gesagt, vorerst nicht getan: Die erste Gelegenheit nämlich gehörte den Gastgebern. Hoffmann drang in den Strafraum vor, Torwart Masuch musste das erste Mal eingreifen (2.). Die nächste Aktion konnte nicht anders, als mit Glück umschrieben werden. In einem wahren Strafraum-Gedränge durfte es Ziemer, Plut und Stegerer versuchen - bis auf den letzten Schuss, der über das Tor strich, klärten die Preußen zuvor mehrfach auf der Linie (11.). Die Münsteraner brauchten demnach etwas länger, um in die Partie zu finden. Letztlich dafür verantwortlich zeigte sich Schmidt, der per Kopf einen Bischoff-Freistoß abschloss - Torhüter Ochs konnte auf der Linie allerdings retten (18.).

Die Partie wurde in der Folge gleichauf geführt, ohne weitere glänzende Möglichkeiten zu bieten. Dann folgte jedoch die Schlüsselszene: Siegert drang, verfolgt von Stegerer, in den Strafraum ein und wurde dabei leicht touchiert. Der Schiedsrichter pfiff, zeigte auf den Punkt und dem FCS-Verteidiger zudem die Rote Karte - eine harte Entscheidung (24.). Den fälligen Strafstoß verwandelte SCP-Kapitän Kühne souverän ins rechte untere Eck (25.). Der Schock saß tief in den Saarländer Adern und hatte auch bis zum Halbzeitpfiff Bestand. Die Westfalen hielten in Überzahl die Zügel in der Hand, verzichteten allerdings vorerst auf den Zug in Richtung Vorentscheidung.

Der 16. Spieltag

Fischers Trotzreaktion

Der zweite Durchgang hätte aus Sicht der Gastgeber nicht besser beginnen können: Ein langer und weiter Freistoß des FCS wurde zunächst von der Preußen-Abwehr aus dem Strafraum geklärt. Aus dem Hinterhalt rauschte Fischer heran und hämmerte das Leder absolut sehenswert unter das Quergebälk. Torhüter Masuch war machtlos (50.). Plut hatte wenig später aus etwas spitzer Position gar das 2:1 auf dem Fuß, bugsierte das Rund aber ans Außennetz (55.). Daraufhin war die Drangphase der Saarbrücker vorerst beendet, die Preußen drückten folglich mehr, ließen nur noch den Zwang vermissen.

Rathgeber - der perfekte Spielverderber

Dann jedoch zeigte die starke SCP-Offensive ihre Qualität: Manno schlug einen klugen Seitenwechsel auf Siegert, der zwei Schritte die Linie entlang sprintete und eine Flanke ansetzte. Diese kam so präzise, dass Taylor nur leicht den Kopf ausfahren musste und Gegenspieler Eggert nicht mehr herankommen konnte (66.). Die Münsteraner verwalteten die Partie in der Folge, schienen quasi zu wissen, dass von den Saarländern nicht mehr allzu viel Angriffsschwung aufkommen würde und opferten relativ wenig Kraft für die Vorentscheidung auf. Joker Krohne hatte zwar noch eine gute Gelegenheit zu verzeichnen, scheiterte dabei aber an Torwart Ochs (85.). Der Schein des Wissens betrog den SCP schlussendlich, denn der Gastgeber fand noch einmal den Weg zum und ins Tor: Deville verlängerte eine Einwurf-Verlängerung in den Fünfmeterraum, wo Joker Rathgeber per Kopf zwischen die Preußen sprang und den späten Ausgleich markierte (90. +1). Der Punkt lässt den FCS immerhin auf Rang 19 stehen, da Burghausen auch einen Punkt in Rostock einfuhr (1:1). Die Westfalen scheiterten dagegen erneut an der schwachen Defensiveinstellung.

Tore und Karten

0:1 St. Kühne (25', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Siegert)

1:1 N. Fischer (48', Rechtsschuss)

1:2 Taylor (66', Kopfball, Siegert)

2:2 Rathgeber (90' +1, Kopfball, Deville)

Saarbrücken

Ochs 1,5 - Falkenberg 4 , Knipping 3,5, Eggert 4, Stegerer 5 - Forkel 3,5, N. Fischer 2,5 , R. Korte 4, P. Hoffmann 3,5 , Plut 3 - Ziemer 3,5

Münster

Masuch 3 - Riedel 3, D. Schmidt 4,5, Scherder 3, Hergesell 2,5 - St. Kühne 3 , Truckenbrod 2,5, Manno 2,5 , Bischoff 3,5, Siegert 2,5 - Taylor 3

Schiedsrichter-Team

Stefan Glasmacher Alsdorf

3
Spielinfo

Stadion

Ludwigsparkstadion

Zuschauer

7.028

Am Samstag nach der Länderspielpause (23. November, 14 Uhr) gastiert Saarbrücken in Burghausen, zeitgleich hat Münster die Stuttgarter Kickers zu Gast.