16:00 - 30. Spielminute

Tor 1:0
Okazaki
Kopfball
Vorbereitung Geis
Mainz

16:14 - 44. Spielminute

Tor 2:0
Moritz
Rechtsschuss
Mainz

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Angha
für Chandler
Nürnberg

16:34 - 48. Spielminute

Gelbe Karte (Nürnberg)
Angha
Nürnberg

16:47 - 60. Spielminute

Gelbe Karte (Nürnberg)
Kiyotake
Nürnberg

16:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Hlousek
für Mak
Nürnberg

16:57 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Colak
für Stark
Nürnberg

16:59 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Koo
für Soto
Mainz

17:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Baumgartlinger
für Malli
Mainz

17:16 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Nedelev
für Okazaki
Mainz

M05

FCN

Bundesliga

Okazaki verpasst den Nackenschlag mit Köpfchen

Nürnberg verliert erneut und bleibt weiter Vorletzter

Okazaki verpasst den Nackenschlag mit Köpfchen

Shinji Okazaki (hinten), Niklas Stark

Klein, aber torgefährlich: Shinji Okazaki (hinten) ließ mit seinem 14. Saison-Treffer Niklas Stark & Co. im Regen stehen. Getty Images

Mainz-Coach Thomas Tuchel musste nach der 2:4-Niederlage in Dortmund auf Bungert (Rotsperre) verzichten. Dafür rückte Soto in die Startelf. Nürnbergs neuer Interimstrainer Roger Prinzen, der wie schon nach der Entlassung von Michael Wiesinger als Chefcoach einsprang, konnte auf zwei wiedergenesene Profis zurückgreifen: Chandler und Petrak bildeten zusammen mit Mak das neue Trio. Im Vergleich zur 1:4-Pleite gegen Leverkusen mussten dafür Angha, Pogatetz (beide Bank) und Campana weichen.

Roger Prinzen - der Retter in allerletzter Sekunde? Eigentlich trainiert der 45-Jährige das Regionalligateam des Clubs. In Mainz erlebte er sein zweites Bundesligaspiel - nach dem 1:1 bei Eintracht Frankfurt in der Hinrunde. Und er sah mutige Nürnberger, die vorne mitzuspielen versuchten und hinten stabil und gut gestaffelt den Mainzern das Angreifen schwer machten. Torchancen blieben aber auf beiden Seiten Mangelware.

Der 32. Spieltag

Bei den Gästen war das eine logische Konsequenz der defensiven Aufstellung, in der Rückwärtsbewegung mit drei Sechsern. Vorne fehlte Kiyotake meist die Anspielstation, weil nur Drmic und Mak zur Verfügung standen. Die Nullfünfer wiederum blieben lange zu passiv und kamen nach einer Viertelstunde besser in die Partie. Nach 21 Minuten hatten die Hausherren erstmals etwas mehr Raum im Angriff, aber Choupo-Motings Pass in die Spitze wusste Pinola zu entschärfen.

Das Tor fiel in einer Phase, in der Tore eigentlich nur durch Standards fallen können. Aus dem Spiel heraus gelang den Mannschaften nach einer halben Stunde keine zwingende Aktion mehr. Geis zirkelte das Leder von links in die Gefahrenzone, wo der 1,74 Meter kleine Okazaki freistehend einnicken konnte (30.). Anschließend wirkte der Club geschockt, Soto und Moritz hätten direkt im Anschluss noch erhöhen können (32., 35.).

Die Mainzer hatten nun Oberwasser und verpassten den verunsicherten und fortan ungeordneten Gästen noch vor dem Pausenpfiff den zweiten Nackenschlag - wieder nach einer Standardsituation: Die Prinzen-Männer schafften es nicht, eine Ecke richtig zu klären. Von Plattenhardt sprang das Leder zum völlig blank stehenden Moritz, der von der Strafraumgrenze eiskalt ins linke Toreck abzog (44.) - 2:0.

Beim Club stimmt nur die Moral

Johannes Geis (re.), Hiroshi Kiyotake

Freistoß-Spezialisten unter sich: Johannes Geis (re.) und Hiroshi Kiyotake. Picture Alliance

Roger Prinzen brachte direkt für die zweiten 45 Minuten Angha für Chandler (46.), später noch Hlousek für Mak (62.) und Regionalliga-Top-Stürmer Colak für Stark (70.). Auch weil seine Startformation nach Wiederanpfiff nicht wieder zum Spiel der ersten halben Stunde zurückfand. Mainz agierte clever, zielstrebig und arbeitete so fleißig am 3:0. Der FCN hingegen lief nur noch hinterher, brachte aber immerhin noch Beine und Köpfe in den finalen Pass der Hausherren. In der 67. Minute rettete Schäfer gegen Malli.

Anschließend schaltete Mainz einen Gang zurück. Die Fans feierten bereits, nächste Saison vielleicht auf europäischer Bühne jubeln zu dürfen. Die Franken nutzten das, um zumindest Moral zu zeigen und so etwas wie eine Schlussoffensive zu starten. Drmic köpfte in der 83. Minute zum ersten Mal aufs Tor, allerdings genau in die Hände von Karius. Auch Frantz blieb der Ehrentreffer verwehrt (90.+1). So blieb es beim 2:0 für die Tuchel-Elf. Die Nürnberger stecken also weiter ganz tief drin im Abstiegskampf.

Spieler des Spiels

Shinji Okazaki Sturm

2,5
Spielnote

In der Anfangsphase von beiden Seiten fehlerhaft. Nach dem 1:0 bot Mainz gegen harmlose Nürnberger ordentlichen Fußball.

3,5
Tore und Karten

1:0 Okazaki (30', Kopfball, Geis)

2:0 Moritz (44', Rechtsschuss)

Mainz

Karius 3,5 - Pospech 3, Bell 3, Noveski 2,5, Junior Diaz 3 - Geis 3, Soto 3 , Moritz 3,5 , Malli 3 , Choupo-Moting 3 - Okazaki 2,5

Nürnberg

R. Schäfer 4 - Chandler 5 , Petrak 4,5, Pinola 3,5, Plattenhardt 4 - Balitsch 4, Frantz 4,5, Stark 4 , Kiyotake 5 - Mak 6 , Drmic 4,5

Schiedsrichter-Team

Knut Kircher Rottenburg

2
Spielinfo

Stadion

Coface-Arena

Zuschauer

33.507

Es bleiben nur noch zwei Spieltage, bis auch diese Saison wieder Geschichte ist. Nächsten Samstag (15.30 Uhr) tritt Mainz in Gladbach an, Nürnberg empfängt zur gleichen Zeit Hannover 96.

Bilder zur Partie 1. FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg