Bundesliga 2013/14, 15. Spieltag
15:53 - 21. Spielminute

Tor 0:1
Lukimya
Eigentor, Rechtsschuss
Vorbereitung Ribéry
Bayern

15:59 - 27. Spielminute

Tor 0:2
van Buyten
Kopfball
Vorbereitung Kroos
Bayern

16:04 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
J. Boateng
Bayern

16:10 - 38. Spielminute

Tor 0:3
Ribéry
Rechtsschuss
Vorbereitung T. Müller
Bayern

16:11 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Caldirola
Bremen

16:17 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Makiadi
Bremen

16:48 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Di Santo
Bremen

16:50 - 60. Spielminute

Tor 0:4
Mandzukic
Rechtsschuss
Vorbereitung Ribéry
Bayern

16:51 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Bargfrede
für Makiadi
Bremen

16:51 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Ekici
für Di Santo
Bremen

16:51 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Dante
für J. Boateng
Bayern

16:56 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
van Buyten
Bayern

16:58 - 68. Spielminute

Tor 0:5
T. Müller
Rechtsschuss
Vorbereitung M. Götze
Bayern

16:59 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Öz. Yildirim
für Hunt
Bremen

17:00 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Kirchhoff
für Kroos
Bayern

17:06 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Pizarro
für Thiago
Bayern

17:06 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Lukimya
Bremen

17:12 - 82. Spielminute

Tor 0:6
Ribéry
Rechtsschuss
Vorbereitung Alaba
Bayern

17:20 - 90. Spielminute

Tor 0:7
M. Götze
Rechtsschuss
Vorbereitung T. Müller
Bayern

BRE

FCB

Höchste Bremer Heimniederlage in der Bundesliga

0:7! Ribery und Co. nehmen Werder auseinander

Daniel van Buyten (li.) setzt sich gegen Nils Petersen und Santiago Garcia durch und köpft zum zwischenzeitlichen 2:0 ein

Lufthoheit: Daniel van Buyten (li.) setzt sich gegen Nils Petersen und Santiago Garcia durch und köpft zum zwischenzeitlichen 2:0 ein. Getty Images

Bremens Trainer Robin Dutt baute seine Elf im Vergleich zum 4:4 in Hoffenheim auf einer Position um. Petersen startete an Stelle von Ekici. Bei den Bayern veränderte Coach Pep Guardiola seine Formation gegenüber dem 2:0 im DFB-Pokal in Augsburg dreimal: Van Buyten, Ribery und Müller ersetzten Dante, Martinez (beide Bank) und den verletzten Robben (Risswunde im Knie).

"Wenn wir gegen Bayern was holen wollen, müssen die elf Spieler, die von Anfang an auf dem Platz stehen, ab der ersten Minute um ihr sportliches Leben rennen", hatte Dutt im Vorfeld verkündet. Das taten die Bremer zunächst auch, doch zumeist mussten die Grün-Weißen den Roten hinterherrennen. Bayern hatte deutlich häufiger das Leder am Fuß und setzte die Bremer Abwehr unter Dauerbelagerung. Gefährlich wurde es bei einer feinen Einzelaktion von Götze, der sich letztlich im Sechzehner verdribbelte (5.), sowie bei einem Schuss von Boateng (15.).

Spielberichte

Werder hatte also die erste Drangphase erfolgreich überstanden und entdeckte anschließend selbst die Offensive. Hunt hatte nach 17 Minuten die bis dato beste Torchance des Spiels, Boateng blockte den Schuss des Bremers jedoch noch ab. Dann ging plötzlich alles ganz schnell. Nach einer guten Einzelaktion von Thiago passte Ribery von links scharf ins Zentrum, Lukimya fälschte unglücklich ins eigene Tor ab und ließ Keeper Wolf keine Abwehrchance (21.). Nur wenige Minuten später erhöhte van Buyten nach einem Kroos-Freistoß per Kopf für die Münchner (27.).

Die Grün-Weißen waren ob des Rückstandes geschockt. Konzentrierte Offensivaktionen hatten Seltenheitswert. Nach einem gewonnenen Kopfballduell von di Santo am langen Pfosten war es mal wieder soweit, doch van Buyten klärte vor Petersen im Fünfer (35.). Im Anschluss machten es die Münchner besser: Bremens Abseitsfalle schlug nicht zu, stattdessen marschierten Müller und Ribery alleine auf Wolf zu und der Franzose traf zum 3:0 (38.). Sinnbildlich für bemühte, aber ineffiziente Bremer vergab Hunt kurz vor dem Pausenpfiff eine weitere Großchance (43.).

Eines konnte man den Bremern aber nicht absprechen. Und das war eine positive Moral. Doch gegen die Dominanz der Münchner half auch die beste Moral nichts. Immerhin verhinderte Wolf, der in seinen ersten drei Halbzeiten als Bundesliga-Keeper sieben Mal hinter sich hatte greifen müssen, den Werderanern in der Anfangsphase der zweiten Hälfte vorerst einen größeren Rückstand. Sowohl gegen Götze (54.) als auch gegen Mandzukic (55.) entschied der 25-Jährige das Eins-gegen-Eins für sich.

Gerade als die Bremer selbst wieder einmal nach vorne spielten - Makiadis Distanzschuss wurde von Boateng geblockt (59.) -, zeigte sich der FCB erneut erbarmungslos: Riberys Flanke verwertete Mandzukic freistehend (60.). Auch Müller trug sich daraufhin noch in die Torliste ein. Er bezwang Wolf mit einem Schuss um Garcia herum ins rechte Toreck (68.).

Der Rekordmeister hatte weiterhin Lust an Offensivfußball und spielte weiter in Richtung Bremer Tor. Ab der Schlussviertelstunde taten es die Bayern mit dem Ex-Bremer Pizarro, der für Thiago eingewechselt wurde und vom Bremer Publikum herzlich empfangen wurde (76.). Für einen Treffer oder einen Assist in seinem alten Wohnzimmer reichte es nicht, dennoch hatte der Peruaner seinen Anteil am 6:0. Per Hacke bediente er Alaba, der für Ribery auflegte (82.). Götzes Treffer zum 7:0-Endstand in der letzten Minute machte für Werder die höchste Heimniederlage perfekt.

Bremen muss bereits am Freitag (20.30 Uhr) in Berlin ran, der FC Bayern empfängt ohne den Gelb-gesperrten Ex-Hamburger Boateng am Samstag (15.30 Uhr) den HSV.

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Bilder zur Partie Werder Bremen - Bayern München