3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 15. Spieltag
14:31 - 31. Spielminute

Spielerwechsel
Thurk
für S. Sökler
Heidenheim

14:33 - 31. Spielminute

Spielerwechsel
Morabit
für Niederlechner
Heidenheim

14:34 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Strauß
Heidenheim

15:07 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Gebers
Kiel

15:13 - 57. Spielminute

Tor 0:1
Morabit
Rechtsschuss
Vorbereitung Griesbeck
Heidenheim

15:19 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Sykora
für Gebers
Kiel

15:24 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Kelbel
für Johansen
Kiel

15:28 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Göhlert
Heidenheim

15:30 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Bagceci
für Strauß
Heidenheim

15:39 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
von Walsleben-Schied
für Man. Hartmann
Kiel

KIE

HDH

Einwechselspieler verlängert Kiels Sieglos-Serie

Morabit nutzt seinen Freiraum

Holstein-Coach Karsten Neitzel ließ seine Startformation im Vergleich zum 0:0 in Unterhaching unverändert. Heidenheims Trainer Frank Schmidt tauschte derweil nach dem torlosen Remis gegen den SV Wehen Wiesbaden zweimal Personal: Strauß ersetzte Titsch-Rivero, Niederlechner stürmte anstelle von Morabit.

Kiel startete mit energischen Angriffsbemühungen in die Partie. Ausdruck fand dies in einer Reihe von Eckbällen und rasch in Form einer ersten guten Gelegenheit: KSV-Angreifer Heider traf das Spielgerät in Nahdistanz zum Gästekasten allerdings nicht richtig (4.). Während sich Heidenheim zu lethargisch im Vorwärtsgang zeigte, blieben die Norddeutschen in der Folge am Drücker. Knappe zehn Minuten waren an der Förde absolviert, als die Heimfans den Torschrei auf den Lippen hatten: Hartmann köpfte jedoch rechts neben das Gehäuse (9.).

Das Neitzel-Team belohnte sich indes nicht für seine Anstrengungen. Der Liga-Primus von der Ostalb nutzte dies, um das Duell im Anschluss offener zu gestalten. Zwar zeigte der FCH dabei spielerisch durchaus gefällige Ansätze. Abgesehen einiger halbherziger Torannäherungen - Göhlert etwa köpfte nach einer Schnatterer-Ecke drüber (20.) - sprang jedoch nichts dabei heraus. Dass Gästetrainer Frank Schmidt besonders mit dem Auftreten seiner Offensivabteilung haderte, machte er nach rund einer halben Stunde durch einen Doppelwechsel deutlich: Morabit und Thurk ersetzten Sökler und Niederlechner (31.).

Diese Maßnahme änderte nichts daran, dass Kiel der Führung bis zur Pause näher war als ein weiter pomadiger Tabellenführer. Einzig Schnatterer bildete bei Heidenheim eine Ausnahme: Sein kerniger Schuss sauste in der 44. Minute links am Kasten vorbei.

Der 15. Spieltag

Hatten die "Störche" dem Spitzenreiter in der ersten Hälfte mit enormer Lauf- und Kampfbereitschaft das Leben extrem schwer gemacht, ließen sie dem FCH nach Wiederbeginn mehr Freiraum. Und dies sollte sich rächen: Der eingewechselte Morabit nahm Maß und ließ Holstein-Schlussmann Riedmüller per scharfem Aufsetzer keine Abwehrchance (57.). Drei Minuten später hatte Schnatterer die Chance, für Heidenheim auf 2:0 aufzustocken: Er scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an Kiels Keeper.

Die Gastgeber taten sich gegen aufmerksame und gut sortierte Schmidt-Schützlinge schwer. KSV-Coach Karsten Neitzel brachte Kelbel neu ins Spiel (69.). Binnen 60 Sekunden hätte der Youngster um ein Haar einen perfekten Einstand gefeiert: Sein Kunstschuss sauste links vorbei.

Kiel blies nun zur Jagd, baute in der Schlussphase Dauer-Druck auf: Da der ebenfalls eingewechselte Sykora aus spitzem Winkel rechts vorbeizielte (77.), hatte die Heidenheimer Minimalführung aber bis zum Abpfiff Bestand.

Holstein Kiel ist am kommenden Samstag ab 14 Uhr in Regensburg gefordert. Der 1. FC Heidenheim hat zeitgleich die SV Elversberg auf der Ostalb zu Gast.