Bundesliga 2013/14, 21. Spieltag
15:36 - 6. Spielminute

Tor 0:1
Raffael
Rechtsschuss
Gladbach

15:46 - 16. Spielminute

Gelbe Karte
Obraniak
Bremen

15:57 - 27. Spielminute

Spielerwechsel
Kroos
für Lukimya
Bremen

16:00 - 29. Spielminute

Gelbe Karte
Bargfrede
Bremen

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Alvaro Dominguez
für Jantschke
Gladbach

16:58 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Kobylanski
für Petersen
Bremen

17:03 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Daems
für Wendt
Gladbach

17:04 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Elia
für Makiadi
Bremen

17:09 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Ignjovski
Bremen

17:11 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Hrgota
Gladbach

17:17 - 88. Spielminute

Tor 1:1
Obraniak
Linksschuss
Bremen

17:17 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Rupp
für Hrgota
Gladbach

BRE

BMG

Gladbachs Warten auf einen Sieg in Bremen geht weiter

Obraniaks linker Fuß sichert Bremen einen Punkt

Nils Petersen

In der ersten Hälfte der einzige Lichtblick bei Grün-Weiß: Angreifer Nils Petersen. Getty Images

Bremens Trainer Robin Dutt baute seine Mannschaft nach der 1:5-Pleite gegen Dortmund auf drei Positionen um: Ignjovski, Makiadi und Petersen kamen für den verletzten Hunt, Elia und Gebre Selassie ins Spiel. Auf der anderen Seite veränderte Gladbachs Coach Lucien Favre seine Elf gegenüber der 0:1-Niederlage gegen Leverkusen zwei Mal: Korb verteidigte für Nordtveit hinten rechts, Hrgota vertrat den verletzten Arango (Adduktorenzerrung) in der Offensive.

Blackout Lukimya! Raffael sagt danke

"Die Bundesliga ist knallhart, nichts für schwache Nerven", hatte Werders Geschäftsführer Thomas Eichin unter der Woche gesagt. Und genau diese schwachen Nerven zeigte Bremens Innenverteidiger Lukimya schon wenige Minuten nach dem Anpfiff: Ein katastrophaler Pass des Deutsch-Kongolesen landete in den Füßen von Raffael, der sich alleine auf den Weg in Richtung Wolf machte und eiskalt zum 1:0 einnetzte (6.).

Der 21. Spieltag

Drei Mal Petersen, sonst nichts

Die Bremer mussten also erneut mit der Hypothek eines frühen Rückstandes in die Partie gehen. Umgekehrt spielte die frühe Führung den technisch besseren Gladbachern natürlich in die Karten. Der Favre-Elf boten sich gegen den löchrigen Bremer Abwehrverbund diverse und teils vielversprechende Kontergelegenheiten, die jedoch ungenutzt blieben. So war Werder, das sich auch nach dem Rückstand immer wieder Unsicherheiten im Spielaufbau leistete, immerhin noch im Spiel. Doch außer Petersen, der die ersten beiden Abschlüsse der Grün-Weißen verzeichnete, kam nichts von den Gastgebern (22., 26.).

Für Lukimya, den Unglücksraben vor dem 0:1, war dann schon Schluss: Werder-Coach Dutt nahm seinen Innenverteidiger aus der Schussbahn und ersetzte ihn durch Kroos (27.). Doch an den Bremer Problemen änderte dies aber auch nicht viel. Nach wie vor war die Hintermannschaft der Hanseaten phasenweise überfordert mit der Gladbacher Offensivpower. Immerhin: Ignjovski blockte einen Hrgota-Schuss aus 13 Metern und verhinderte damit Schlimmeres (37.). Auf der Gegenseite bereitete Wendt mit einer Unkonzentriertheit Petersen eine Chance vor, ter Stegen reparierte im Anschluss (42.).

Bremer Powerplay, doch (noch) kein Tor

SVW-Coach Dutt hatte in der Kabine wohl deutliche Worte gefunden, trat Bremen nach dem Seitenwechsel komplett verändert auf. Die ersten Minuten nach dem Wiederbeginn glichen einem einzigen Bremer Powerplay mit Abschlüssen durch Junuzovic (49.), Petersen (51.), Caldirola (53.), Obraniak (54.) und erneut Petersen (56.). Vor lauter Offensive vergaßen die Bremer mitunter die Defensive: Eine gut gemeinte Rettungsaktion Junuzovics mündete in einen Borussen-Konter, den Wolf mit einem klasse Reflex entschärfte (57.).

Gladbach konnte nun wieder etwas Luft schnappen und hatte die eine oder andere weitere Kontergelegenheit. Jedoch fehlte es nach wie vor an der Ausführung. Zudem scheiterten die Fohlen mit einem Raffael-Freistoß am rechten Pfosten (64.). Ansonsten war Mitte des zweiten Durchgangs nicht viel, außer dass Dutt mit der Hereinnahme von Jungprofi Kobylanski seinen bis dato besten Angreifer, Petersen, opferte (69.).

Obraniak zielt genau - Wolf entschärft Kruses Antwort

Die Borussia hatte nach wie vor Möglichkeiten, um den Sack frühzeitig zuzumachen. Raffael wurde erst in letzter Sekunde von Junuzovic abgegrätscht (78.), Stranzl rutschte eine Minute später an einer Kruse-Hereingabe am langen Pfosten vorbei. Dazu klärte Prödl gegen den erneut in Erscheinung getretenen Raffael (86.). Und Werder? Die Dutt-Elf hatte noch eine Chance, nachdem Korb Junuzovic rechts in Strafraumnähe gefoult hatte. Obraniak legte sich die Kugel zurecht und schlenzte das Spielgerät mit seinem starken linken Fuß unhaltbar ins rechte Toreck – 1:1 (88.). Gladbach war nochmal um eine direkte Antwort bemüht, doch Wolf hielt mit einer herausragenden Parade gegen Kruse den Punkt fest (89.).

Für die Bremer geht es am nächsten Spieltag am Sonntag (15.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt weiter. Gladbach empfängt bereits am Samstag (15.30 Uhr) die TSG Hoffenheim.

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Bilder zur Partie Werder Bremen - Bor. Mönchengladbach