Bundesliga 2013/14, 16. Spieltag
15:40 - 11. Spielminute

Gelbe Karte
Huszti
Hannover

15:59 - 30. Spielminute

Tor 0:1
Hlousek
Linksschuss
Vorbereitung Hasebe
Nürnberg

16:08 - 38. Spielminute

Tor 0:2
Drmic
Linksschuss
Vorbereitung Kiyotake
Nürnberg

16:09 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Stindl
Hannover

16:10 - 41. Spielminute

Tor 0:3
Nilsson
Kopfball
Vorbereitung Plattenhardt
Nürnberg

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Bittencourt
für Schmiedebach
Hannover

16:33 - 46. Spielminute

Gelbe Karte
Pogatetz
Nürnberg

16:34 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
Hlousek
Nürnberg

16:47 - 60. Spielminute

Tor 1:3
Bittencourt
Rechtsschuss
Vorbereitung Huszti
Hannover

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Feulner
für Drmic
Nürnberg

17:00 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Va. Sulejmani
für Sobiech
Hannover

17:02 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Pekhart
für Ginczek
Nürnberg

17:07 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Pander
für Prib
Hannover

17:13 - 87. Spielminute

Tor 2:3
Diouf
Rechtsschuss
Vorbereitung Va. Sulejmani
Hannover

17:14 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Mak
für Frantz
Nürnberg

17:18 - 90. + 2 Spielminute

Tor 3:3
Diouf
Rechtsschuss
Vorbereitung Huszti
Hannover

17:17 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Andreasen
Hannover

17:19 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
R. Schäfer
Nürnberg

H96

FCN

Fünfte Gelbe Karte für Huszti und Pogatetz

Diouf macht dem Wahnsinn ein Ende

Ginczek vs. Andreasen

Letztlich stolperte der Club, wie hier Daniel Ginczek über Leon Andreasen, doch noch über Hannover. picture-alliance

Hannovers Trainer Mirko Slomka stellte im Vergleich zum 2:4 beim VfB Stuttgart zweimal um: Für Pocognoli und Hoffmann rückten Prib und Stindl neu ins Team.

Sein Gegenüber Gertjan Verbeek vertraute auf die Anfangsformation, die zuletzt beim 1:1 gegen Mainz das neunte Remis eingefahren hatte.

Der Club startete forsch in Hannover. Vor allem wenn die früh attackierenden Franken sich durchs Mittelfeld kombinierten, wurde es gefährlich für die Niedersachsen. Ginczek (6.) und Drmic (10.) tauchten aussichtsreich im Sechzehner auf, Frantz' Fernschuss sauste einen Meter links vorbei (12.). 96 aber hatte die beste Möglichkeit der Anfangsviertelstunde, als Diouf im Zentrum nach feiner Kombination Diouf knapp vorbeischoss (13.).

Die Hausherren erkämpften sich in der Folge ein leichtes Übergewicht, überzeugend war es spielerisch aber gegen den kompakten FCN nicht, was die Slomka-Elf anbot. Sobiech versprühte zwar etwas Gefahr (17., 29.), ansonsten resultierte Hannovers optische Überlegenheit vor allem daraus, weil der Club nach Ballgewinn stets versuchte, schnell umzuschalten und dabei oft fehlerhaft agierte.

Nach einer halben Stunde belohnten sich die hellwachen Franken aber für ihren mutigen Auftritt. Hasebe initiierte per Solo und Hlousek traf per Linksschuss aus 20 Metern, leicht abgefälscht von Sakai, ins rechte Eck (30.).

Gegen verunsicherte Niedersachsen setzte der Altmeister nach, 96 verlor in der Defensive gänzlich den Überblick: Drmic enteilte Prib und Marcelo und behielt allein vor Zieler nach Kiyotakes Traumpass die Nerven - 0:2 (38.). Und Nilsson nickte nach Plattenhardts Ecke gegen die sich im Tiefschlaf befindliche Deckung der Gastgeber freistehend aus vier Metern ein - 0:3 (41.).

Der 16. Spieltag

Mit Bittencourt für Schmiedebach wechselte Slomka offensiv. Binnen kurzer Zeit holten sich Pogatetz (5. Gelbe) und Hlousek Verwarnungen ab, Huszti scheiterte bei der besten Chance Hannovers an Schäfer (53.). Der FCN blieb seiner Marschroute treu, suchte nach wie vor zielstrebig den Weg nach vorne - Ginczek traf nur die Latte (59.).

Aber es klingelte auf der Gegenseite, als Huszti zu leicht an Chandler vorbeiging und Bittencourt den Querpass des Ungarn locker vollendete - nur noch 1:3 (60.).

Nun war die Slomka-Elf aufgewacht, brachte mehr Leidenschaft ein. Schäfer war gegen Huszti auf dem Posten (61.) und hatte Glück, dass Marcelo per Kopf an der Latte scheiterte (65.).

Die Franken aber überstanden die beste Phase der Rothosen, bei denen der erst 17-jährige Sulejmani sein Ligadebüt feierte. Die Verbeek-Schützlinge hätten selbst durch Nilsson (67.) und Drmic (69.) wieder erhöhen können. Lange Zeit sah es nach einem sicheren Sieg des FCN aus, 96 schien sein Pulver früh verschossen zu haben.

Aber eine Fehlentscheidung brachte die Hausherren wieder ins Spiel zurück. Sulejmani passte auf Diouf, der aus klarer Abseitsstellung zum 2:3 einschoss (87.). Weil zudem Marcelo auf der Gegenseite Kiyotakes Hereingabe an den eigenen Pfosten setzte, musste der Club weiter zittern.

Die Nachspielzeit brach an, und es kam, wie es kommen musste: Nach einer Freistoßflanke war Diouf im Zentrum am Ball, scheiterte aber an Schäfer. Der Senegalese setzte nach und netzte zum Ausgleich ein (90.+2)!

Hannover gastiert nächsten Samstag (15.30 Uhr) beim SC Freiburg, Nürnberg empfängt drei Stunden später den FC Schalke.

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Bilder zur Partie Hannover 96 - 1. FC Nürnberg