Bundesliga 2013/14, 13. Spieltag
21:07 - 37. Spielminute

Tor 0:1
Raffael
Rechtsschuss
Vorbereitung Herrmann
Gladbach

21:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Traoré
für Leitner
Stuttgart

21:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Abdellaoue
für Kvist
Stuttgart

22:00 - 73. Spielminute

Tor 0:2
Wendt
Linksschuss
Vorbereitung Herrmann
Gladbach

22:02 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
G. Xhaka
Gladbach

22:10 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Korb
Gladbach

22:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Rupp
für Herrmann
Gladbach

22:14 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Hrgota
für Arango
Gladbach

22:17 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
L. de Jong
für Raffael
Gladbach

VFB

BMG

Mönchengladbach landet vierten Sieg in Folge

Raffael und Wendt halten die Serie am Leben

Borussia Mönchengladbach

Jubeltraube: Borussia Mönchengladbach freut sich mit Torschütze Raffael. Getty Images

Offensivfeuerwerk gleich zu Beginn

Stuttgarts Trainer Thomas Schneider konnte nach dem 3:1-Sieg in Freiburg wieder auf den Rot-gesperrten Rüdiger zurückgreifen und brachte den Innenverteidiger von Beginn an für Haggui (Bank). Mönchengladbachs Coach Lucien Favre sah im Vergleich zum 3:1-Erfolg gegen Nürnberg keinen Grund für personelle Veränderungen in seiner Startelf. Und das, obwohl Brouwers (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich) und Nordtveit (Sprunggelenksverletzung) wieder zur Verfügung standen. Das Duo musste 90 Minuten lang auf der Ersatzbank schmoren.

Beide Mannschaften begannen offensiv und gestalteten die Anfangsminuten durchaus temporeich - das Mittelfeld wurde jeweils schnell überbrückt. So ließen auch erste Torchancen nicht lange auf sich warten: Xhaka verfehlte das Kreuzeck nur knapp (1.), auf der anderen Seite verpasste Ibisevic eine Maxim-Flanke nur um Haaresbreite (2.). Gentners Distanzschuss zischte über die Latte (6.), und Xhaka prüfte VfB-Schlussmann Ulreich mit einem Flachschuss (10.). Die größte Möglichkeit auf den Führungstreffer hatte aber die Borussia mit einer Doppelchance: Erst tauchte Herrmann nach einem Raffael-Steilpass frei vor Ulreich auf, scheiterte aber an einer Parade des Torwarts, danach kam Kruse zum Nachschuss, donnerte das Spielgerät aber über den Querbalken (17.).

Raffael bricht den Bann

Im weiteren Verlauf stand die Borussia sicher und kompakt in der Defensive und wurde mit schnellen Vorstößen immer wieder gefährlich. Der VfB agierte mit vielen Kurzpässen und Positionswechseln, kam dabei aber nur selten in den gegnerischen Strafraum. Als eine Waffe stellte sich der antrittsstarke Werner heraus, der bei Kontern immer wieder steil geschickt wurde, dabei jedoch zweimal an Gladbachs Keeper ter Stegen scheiterte (31., 34.).

Gerade als Stuttgart am Drücker war, schlugen die Gäste eiskalt zu: Nach einem Fehlpass von Schwaab schaltete die Xhaka blitzschnell um. Der Ball wurde in die Spitze auf Herrmann gespielt, der sich an der Strafraumgrenze um die eigene Achse drehte und dann in den Sechzehner in den Lauf von Raffael durchsteckte. Der Brasilianer tauchte frei vor Ulreich auf und schob am rechten Fünfmeterraumeck zum 1:0 ein (37.). Fortan hatten die Fohlen auch spielerisch ein leichtes Übergewicht. Torwart Ulreich bewahrte die Hausherren mit tollen Paraden gegen Arango (39., 42.) und Kruse (45.) aber vor einem höheren Pausenrückstand.

Schneiders Wechsel verpuffen

Der 13. Spieltag

Schneider reagierte zur Pause und brachte Traoré für den blassen Leitner. Druck konnten die Stuttgarter dadurch aber nicht wirklich erzeugen. Die Hausherren erlaubten sich zu viele Fehlpässe im Mittelfeld, sodass die Offensive Achse Ibisevic, Maxim, Werner und Traoré meist komplett in der Luft hing. Torschüsse verzeichneten dagegen die auf Konter lauernden Gladbacher: Arango (50.), Kruse (51.) und Raffael (54.) kreierten immerhin Halbchancen. Schneider musste also erneut reagieren und brachte nach einer guten Stunde mit Abdellaoue einen zusätzlichen Stürmer (63.).

Trotzdem fand der VfB keinen Zugriff auf dieses Spiel und biss sich an clever und kompakt verteidigenden Gladbachern die Zähne aus. Traoré gab einen Warnschuss ab (67.), mehr brachten die Schwaben nicht zu Stande. Auch die sonst gefürchteten Standards von Maxim blieben wirkungslos. Die besseren Gelegenheiten erarbeiteten sich weiterhin die Fohlen: Kruse nahm das linke Kreuzeck ins Visier, doch Ulreich kratzte das Spielgerät sehenswert aus dem Winkel (68.).

Wendt macht alles klar

Der souveräne Auftritt der Borussen wurde alsbald belohnt. Herrmann sprintete auf dem linken Flügel bis zur Grundlinie und legte dann halbhoch auf Wendt zurück. Der Schwede wurde sträflich alleine gelassen, verarbeitete den Ball daraufhin mustergültig und donnerte die Kugel aus 14 Metern in die Maschen (73.). Nur eine Zeigerumdrehung später hatte Kruse die Entscheidung auf dem Fuß. Bei seinem Alleingang legte der Angreifer aber noch einmal quer auf den mitgelaufenen Herrmann, das antizipierte Ulreich jedoch und stürzte sich erfolgreich auf die Kugel (74.).

In der Schlussphase rannte der VfB zwar weiterhin an, doch bissen sich die Hausherren weiterhin die Zähne aus und ließen die zündenden Ideen vermissen, um das Borussen-Bollwerk zu knacken. So blieb es beim 2:0-Auswärtssieg der Fohlen.

Spieler des Spiels

Patrick Herrmann Sturm

2
Spielnote

Eine unterhaltsame, weil mit viel Tempo und Einsatz geführte Partie.

3
Tore und Karten

0:1 Raffael (37', Rechtsschuss, Herrmann)

0:2 Wendt (73', Linksschuss, Herrmann)

Stuttgart

Ulreich 2 - Schwaab 4,5, Niedermeier 5, Rüdiger 4, Rausch 4,5 - Gentner 4, Kvist 4,5 , Leitner 4 , Werner 3,5 - Maxim 4, Ibisevic 5

Gladbach

ter Stegen 2,5 - Korb 3,5 , Jantschke 3, Stranzl 3, Wendt 2,5 - Kramer 2,5, G. Xhaka 3 , Herrmann 2 , Arango 3 - Raffael 2 , Kruse 3

Schiedsrichter-Team

Thorsten Kinhöfer Herne

3
Spielinfo

Stadion

Mercedes-Benz-Arena

Zuschauer

49.560

Am nächsten Samstag (18.30 Uhr) bestreitet Stuttgart das Top-Spiel beim FC Schalke 04. Mönchengladbach ist erst am Sonntag (17.30 Uhr) gegen den SC Freiburg gefordert.

Bilder zur Partie VfB Stuttgart - Bor. Mönchengladbach