16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
L. Bender
für Can
Leverkusen

16:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Sam
für Kruse
Leverkusen

16:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Kießling
für Derdiyok
Leverkusen

16:55 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
D. Dogan
Braunschweig

17:05 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Castro
Leverkusen

17:07 - 81. Spielminute

Tor 1:0
Kumbela
Rechtsschuss
Vorbereitung Theuerkauf
Braunschweig

17:10 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Reichel
Braunschweig

17:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Ademi
für Kumbela
Braunschweig

17:19 - 90. + 3 Spielminute

Gelb-Rote Karte
L. Bender
Leverkusen

17:01 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Sam
Leverkusen

17:18 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Kruppke
für Boland
Braunschweig

BRA

LEV

"Bayer-B" unterliegt beim Aufsteiger

Kumbela stolpert den ersten Heimsieg ins Netz

Total abgehoben: Boland und Hilbert im Luftkampf um den Ball.

Total abgehoben: Boland und Hilbert im Luftkampf um den Ball. picture-alliance

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht veränderte seine Startelf nach dem 0:2 in Mainz auf drei Positionen: Im Mittelfeld ersetzten Kratz und Vrancic Caligiuri und Perthel. Dazu gab Kumbela die einzige Spitze an Stelle von Ademi. Bayer-Coach Sami Hyypiä krempelte seine Anfangsformation gegenüber dem 2:1 gegen Augsburg gleich fünf Mal um. Hintergrund war wohl das kommende Champions-League-Spiel in Donezk. Die Offensivabteilung mit Sam, Son und Kießling pausierte komplett. Dafür begannen Kruse, Hegeler und Derdiyok. In der Abwehr ersetzte zudem Hilbert Donati und Toprak begann für den verletzten Spahic (Rücken).

Die Hausherren investierten von Beginn an viel Kampf und Engagement in die Partie, wirkten aber zu unsortiert und zu hektisch, um die gut stehende Bayer-Abwehr in Probleme zu bringen. Auf der Gegenseite musste sich die neu formierte Bayer-Offensive erst einmal finden.

Der 11. Spieltag

Nach einer Viertelstunde eröffnete Kruse den Reigen der Möglichkeiten mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, der aber in den Armen von Davari landete (15.). Braunschweig wollte sich jedoch nicht verstecken und schlug seinerseits zurück. Elabdellaoui hämmerte in der 18. Minute einen Schuss ans Außennetz, und Bellarabis Versuch in der 21. Minute wehrte Leno sicher ab.

Die größte Möglichkeit der ersten Hälfte hatte allerdings Kruse bereits in der 20. Minute. Davari konnte einen Hegeler-Schuss nur nach vorne abwehren. Der Abpraller kam zum Australier, der aus bester Position den Ball allerdings nicht am Eintracht-Keeper vorbeibrachte.

Danach wurden die Braunschweiger stärker, intensivierten ihre Angriffsbemühungen noch einmal und erzielten prompt ein Übergewicht im Mittelfeld. Stellenweise wurde am Leverkusener Strafraum sogar der Belagerungszustand ausgerufen. Einzig Torchancen wollten sich für die Heimelf nicht einstellen. Leno und seine Vorderleute ließen im eigenen Strafraum nichts zu.

Die Schlussminuten des ersten Durchgangs gehörten dann wieder den Gästen. Die Braunschweiger Abwehr stand da allerdings sicher, so dass lediglich ein Freistoß von Castro, der knapp über das Tor von Davari ging, noch einmal für Gefahr sorgte (43.).

Mit Bender für den unsicher wirkenden Can versuchte Hyypiä zu Beginn der zweiten 45 Minuten mehr Dominanz im Mittelfeld sicher zu stellen. Dies klappte jedoch nicht. Nach wie vor betrieben die Hausherren großen Aufwand im läuferischen Bereich und warfen sich voll in die Zweikämpfe, was den Gästen nicht wirklich schmeckte.

Braunschweig hatte gute Szenen im Mittelfeld, schaffte es aber nicht, zwingende Möglichkeiten herauszuspielen. Erst ein Alleingang von Bellarabi in der 63. Minute brachte Leno in Verlegenheit. Aus 14 Metern zog der Braunschweiger ab, doch der Ball strich über die Latte.

Auf Leverkusener Seite sah man nach einer guten Stunde ein, dass der "zweite Sturm" es gegen die engagiert kämpfenden Niedersachsen nicht würde richten können. Nach vergebenen Chancen von Kruse (49.) und Derdiyok (59.) mussten beide raus und dem Stammpersonal Sam und Kießling Platz machen (64.).

Den ganz großen Druck konnten die Gäste aber auch mit der "A-Besetzung" nicht aufbauen. Braunschweigs Abwehr hatte die Bayer-Offensive meist gut im Griff und ließ wenig zu. Dafür schlugen die Lieberknecht Schützlinge aber selbst zu. In der 81. Minute legte Boland von der rechten Seite auf für Theuerkauf. Dessen Schussversuch missglückte zwar, doch am zweiten Pfosten reagierte Kumbela am schnellsten und mogelte den Ball über die Linie, indem er sich mit links ans rechte Bein schoss.

Leverkusen antwortete in einer hektischen Schlussphase mit verstärkter Offensive und war dadurch für Konter anfällig. Leno musste gegen Reichel (88.) und Ademi (89.) sein ganzes Können aufbieten, um die Seinen im Spiel zu halten. In der Offensive hatten die Hyypiä-Schützlinge Pech. In der Nachspielzeit hatte Kießling den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte jedoch am glänzend reagierenden Davari (90.+3.).

Bitter für die Gäste, dass sie nicht nur das Spiel verloren, sondern in der hektischen Schlussphase auch Nationalspieler Bender, der nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste.

Spieler des Spiels

Karim Bellarabi Sturm

2
Spielnote

Spannung und Braunschweiger Leidenschaft, aber wenig spielerische Klasse.

3,5
Tore und Karten

1:0 Kumbela (81', Rechtsschuss, Theuerkauf)

Braunschweig

Davari 2,5 - Elabdellaoui 2, Bicakcic 3, D. Dogan 3 , Reichel 4 - Kratz 4, D. Vrancic 3, Theuerkauf 3,5, Bellarabi 2, Boland 3 - Kumbela 3

Leverkusen

Leno 2,5 - Hilbert 4, Wollscheid 3,5, Toprak 4, Boenisch 4 - Rolfes 3, Can 5 , Castro 4 , Kruse 5 , Hegeler 4,5 - Derdiyok 5

Schiedsrichter-Team

Peter Sippel München

3
Spielinfo

Stadion

Eintracht-Stadion

Zuschauer

22.720

Braunschweig gastiert am Freitagabend (20.30 Uhr) in Hannover, Leverkusen tritt im Rahmen der Champions-League am Dienstag (20.45 Uhr) in Donezk an. Das nächste Bundesligaspiel bestreitet Bayer am Samstag (15.30) zu Hause gegen den HSV.

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