Bundesliga 2013/14, 33. Spieltag
15:56 - 27. Spielminute

Tor 0:1
Castro
Rechtsschuss
Vorbereitung Derdiyok
Leverkusen

16:06 - 36. Spielminute

Tor 0:2
Can
Linksschuss
Vorbereitung Brandt
Leverkusen

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Rolfes
für Brandt
Leverkusen

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Rosenthal
für M. Stendera
Frankfurt

16:41 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Zambrano
Frankfurt

16:54 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Russ
Frankfurt

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Schwegler
für Zambrano
Frankfurt

17:04 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Spahic
Leverkusen

17:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Sam
für Son
Leverkusen

17:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Celozzi
für S. Jung
Frankfurt

17:17 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Guardado
für Castro
Leverkusen

SGE

LEV

Castro trifft erneut - Schwegler im 100. SGE-Einsatz

Can & Co verhindern Vehs erfolgreichen Abschied

Sinnbild für die Partie: Leverkusens Can (li.) ist eher am Ball als SGE-Akteur Russ (re.).

Sinnbild für die Partie: Leverkusens Can (li.) ist eher am Ball als SGE-Akteur Russ (re.). picture alliance

SGE-Coach Armin Veh veränderte die Frankfurter Startelf gegenüber dem 0:0 in Hoffenheim auf drei Positionen: Für Madlung (Hexenschuss), Djakpa (Bank) und Barnetta (Muskelfaserriss im Oberschenkel) begannen die beiden Youngster Kempf und Stendera sowie als Linksverteidiger Oczipka. Auf Leverkusener Seite nahm Bayer-Coach Sascha Lewandowski im Vergleich zum 2:2 gegen Dortmund zwei Wechsel vor: Donati und Derdiyok ersetzten Hilbert (Bank) und Kießling (Muskelfaserriss im linken Oberschenkel).

Die Zuschauer in der Commerzbank-Arena sahen von Beginn an couragiert auftretende Gäste, die sich schnell leichte optische Vorteile erarbeiten konnten. Die Lewandowski-Schützlinge attackierten die Frankfurter bereits tief in der eigenen Hälfte und provozierten dadurch immer wieder schnelle Ballverluste. Folglich besaß Bayer auch die erste gute Möglichkeit, als Castros Schuss knapp am rechten Winkel vorbei rauschte (6.). Frankfurt benötigte Anlaufzeit, um in die Partie zu finden. Die Veh-Truppe stand etwas zu tief und agierte bei gelegentlichen Entlastungsangriffen zu unpräzise. Weil die Organisation in der Defensive aber stimmte und Leverkusener das Forechecking der ersten Minuten nicht hielt, konnten Gästechancen in der Folge zumindest vermieden werden.

Joselu setzte schließlich ein erstes Ausrufezeichen in der Offensive, scheiterte von rechts aber an Leno (20.). Diese Frankfurter Möglichkeit rüttelte Bayer wach, das nun das Tempo anzog und in den Zweikämpfen griffiger agierte. Castro taucht rechts frei vor Trapp auf, schoss aber am zweiten Pfosten vorbei (23.). Vier Minuten darauf gingen die Rheinländer schließlich in Führung, nachdem Castro eine Kombination in der Zentrale über Bender und Derdiyok mit einem platzierten Rechtsschuss aus knapp 14 Metern ins rechte Eck erfolgreich abschloss (27.).

Die SGE wirkte unbeteiligt und konnte sich, bis auf Lanigs Kopfball (31.), keine zwingende Chance kreieren. Obgleich die Werkelf die Räume geschickt zustellte, fehlte es bei den Hessen in dieser Phase auch erheblich an Laufbereitschaft und Engagement. Vielmehr hatte Frankfurt Glück, dass Trapp noch einen höheren Rückstand verhinderte, als der Frankfurter Keeper im Eins-gegen-Eins gegen Derdiyok Sieger blieb (33.). Kurz darauf konnte der Gästeblock dann aber ein zweites Mal jubeln: Brandts Schussversuch landete genau vor den Füßen von Can, der im Nachsetzen die Kugel nur noch über die Torlinie drücken musste (36.). Weil die Frankfurter ihr Phlegma bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr ablegen konnten und Bayer sich weitgehend auf die Defensive konzentrierte, blieb es bis zur Pause beim Zwei-Tore-Vorsprung.

Der 33. Spieltag

Auf beiden Seiten wurde zur Pause gewechselt: Bei der SGE kam Rosenthal für den blassen Stendera, Bayer-Coach Lewandowski stärkte mit Rolfes für Brandt die Defensive. Die Eintracht war nun gefordert, doch agierte Bayer ball- und kombinationssicher und verhinderte dadurch, dass Frankfurt Druck aufbauen konnte. In der Offensive blieb die Werkself fokussiert: Boenisch köpfte Castros Freistoßhereingabe knapp über den Querbalken (53.). Die Hessen meldeten sich erstmals durch Joselu zu Wort, als der Spanier nach einer Linksecke über das Leverkusener Gehäuse köpfte (55.). Kurz darauf hätte Lanig beinahe für den Anschluss gesorgt, doch konnte Leno mit seiner bis dato besten Tat den Ball aus dem rechten oberen Eck fischen (60.).

Beide Gelegenheiten sollten sich allerdings nur als Strohfeuer entpuppen. Bayer begann den Vorsprung ohne größere Probleme zu verwalten. Aus dem Spiel heraus fehlte es den Veh-Schützlingen an Ideen, die Standards besaßen kaum Qualität. Die Rheinländer blieben ihrerseits gelegentlich gefährlich, Rolfes verpasste per Kopf aber die endgültige Entscheidung (68.). Armin Veh brachte für die Schlussphase Schwegler für Zambrano in die Partie (72.) – der 100. Einsatz des Schweizers im Frankfurter Dress. Weil es der Eintracht mit zunehmender Dauer am Glauben an die Wende fehlte, hatten die Gäste in den letzten Minuten keine Mühe mehr, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Spieler des Spiels

Gonzalo Castro Mittelfeld

2
Spielnote

Allein Bayer sorgte für ansprechende Unterhaltung gegen harm- und wehrlose Frankfurter.

3,5
Tore und Karten

0:1 Castro (27', Rechtsschuss, Derdiyok)

0:2 Can (36', Linksschuss, Brandt)

Frankfurt

Trapp 3 - S. Jung 3,5 , Zambrano 5 , Kempf 5, Oczipka 4 - Lanig 3,5, Russ 5 , Aigner 5, Meier 5, M. Stendera 5 - Joselu 4

Leverkusen

Leno 2,5 - Donati 3, Toprak 2,5, Spahic 3 , Boenisch 3 - L. Bender 2, Can 3 , Brandt 4 , Castro 2 , Son 4 - Derdiyok 3

Schiedsrichter-Team

Dr. Jochen Drees Münster-Sarmsheim

2
Spielinfo

Stadion

Commerzbank-Arena

Zuschauer

51.000 (ausverkauft)

Nächsten Samstag (15.30 Uhr) reist Frankfurt zum Saisonabschluss nach Augsburg, Leverkusen empfängt zeitgleich Werder Bremen.

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - Bayer 04 Leverkusen