Bundesliga 2013/14, 23. Spieltag
16:07 - 36. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Friedrich
für Sokratis
Dortmund

16:07 - 36. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Pogatetz
für Pinola
Nürnberg

16:16 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Feulner
Nürnberg

16:40 - 51. Spielminute

Tor 1:0
Hummels
Rechtsschuss
Vorbereitung Lewandowski
Dortmund

16:46 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Pogatetz
Nürnberg

16:50 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Campana
für Feulner
Nürnberg

16:53 - 64. Spielminute

Tor 2:0
Lewandowski
Rechtsschuss
Vorbereitung Mkhitaryan
Dortmund

17:00 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Hofmann
für Aubameyang
Dortmund

17:07 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Stark
für Frantz
Nürnberg

17:12 - 83. Spielminute

Tor 3:0
Mkhitaryan
Rechtsschuss
Vorbereitung Hofmann
Dortmund

17:14 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Jojic
für Mkhitaryan
Dortmund

BVB

FCN

8. Heimsieg für den BVB - 5. Gelbe für Feulner

Lewandowski ist überall zu finden

Lewandowski vs. Frantz

Robert Lewandowski (l.), hier gegen Mike Frantz, glänzte gegen den Club als Vorbereiter und Torschütze. picture-alliance

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp konnte im Vergleich zum 4:2-Sieg bei Zenit in der Königsklasse wieder auf Hummels zurückgreifen, der für Friedrich in die Innenverteidigung rückte. Der Gelbgesperrte Reus dagegen fehlte und wurde von Aubameyang ersetzt.

Auch Nürnbergs Coach Gertjan Verbeek hatte gegenüber dem 2:1-Sieg gegen Braunschweig mit Rotsünder Nilsson einen gesperrten Akteur nicht zur Verfügung - Petrak spielte in der Abwehrzentrale. In der Offensive musste Gebhart (Adduktorenverletzung) passen, so dass Pekhart in der Spitze sein Startelfdebüt unter dem niederländischen Trainer feierte. Drmic nahm die Position am rechten Flügel ein.

Mit Chancenvorteilen für den BVB, aber durchaus abwechslungsreich gestaltete sich die Anfangsphase in Dortmund, weil der Club sich zunächst nicht versteckte. Mkhitaryan kam einen Schritt zu spät (4.), Piszczek knallte von der Strafraumgrenze daneben, nachdem zwei Kollegen in der Mitte verpasst hatten (6.). Auf der anderen Seite entschied sich Drmic mit Steilpass auf Feulner statt auf Hlousek für die falsche Option (8.).

Der Club hatte mehr Ballbesitz, weil aber vor der Abwehr Anspielstationen fehlten, kam der Altmeister in der Folge kaum noch strukturiert ins letzte Drittel. Und die Borussia profitierte des Öfteren von Fehlpässen des Kontrahenten und schaltete - immer wieder mit dem kaum vom Leder zu trennenden Lewandowski als Initiator - blitzschnell um.

Nürnberg überstand einen Lewandowski-Freistoß nach Rückgabe am Fünfmeterraum (17.) und hatte in der Folge immer wieder Glück, dass die Klopp-Elf nach Kombinationen durchs viel zu offene Zentrum weitere gute Gelegenheiten auch auf Grund mangelnder Konzentration nicht zu nutzen verstand (Mkhitaryan, 18., 25., Schmelzer, 22.).

Vorne nicht zielstrebig genug, hinten leichtsinnig: Sokratis und Hummels vertändelten, Pekhart traf frei vor Weidenfeller nur den Pfosten (30.). Dann tauschten beide Trainer jeweils den Innenverteidiger. Verbeek nahm Pinola aus Leistungs-, Klopp Sokratis aus Verletzungsgründen runter (36.), Pogatetz und Friedrich kamen. Feulner holte sich noch seine 5. Gelbe Karte ab, der FCN überstand bis zur Pause mit viel Fortune auch die letzten Angriffswellen der Westfalen.

Der 23. Spieltag

Nach Wiederanpfiff zunächst Glück für den Altmeister, dass Pogatetz' Einsatz gegen Mkhitaryan nicht mit einem Elfmeter geahndet wurde (49.). Pech dann wenig später allerdings, dass die Führung des BVB irregulär zustande kam: Sahin brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld nach innen, Lewandowski gewann in Abseitsposition das Luftduell gegen Petrak. Schäfer parierte mit einer Faust, Hummels staubte den Abpraller quasi auf der Linie ab - 1:0 (51.)!

Die Franken suchten nach einer Antwort, hatten aber eine zu hohe Fehlpassquote im Mittelfeld, die die Gastgeber immer wieder zu Kontern einlud. Schäfer parierte klasse gegen Mkhitaryan (55.), ehe nach kleiner Verschnaufpause der Gastgeber der omnipräsente Lewandowski zuschlug: Nach einem Einwurf verlängerte Aubameyang auf Mkhitaryan. Der FCN war unsortiert, und der Pole hatte nach Zuspiel des Regisseurs leichtes Spiel, überwand Schäfer per überlegtem Flachschuss aus 16 Metern ins rechte Eck (64.).

Zu fehlerhaft blieb das Offensivspiel der Nürnberger, als das sie einen Weg zurück hätten finden können. Frantz konnte eine gute Kopfballchance nach einer Ecke nicht nutzen (68.), vielmehr kam nicht mehr von der Verbeek-Elf.

Dafür von Dortmund: Schäfer parierte klasse gegen Mkhitaryan (73.), der zehn Minuten später den Schlusspunkt setzte: Hofmann spielte durch Pogatetz' Beine in die Mitte, der Armenier war schneller als Petrak und Plattenhardt und vollendete aus sieben Metern zum 3:0.

Spieler des Spiels

Henrikh Mkhitaryan Mittelfeld

1,5
Spielnote

Unterhaltsam, vor allem durch Dortmunds sehenswerte Attacken; Nürnberg trug allerdings nur wenig zum spielerischen Niveau bei.

2,5
Tore und Karten

1:0 Hummels (51', Rechtsschuss, Lewandowski)

2:0 Lewandowski (64', Rechtsschuss, Mkhitaryan)

3:0 Mkhitaryan (83', Rechtsschuss, Hofmann)

Dortmund

Weidenfeller 3 - Piszczek 2,5, Sokratis 4,5 , Hummels 2 , Schmelzer 2 - Sahin 2,5, Kehl 3, Aubameyang 3,5 , Mkhitaryan 1,5 , Großkreutz 2,5 - Lewandowski 1,5

Nürnberg

R. Schäfer 1,5 - Angha 4,5, Petrak 5, Pinola 5 , Plattenhardt 4 - Frantz 5 , Feulner 4 , Kiyotake 4,5 - Drmic 4, Pekhart 4,5, Hlousek 4,5

Schiedsrichter-Team

Christian Dingert Gries

4,5
Spielinfo

Stadion

Signal-Iduna-Park

Zuschauer

80.645 (ausverkauft)

Für Dortmund geht es am Sonntag (15.30 Uhr) in Freiburg weiter, Nürnberg empfängt am Samstag (18.30 Uhr) Werder Bremen.

Bilder zur Partie Borussia Dortmund - 1. FC Nürnberg