3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 11. Spieltag
14:28 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
C. Wolf
Elversberg

14:33 - 33. Spielminute

Spielerwechsel
Kyereh
für Cissé
Elversberg

15:04 - 48. Spielminute

Tor 0:1
Rohracker
Rechtsschuss
Vorbereitung Luz
Elversberg

15:08 - 51. Spielminute

Tor 0:2
Luz
Rechtsschuss
Elversberg

15:17 - 60. Spielminute

Tor 1:2
von Walsleben-Schied
Kopfball
Vorbereitung Kazior
Kiel

15:18 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Siedschlag
für Johansen
Kiel

15:30 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Toksöz
für Wahl
Kiel

15:35 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Rohracker
Elversberg

15:38 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Grimm
für Salem
Elversberg

15:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Akdogan
für Man. Hartmann
Kiel

15:47 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Gallego
für Rohracker
Elversberg

KIE

ELV

Kieler Negativtrend setzt sich fort

Rohracker und Luz nutzen die Kieler Schläfrigkeit

Holstein-Coach Karsten Neitzel musste im Vergleich zum 0:1 gegen Duisburg seinen Abwehrchef und besten Torschützen (vier Treffer) Gebers durch Hartmann ersetzen (Rot-Sperre). Außerdem spielten noch Johansen und Schied für Siedschlag und Toksöz. Elversbergs Trainer Dietmar Hirsch wollte sich eigentlich auf seine Startelf verlassen, die zuletzt ein souveränes 3:0 gegen Wehen Wiesbaden einfuhr, musste gezwungenermaßen jedoch einmal umbauen. Für den gesperrten Gross (5. Gelbe Karte) rückte Schug hinein.

Nach dem grandiosen Saisonstart folgten für die KSV zuletzt drei Niederlagen und ein Remis. Für Trainer Neitzel jedoch etwas Selbstverständliches: "Nackenschläge gehören zum Fußball dazu." Dass im Holstein-Stadion im Duell gegen vor der Saison mitaufgestiegene Elversberger die Trendwende gefordert wurde - ebenfalls selbstverständlich.

Die Partie sparte sich den ersten Höhepunkt allerdings bis zur 12. Minute auf, als ein Luz-Kopfball kurz vor dem Einschlag vor der Linie geklärt wurde. Insgesamt erwies sich die Begegnung als zähes Sportstück - vor allem die Hausherren zeigten sich hier ideenarm und glücklos. Was ziehen Akteure dann obligatorisch aus der Schatulle? Richtig - Distanzschüsse. Kiels Abwehrmann Wetter hatte einen solchen zu bieten, der knapp über die Querlatte strich (36.). Ansonsten näherte sich noch SVE-Akteur Wenzel dem Tornetz an, als er sich im Strafraum freilief, von Kyerah erspäht wurde, seinen Abschluss jedoch übers Gehäuse bugsierte.

Der 11. Spieltag

Tor, Fehler, Tor und Anschluss

Es dürfte einige Zuschauer gegeben haben, die sich bei diesem chancenarmen Spätsommerduell in der Pause etwas mehr Zeit ließen. Folglich verpassten diese nicht einen, sondern gleich zwei Treffer - und zwar von den Gästen. Die Saarländer kamen mit frischem Schwung aus der Kabine. Erst vollendete Rohracker einen Schuss aus dem Strafraum heraus ins Eck, dann nutzte Luz einen krassen Kieler Aufbaufehler, nach dem er Torhüter Riedmüller im Eins-gegen-Eins keine Chance mehr ließ (48. und 51.). Der Schock saß bei den Hausherren folglich tief - Fehlpässe und Unkonzentriertheiten waren das Resultat.

Da hilft manchmal nur Glück, welches die Kieler schließlich auch ereilte. Eine Freistoß-Flanke von Kazior fiel am langen Pfosten vor die Füße von Schied, der den Abschluss unter der Kategorie "Pflichttreffer" verbuchte und zum 1:2 aufschließen konnte (60.). Die KSV Holstein bäumte sich anschließend auf und hätte auch fast den Ausgleich markiert. Siedschlag erkannte Schied, der seine Großchance dieses Mal jedoch nicht zu nutzen wusste (75.). Quasi im Gegenzug erhielten die Gäste die Gelegenheit zur Entscheidung, als Kyereh bei einem langen Ball der Abwehr einteilte, seinen Schuss allerdings neben dem Tor platzierte (76.). Die Norddeutschen gaben gen Ende alles, verloren letztlich aber verdient mit 1:2. Die Kieler versanken demnach im Mittelfeld der Tabelle, während sich die SVE etwas aus dem Keller distanzieren konnte.

Kiel gastiert am kommenden Freitag (19 Uhr) beim VfB Stuttgart II, Elversberg empfängt am Samstag (14 Uhr) den MSV Duisburg.