Bundesliga 2013/14, 12. Spieltag
15:40 - 9. Spielminute

Gelbe Karte
Caligiuri
Wolfsburg

15:43 - 12. Spielminute

Gelbe Karte
S. Bender
Dortmund

15:55 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Hummels
Dortmund

16:18 - 45. + 2 Spielminute

Tor 0:1
Reus
Rechtsschuss
Dortmund

16:16 - 45. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Sokratis
für Subotic
Dortmund

16:17 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Ochs
Wolfsburg

16:45 - 56. Spielminute

Tor 1:1
R. Rodriguez
Linksschuss
Wolfsburg

16:58 - 69. Spielminute

Tor 2:1
Olic
Linksschuss
Vorbereitung Caligiuri
Wolfsburg

17:06 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Ducksch
für S. Bender
Dortmund

17:06 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Hofmann
für Aubameyang
Dortmund

17:08 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Dost
für Olic
Wolfsburg

17:11 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Mkhitaryan
Dortmund

17:14 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Reus
Dortmund

17:16 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
M. Schäfer
für Caligiuri
Wolfsburg

17:20 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Polak
für Arnold
Wolfsburg

WOB

BVB

Wolfsburg ringt Klopp-Elf verdient nieder

Traumtor Olic - Zweite Saisonpleite für den BVB

Großer Jubel in Wolfsburg: Rodriguez (re.) hat soeben zum 1:1 getroffen.

Großer Jubel in Wolfsburg: Rodriguez (re.) hat soeben zum 1:1 getroffen. picture-alliance

VfL-Trainer Dieter Hecking musste im Vergleich zum 2:1 in Frankfurt auf Diego (Rippenblessur und Muskelfaserriss im Bauchbereich) verzichten. Caligiuri übernahm den Dienst für den Brasilianer.

BVB-Coach Jürgen Klopp nahm nach dem 0:1 gegen Arsenal zwei Wechsel vor. Blaszczykowski (Magen-Darm) und Sokratis rutschten aus der Startelf, Hummels und Aubameyang durften beginnen.

Es gab in dieser Saison für den BVB sicherlich auch einfachere Momente als die erste Halbzeit in Wolfsburg. Der VfL setzte der Klopp-Elf erfolgreich zu! Hoch aufgestellt machten die Niedersachsen die Räume sehr eng und setzten bereits Dortmunds Abwehrspieler mächtig unter Druck. Der Gelb-Schwarze Kombinationszug kam so mächtig ins Stottern. Bis auf Ansätze von Torgefahr, durch Hummels (7.) und Aubameyang (9.) war von den Gästen lange nichts zu sehen.

Der 12. Spieltag

Und Mitte der ersten Hälfte übernahm Wolfsburg dann endgültig die Initiative. Rechtsverteidiger Ochs war dabei der Antreiber – seine Flanken vom Flügel sorgten für mächtig Wirbel. Zunächst fand er den Kopf von Perisic, der nur knapp verpasste (22.), anschließend stand Medojevic völlig frei und jagte die Hereingabe unbedrängt rechts vorbei (31.). Nach einem leichten Dortmunder Ballverlust hatte Ochs selber freie Bahn, suchte aus 18 Metern den Abschluss und scheiterte an Weidenfeller (34.).

Die Wölfe waren dran, knabberten am 1:0, bissen aber nicht richtig zu. Und das rächte sich noch vor der Pause. Der BVB raffte sich in den Minuten vor dem Seitenwechsel zu einer kleinen Offensive auf, verlor zu diesem Zeitpunkt aber auch Verteidiger Subotic. Der Serbe blieb nach einem Zweikampf mit Olic verletzt liegen und musste vom Feld getragen werden (44.). Reus schließlich verwandelte einen Freistoß direkt aus 18 Metern. Ein Traumtor zum denkbar günstigsten Zeitpunkt!

Nach der Pause wirkte der BVB deutlich wacher, spielte aggressiver und kam rasch zu Chancen. Die beste ließ Aubameyang nach Zuspiel von Mkhitaryan liegen (54.). Und auch die Gastgeber mischten weiter munter mit. Das Spiel blieb rassig, die Zweikämpfe eng und auch der Ausgleich für den VfL ließ nicht lange auf sich warten. Rodriguez gab einen Freistoß aus dem Halbfeld ab, Knoche setzte nach, übertölpelte so Weidenfeller, der den Ball ins lange Eck passieren ließ (56.).

Olic packt den Hammer aus - VfL verdient sich den Sieg

1:1 hieß es nun auf der Anzeigetafel und ausgeglichen ging es auch auf dem Feld zu. Dabei zog der VfL als erstes einen weiteren Pfeil aus dem Köcher. Olic probierte es einfach mal von der rechten Seite aus und überwand Weidenfeller mit einem tollen Schuss aus der zweiten Reihe (69.). Dann durfte Reus aus nahezu derselben Position wie beim 1:0 erneut mit seinen Freistoß-Künsten glänzen. Nur das Aluminium stand dem Doppelpack des Nationalspielers im Weg (72.).

Näher kamen die Gäste dem 2:2 aber nicht mehr. Wolfsburg hatte nun Oberwasser, nutzte den sich bietenden Platz für einige gefährliche Konter und brachte den knappen Vorsprung letztlich über die Zeit. Für die Hecking-Elf war es der vierte Sieg in Serie, für Dortmund die erst zweite Saison-Pleite.

Spieler des Spiels

Ricardo Rodriguez Abwehr

2
Spielnote

Eine taktisch spannende und bis zur letzten Sekunde unterhaltsame Partie.

2
Tore und Karten

0:1 Reus (45' +2, direkter Freistoß, Rechtsschuss)

1:1 R. Rodriguez (56', direkter Freistoß, Linksschuss)

2:1 Olic (69', Linksschuss, Caligiuri)

Wolfsburg

Benaglio 3 - Ochs 2,5 , Naldo 2,5, Knoche 3, R. Rodriguez 2 - Luiz Gustavo 3,5, Medojevic 3, Caligiuri 3 , Arnold 3,5 , Perisic 4 - Olic 3

Dortmund

Weidenfeller 3 - Großkreutz 4, Subotic 3 , Hummels 4 , Schmelzer 5 - S. Bender 4 , Sahin 3,5, Aubameyang 4 , Mkhitaryan 4 , Reus 2,5 - Lewandowski 3

Schiedsrichter-Team

Dr. Jochen Drees Münster-Sarmsheim

5
Spielinfo

Stadion

Volkswagen-Arena

Zuschauer

30.000 (ausverkauft)

Dieter Hecking kehrt nun an seine alte Wirkungsstätte zurück. Wolfsburgs Weg führt am Samstag nach der Länderspielpause (23. November, 15.30 Uhr) nach Nürnberg. Dortmund empfängt am selben Tag (18.30 Uhr) die Bayern zum Bundesliga-Spitzenspiel.

Bilder zur Partie VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund