Bundesliga 2013/14, 18. Spieltag
18:52 - 21. Spielminute

Gelbe Karte
Zambrano
Frankfurt

18:57 - 26. Spielminute

Gelbe Karte
Ramos
Hertha

19:07 - 36. Spielminute

Tor 1:0
Meier
Rechtsschuss
Vorbereitung Russ
Frankfurt

19:43 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Ronny
für N. Schulz
Hertha

19:43 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Schröck
für Inui
Frankfurt

19:58 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Ronny
Hertha

20:00 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Kobiashvili
für Hosogai
Hertha

20:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Joselu
für Aigner
Frankfurt

20:02 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Skjelbred
Hertha

20:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Wagner
für Skjelbred
Hertha

20:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Madlung
für Rosenthal
Frankfurt

20:18 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Schwegler
Frankfurt

SGE

BSC

Frankfurt feiert ersten Heimsieg

Meier bricht den Fluch

Alex Meier

Alleingang: Alex Meier (re.) trifft zum 1:0. picture alliance

Frankfurt nervös - Hertha agiler

Frankfurts Trainer Armin Veh konnte nach dem 1:1 gegen Augsburg wieder auf Aigner, Inui, Meier und Russ zurückgreifen und stellte das Quartett für Anderson (nicht im Kader), Flum (5. Gelbe), Joselu und Schröck (beide Bank) in die Startelf. Hertha-Coach Jos Luhukay veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum 2:1 Sieg in Dortmund auf drei Positionen: Langkamp, Niemeyer und van den Bergh begannen für Cigerci (Achillessehnenprobleme), Kobiashvili und Ndjeng (beide Bank).

Beide Mannschaften ließen es ruhig angehen und setzten auf einen geduldigen Spielaufbau. So spielte sich das Geschehen lange ausschließlich im Mittelfeld ab. Vor allem die Eintracht wirkte aber nervös und lud die Hauptstädter durch leichtsinnige Fehlpässe immer wieder ein. Daraus schlug Allagui beinahe Kapital (13., 15.).

Meier aus dem Nichts

Der 18. Spieltag

Taktisch stellte sich Frankfurt in einem 4-4-2-System auf. Die Doppelspitze Meier/Rosenthal hing offensiv komplett in der Luft, arbeitete dafür aber defensiv mit. So brachte die tief stehende Eintracht möglichst schnell viele Spieler hinter den Ball und machte so die Räume eng. Berlin stand dagegen sehr hoch - vor allem die Viererkette rückte weit auf - und startete immer wieder Angriffe über die Flügel. In den Strafräumen blieb es aber trotzdem weitestgehend ruhig.

Aus dem Nichts fiel dann plötzlich das 1:0: Als letzer Mann drosch Russ die Kugel nach vorne. Skjelbred wollte im Mittelfeld klären, traf aber den Ball nicht und produzierte einen Schwinger. Dadurch konnte Meier frei aufs Tor zulaufen und traf aus elf Metern platziert ins linke Eck (36.). Fortan waren die Hauptstäder total verunsichert und kamen kaum noch über die Mittellinie. Mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Knifflige Szene: Hertha bleibt Strafstoß verwehrt

Carlos Zambrano & Per Ciljan Skjelbred

Zweikampf: Frankfurts Carlos Zambrano (li.) gegen Berlins Per Ciljan Skjelbred. picture alliance

Der zweite Durchgang startete sehr zerfahren. Fehlpässe und Fouls wechselten sich beinahe regelmäßig ab. In wirklicher Spielfluss war so nicht zu erkennen. Die Partie verlor immer mehr an Niveau. Darauf reagierten beide Trainer und brachten mit Flügelflitzer Schröck und Standardspezialist Ronny (beide 56.) frische Kräfte.

Entscheidende Auswirkungen hatten diese Maßnahmen allerdings nicht. Tempo und Torchancen suchten die 42.000 Fans in der Commerzbank-Arena weiterhin vergeblich. Für einen Aufreger sorgte hingegen Zambrano. Ramos drang gegen den Peruaner in den Strafraum ein. Dabei erwischte der Innenverteidiger den Stürmer mit dem Ellenbogen im Gesicht. Doch statt auf den Punkt zu zeigen, gab Schiedsrichter Dr. Jochen Drees einen Freistoß für die Eintracht (71.).

Kein Druck in der Schlussphase

Auch in der Schlussphase blieb die große Schlussoffensive der Berliner aus. Die Gäste kamen kaum zum Abschluss und deshalb auch nicht mehr gefährlich auf. Die Eintracht stand sehr tief und fing sämtliche Angriffsbemühungen ab. Wenige Entlastungskonter endeten im Nichts oder wurden vergeben (Meier, 90.). So blieb es beim 1:0.

Spieler des Spiels

Marco Russ Abwehr

2,5
Spielnote

Eine Partie auf mäßigem Niveau bot wenig Unterhaltung und fast keine Höhepunkte.

4,5
Tore und Karten

1:0 Meier (36', Rechtsschuss, Russ)

Frankfurt

Trapp 3 - S. Jung 4, Zambrano 4 , Russ 2,5, Djakpa 4 - Schwegler 3,5 , Rode 3,5, Aigner 4,5 , Inui 5,5 , Meier 3 - Rosenthal 3,5

Hertha

Kraft 3,5 - Pekarik 4, Lustenberger 3, Langkamp 3, van den Bergh 3,5 - Niemeyer 3,5, Hosogai 4 , Allagui 4, Skjelbred 5 , N. Schulz 5 - Ramos 3,5

Schiedsrichter-Team

Dr. Jochen Drees Münster-Sarmsheim

5
Spielinfo

Stadion

Commerzbank-Arena

Zuschauer

41.600

Für Frankfurt geht es nächste Woche am Sonntag (17.30 Uhr) mit einem schweren Auswärtsspiel beim FC Bayern München weiter. Hertha BSC hat kurz zuvor (15.30 Uhr) Heimrecht gegen den 1. FC Nürnberg.

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - Hertha BSC