Bundesliga 2013/14, 29. Spieltag
15:42 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Sorg
Freiburg

16:14 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Gruezo
Stuttgart

16:47 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Maxim
für Didavi
Stuttgart

16:47 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Werner
für Ibisevic
Stuttgart

16:55 - 69. Spielminute

Tor 1:0
Maxim
Rechtsschuss
Vorbereitung Traoré
Stuttgart

16:59 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Kerk
für Guedé
Freiburg

17:08 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Leitner
für Gruezo
Stuttgart

17:15 - 89. Spielminute

Tor 2:0
Harnik
Rechtsschuss
Vorbereitung Maxim
Stuttgart

17:19 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Philipp
für Klaus
Freiburg

17:19 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Harnik
Stuttgart

VFB

SCF

Stuttgart trifft dreimal Aluminium

Maxim und Harnik sorgen für Derbysieg

Oliver Sorg (o.), Daniel Didavi

Abstiegskampf in Stuttgart, hier Oliver Sorg (o.) gegen Daniel Didavi. picture alliance

VfB-Coach Huub Stevens musste seine Startelf nach der 2:3-Heimpleite gegen den BVB auf einer Position umstellen: Sakai spielte für Niedermeier (Rot-Sperre), Schwaab rückte in die Innenverteidigung.

Auch SCF-Übungsleiter Christian Streich musste sein Team im Vergleich zum 3:2-Sieg gegen Nürnberg aufgrund einer Sperre umstellen. Schuster (5. Gelbe Karte) wurde durch Fernandes ersetzt. Obendrein spielte Höhn für Krmas (Adduktorenzerrung).

Die Freiburger überließen den Schwaben von Beginn an mehr Ballbesitz, griffen den VfB bei seinen Angriffsbemühungen aber bereits Mitte der Stuttgarter Hälfte an. Der Stevens-Elf merkte man im Spielaufbau dabei fehlendes Selbstbewusstsein an, denn nur selten gelangen einmal strukturierte und mit Tempo vorgetragene Spielzüge. Die erste gute Chance nach einer knappen Viertelstunde kam so auch praktisch aus dem Nichts zustande: Didavi schoss aus der Distanz wuchtig Richtung Tor, Baumann lenkte den Ball mit Mühe gerade noch an die Querlatte (14.).

Der 29. Spieltag

Kurzfristig erzeugte diese Szene ein wenig mehr Angriffselan bei den Stuttgartern. Rüdiger kam nach einer Freistoßflanke frei zum Kopfball. Doch der Innenverteidiger konnte den Ball nicht entscheidend platzieren, so dass die Kugel bei Baumann landete (20.). Die Breisgauer kamen ihrerseits bestenfalls sporadisch in Strafraumnähe. Ein Weitschuss von Mehmedi (25.). war lange Zeit die einzig nennenswerte Gelegenheit für den SCF.

Etwas gefährlich in einer insgesamt ereignisarmen Begegnung war da schon der VfB, für den Gentner aus der Drehung in der 33. Minute haarscharf am leeren Tor vorbeischoss, nachdem Baumann in Bedrängnis zu kurz abgewehrt hatte. Auf der Gegenseite vergab wenig später Klaus eine gute Schussmöglichkeit, indem er am Strafraumrand den Ball nicht voll traf, der so im hohen Bogen zu Ulreich flog (34.). Daher ging es torlos in die Halbzeit.

Traorés Geniestreich

Antonio Rüdiger

Hoher Luftstand: Antonio Rüdiger vergibt eine gute Kopfballchance. picture alliance

Die zweite Hälfte begann mit deutlich initiativeren Freiburgern. In der 56. Minute hatte Mehmedi nach einer Flanke per Kopf die bis dahin größte Gelegenheit des Spiels für die Breisgauer, doch Ulreich parierte gekonnt. Ein Doppelwechsel - Werner und Maxim kamen - brachte den in der zweiten Hälfte bis dahin passiven Schwaben ein wenig mehr Schwung. Und nur acht Minuten später die Führung! Traoré setzte sich auf der rechten Seite gegen drei Gegenspieler durch, tauchte dann nach Doppelpass mit Gentner frei im Strafraum auf und bediente Maxim in der Mitte, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste (69.).

Der Treffer verlieh dem VfB neues Selbstvertrauen: Werner scheiterte nach wunderbarer Traoré-Flanke mit einem wuchtigen Schuss aber an der Querlatte (75.). Doch plötzlich kam auch Freiburg zu Chancen. Ulreich konnte sich allerdings gegen Klaus' wuchtigen Schuss, den frei vor ihm auftauchenden Mehmedi und einen Kopfball von Ginter auszeichnen (77., 78., 80.).

Auf der Gegenseite verpasste Rüdiger nach einem Eckball das 2:0. Der Innenverteidiger traf aus der Drehung nur den Außenpfosten (82.) - der dritte Aluminiumtreffer der Stuttgarter. Doch die Vorentscheidung sollte noch fallen. Weil Baumann nach einem Eckball in der 89. Minute auf der Linie stehen blieb, bugsierte Harnik den Ball aus kürzester Distanz zum 2:0-Endstand in die Maschen.

Spieler des Spiels

Sven Ulreich Tor

1
Spielnote

Beiderseits nicht fehlerfrei, aber extrem spannend.

3,5
Tore und Karten

1:0 Maxim (69', Rechtsschuss, Traoré)

2:0 Harnik (89', Rechtsschuss, Maxim)

Stuttgart

Ulreich 1 - G. Sakai 4,5, Schwaab 3,5, Rüdiger 2, Boka 3,5 - Gruezo 3,5 , Gentner 3,5, Traoré 2, Didavi 3 , Harnik 3 - Ibisevic 5

Freiburg

Baumann 3,5 - Sorg 3,5 , Höhn 4, Ginter 3, Günter 5 - Fernandes 3, Darida 3, Klaus 3,5 , Schmid 4 - Guedé 4,5 , Mehmedi 3

Schiedsrichter-Team

Felix Zwayer Berlin

4,5
Spielinfo

Stadion

Mercedes-Benz-Arena

Zuschauer

58.500

Nächsten Samstag (15.30 Uhr) muss der VfB in Gladbach ran. Zeitgleich empfangen die Freiburger die Eintracht aus Braunschweig.

Bilder zur Partie VfB Stuttgart - SC Freiburg