3. Liga Analyse

3. Liga 2013/14, 6. Spieltag
14:13 - 13. Spielminute

Tor 1:0
Heider
Linksschuss
Vorbereitung Kazior
Kiel

14:21 - 21. Spielminute

Gelbe Karte
Drum
Burghausen

14:23 - 23. Spielminute

Tor 2:0
Johansen
Rechtsschuss
Vorbereitung Wetter
Kiel

14:25 - 25. Spielminute

Spielerwechsel
Thee
für Pflügler
Burghausen

14:29 - 29. Spielminute

Tor 2:1
Kulabas
Rechtsschuss
Vorbereitung Thee
Burghausen

15:13 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Sykora
für Johansen
Kiel

15:17 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Simosis
für Turhan
Burghausen

15:23 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Burkhardt
Burghausen

15:26 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
von Walsleben-Schied
für Heider
Kiel

15:36 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Holz
Burghausen

15:37 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Loboué
Burghausen

15:37 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Gebers
Kiel

15:39 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Colak
für Moser
Burghausen

15:42 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Thee
Burghausen

15:44 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Man. Hartmann
für Kazior
Kiel

KIE

BUR

Burghausen bleibt weiterhin ohne einen Dreier

Heider und Johansen lassen die Störche fliegen

Karsten Neitzel

Sah zwei unterschiedliche Hälften: Kiels Trainer Karsten Neitzel. imago

Karsten Neitzel beließ es nach dem glänzenden 3:0-Erfolg in Münster verständlicherweise bei demselben Personal. Weiterhin verzichten musste Kiels Trainer außerdem auf die am Kreuzband verletzten Hebler und Lindner. Anders handelte Georgi Donkov, der im Vergleich zum 1:3 gegen den SV Wehen Wiesbaden seine Startelf zweifach veränderte. So rückten Moser und Schröck für Taffertshofer und Maurice Müller herein. Auf Abwehrmann Drum konnte Wackers Coach dagegen setzen, der aufgrund eines Schlags auf den Knöchel lange Zeit fraglich gewesen war.

Die Ausgangslage für beide Teams war klar vorgeben: Während Donkovs Truppe mit nur einem Punkt aus fünf Partien schon gehörig unter Zugzwang stand und zudem eine rund 900 Kilometer lange Reise hinter sich hatte, wollten die Norddeutschen im Holstein-Stadion den glänzenden Saisonstart mit drei Siegen und zwei Remis weiter ausbauen. Dies bestätigte auch Kiels Übungsleiter Neitzel im Vorfeld: "Was wir wollen sind drei Punkte. Wir gehen hochkonzentriert an die Aufgabe heran." Die ersten Minuten offenbarten aber ein Duell auf Augenhöhe: Wacker souverän in der Verteidigung und auf Konter lauernd, die KSV mit mehr Ballbesitz aber ohne noch ohne den direkten Zug zum Tor von Loboué. Das änderte sich schlagartig in der 13. Spielminute, als Kazior frei im Strafraum auftauchte, den Kopf hob und den 1:0-Torschützen Heider perfekt bediente.

Joker Thee bringt Wacker glücklich heran

Und Holstein legte nach: Ein Kazior-Freistoß wurde von Wetter eher unfreiwillig in den Rückraum verlängert. Hier stand Johansen goldrichtig, der staubtrocken einschoss (21.). Die ordentliche Anfangsphase der Burghauser wurde mit dem Doppelschlag urplötzlich ad acta gelegt, der KSV befand sich auf Kurs. Ein cleverer Schachzug von Trainer Donkov brachte jedoch prompt den Anschluss: Ein schnell ausgeführter und lang geworfener Einwurf vom frisch eingewechselten Thee narrte die Kieler Defensive. Kulabas nutzte die Lücke und nagelte das Spielgerät eiskalt ins obere lange Eck (29.). Die letzte Viertelstunde offenbarte zwar wieder mehr Spielanteile für die Heimelf, die sie aber nicht mehr in ein drittes Tor ummünzen konnte. So marschierten die Oberbayern aus ihrer Sicht etwas glücklich und mit nur einem Treffer Rückstand in den Kabinentrakt.

Der 6. Spieltag

Auch Loboués Hilfe bringt nichts ein

Den Störchen gebührte auch nach Wiederanpfiff die erste Chance. Kapitän Kazior leitete diese selbst mit ein, verpasste dann jedoch das Heider-Zuspiel in die Strafraummitte (50.). Krause setzte mit einem Distanzschuss nach (53.). Mit der Zeit schienen sich aber auch die Gäste auf die Spielweise der KSV einzustellen. So kam auch der eingewechselte Simosis zu einer guten Gelegenheit (67.). Ansonsten lauerten die Hausherren auf den entscheidenden Konter, während Wacker insgesamt einfach zu harmlos agierte. Eberlein hatte dennoch nach einem Freistoß die große Ausgleichschance, verfehlte jedoch das Gehäuse von Torwart Riedmüller (73.).

Die Schlussminuten verliefen hektisch und mit vielen kleinen Fouls sowie Nicklichkeiten. Zum Beispiel gerieten Wacker-Torwart Loboué und Kiels Gebers aneinander, was beiden die Gelbe Karte einbrachte (81.). Der Torhüter begab sich in den letzten Zeigerumdrehungen gar noch mit in den gegnerischen Strafraum, konnte aber auch nicht den Ausgleich markieren. Die KSV fuhr letztlich einen aufgrund der ersten Hälfte verdienten Sieg ein, auch wenn sie etwas fahrlässig in Hälfte zwei agierte. Wacker bleibt dagegen weiterhin mit einem Zähler am Ende der Tabelle stehen.

Der 7. Spieltag startet bereits am kommenden Dienstag. Die Norddeutschen gastieren dann am Dienstag bei RB Leipzig (19 Uhr), Burghausen empfängt tags darauf den Aufsteiger aus Elversberg (19 Uhr).