3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 14. Spieltag
14:24 - 22. Spielminute

Gelbe Karte
Lenz
Osnabrück

14:25 - 23. Spielminute

Tor 0:1
Vaccaro
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Rohracker
Elversberg

14:34 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Feldhahn
Osnabrück

15:06 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Testroet
für Spann
Osnabrück

15:06 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
D. Wegner
für Feldhahn
Osnabrück

15:05 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Zenga
für Prokoph
Osnabrück

15:11 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Vaccaro
Elversberg

15:19 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Elversberg)
Zimmermann
für Vaccaro
Elversberg

15:32 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Elversberg)
Dausend
für Piotrowski
Elversberg

15:46 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Itoua
Elversberg

15:49 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Elversberg)
Melisse
für Kyereh
Elversberg

15:54 - 90. + 3 Spielminute

Foulelfmeter
Testroet
verschossen
Osnabrück

15:50 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Gross
Elversberg

OSN

ELV

VfL: Erste Pleite nach drei Spielen ohne Niederlage

Kronholm rettet in letzter Sekunde

Osnabrücks Trainer Maik Walpurgis nahm im Vergleich zum 1:1 in Kiel zwei Veränderungen in seiner Startformation vor: Zenga und Testroet (grippaler Infekt) wichen für Feldhahn und Spann. Der Elversberger Coach Dietmar Hirsch hatte derweil einige Probleme, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen: Torjäger Luz fehlte aufgrund einer Meniskus-OP, Bastürk und Salem, weil sie bei der 0:2-Pleite gegen Stuttgart II ihre fünfte Gelbe Karte kassiert hatten. Zudem saß Dausend nur auf der Bank. Neu in der ersten Elf: Buch, Kyereh, Piotrowski sowie Vaccaro.

Das Duell in der Osnatel-Arena brauchte ein paar Minuten, um in die Gänge zu kommen. Dann feuerte Piotrowski erstmals aufs Tor (9.). Auf der Gegenseite tat sich der VfL reichlich schwer gegen eine gut gestaffelte Elversberger Abwehr. Weil aber auch die Gäste um Stabilität in den eigenen Reihen bemüht waren, dauerte es bis zur 22. Minute, ehe wieder etwas passierte: Stadel zog Rohracker im Sechzehnmeterraum am Trikot, Schiedsrichter Karl Valentin entschied sofort auf Strafstoß. Kurz darauf durften die SVE-Fans jubeln, Vaccaro war vom Punkt aus erfolgreich.

Der 14. Spieltag

Osnabrück zeigte sich nach diesem Rückstand geschockt, spielte verunsichert und bekam keinen vernünftigen Pass mehr zustande. Stattdessen hätten die Saarländer ihre Führung ausbauen können: Nach 28 Minuten hatten die Hausherren Glück, weil der Referee ein Eigentor von Neumann aufgrund einer Abseitsentscheidung aberkannte. Kurz vor Abpfiff setzte zudem Rohracker Gross in Szene, der das Spielgerät aber über den Kasten jagte (40.). Mit einem gellenden Pfeifkonzert ging es für die Hausherren in die Kabine.

Kronholm muss sich beweisen

VfL-Coach Maik Walpurgis hatte genug gesehen und schöpfte zu Beginn des zweiten Durchgangs sein komplettes Wechselkontingent aus: Zenga, Wegner und Testroet ersetzten Feldhahn, Spann und Prokoph. Zunächst kamen die Hausherren jedoch eher zufällig zu ihrer größten Möglichkeit bis dahin: Keeper Kronholm traf bei dem Versuch, den Ball wegzuschlagen, den herangelaufenen Grimaldi. Das Leder kullerte zurück gen SVE-Tor, rollte dann aber knapp vorbei (47.). In der Folge machten sich die Veränderungen im Osnabrücker Team bemerkbar. Testroets artistischer Fallrückzieher wurde allerdings nicht mit Zählbarem belohnt (56.). Gute Ideen im Spielaufbau blieben trotzdem aus, meist probierten es die Lila-Weißen mit harmlosen langen Bällen.

Nach 69 Minuten schalteten sich auch die Elversberger wieder in die Offensive mit ein: Kyereh prüfte Heuer Fenandes aber ohne Erfolg. Dann begann die Schlussphase. Und diese gehörte den Hausherren, die sich vehement, aber ohne Glück und Kreativität im Angriff gegen die drohende Niederlage stemmten. Testroets Kopfball nach 88 Minuten hätte der Ausgleich sein können, doch Kronholm glänzte auf der Linie. In der vierten Minute der Nachspielzeit war der SVE-Keeper erneut gefordert. Wenzel verursachte im Zweikampf mit Grimaldi einen Strafstoß. Testroet trat an - und scheiterte an Kronholm. So blieb es beim Sieg der Saarländer!

Tore und Karten

0:1 Vaccaro (23', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Rohracker)

Osnabrück

Heuer Fernandes 2,5 - Kunert 4,5, Lenz 5 , S. Neumann 4,5, Hohnstedt 4 - Prokoph 4,5 , Merkens 4, Feldhahn 5 , Nagy 4 - Grimaldi 3,5, Spann 5

Elversberg

Kronholm 1,5 - Gross 2,5 , Wenzel 3,5, Itoua 3 , Buch 3 - Cissé 2,5, Billick 3, Vaccaro 2,5 - Kyereh 2,5 , Piotrowski 3 , Rohracker 2,5

Schiedsrichter-Team

Karl Valentin Taufkirchen

2,5
Spielinfo

Stadion

Osnatel-Arena

Zuschauer

7.044

Am kommenden Freitag (19 Uhr) ist Osnabrück beim VfB Stuttgart II zu Gast, Elversberg empfängt am Samstag (14 Uhr) die SpVgg Unterhaching.