Bundesliga 2013/14, 11. Spieltag
16:04 - 34. Spielminute

Tor 1:0
Süle
Linksschuss
Vorbereitung Herdling
Hoffenheim

16:09 - 38. Spielminute

Gelbe Karte
Abraham
Hoffenheim

16:10 - 39. Spielminute

Tor 1:1
Mandzukic
Linksschuss
Vorbereitung Ribéry
Bayern

16:53 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Kroos
für Mandzukic
Bayern

17:04 - 75. Spielminute

Tor 1:2
T. Müller
Rechtsschuss
Vorbereitung Ribéry
Bayern

17:06 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
T. Elyounoussi
für Herdling
Hoffenheim

17:08 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Rafinha
für M. Götze
Bayern

17:10 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Schipplock
für Modeste
Hoffenheim

17:13 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Rudy
Hoffenheim

17:16 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Vestergaard
für Rudy
Hoffenheim

HOF

FCB

Süle profitiert von Neuer-Patzer

Mandzukic und Müller schießen Bayern zurück an die Spitze

Manuel Neuer

Neuer lässt eine Herdling-Ecke fallen, daraufhin erzielt Süle das zwischenzeitliche 1:0. Getty Images

Hoffenheims Trainer Markus Gisdol konnte nach dem 4:1-Auswärtssieg in Hannover wieder auf Volland (Leiste) zurückgreifen und stellte den Angreifer für Polanski (Leiste) in die Startelf. Bayern-Coach Josep Guardiola nahm im Vergleich zum 3:2 gegen Hertha BSC vier personelle Veränderungen vor: Dante, Götze, Javi Martinez und Mandzukic durften für Kroos, Robben (beide Leistenverletzung), Rafinha sowie van Buyten beginnen.

Die Münchner rissen die Spielkontrolle wie gewohnt sofort an sich und spielten viele Pässe. Hoffenheim ließ den FCB bis in die eigene Hälfte eindringen, stand dort dann aber sehr kompakt und doppelte meist den ballführenden Spieler. In der Folge unterliefen den Bayern ungewohnt viele Fehlpässe im gegnerischen Drittel. Der Rekordmeister suchte sein Glück deshalb oft mit hohen Bällen, die TSG-Torwart Casteels zuverlässig abfing.

Neuer patzt - Süle gelingt der "Lucky Punch"

Erste Torchancen bekamen die 30.150 Fans in der Rhein-Neckar-Arena erst nach einer Viertelstunde zu sehen. Der Rekordmeister erhöhte den Druck nun merklich. Lahm schoss aus spitzem Winkel auf die Brust von Casteels (16.), Müller scheiterte mit einem 16-Meter-Schuss am 1899-Schlussmann (17.), Mandzukic zielte mit einer Direktabnahme aus elf Metern knapp rechts vorbei (18.), und Javi Martinez lenkte einen Schweinsteiger-Freistoß eher unfreiwillig knapp neben den linken Pfosten (24.).

In dieser Phase konnten die auf Konter lauernden Kraichgauer kaum für Entlastung sorgen. Nach einer Ecke gelang 1899 dann aber plötzlich der "Lucky Punch": Neuer ließ den Herdling-Standard fallen, sodass Süle vom rechten Fünfmeterraumeck ins leere Tor einschob (34.). Mit der Führung im Rücken spielte sich die TSG in einen Rausch: Volland traf erst das Außennetz (36.) und scheitere danach an einer Neuer-Parade (37.). Die Antwort der Bayern gab es trotzdem noch vor der Halbzeit: Ribery schoss einen fragwürdigen Freistoß an der Hoffenheimer Mauer vorbei und traf dabei Mandzukic, der den Ball unhaltbar ins Tor abfälschte (39.).

Guardiola stellt um

Der 11. Spieltag

Auch nach dem Seitenwechsel ging das Geduldsspiel für die Gäste weiter. Der Triple-Sieger biss sich nach wie vor die Zähne an den gut geordneten Hoffenheimern aus. Dantes Kopfball auf das Tordach war für lange Zeit die einzig nennenswerte Offensivaktion des Rekordmeisters (53.). Stattdessen wurden die Hausherren mutiger und erhöhten die Anzahl der gefahrenen Konter. Die beste Möglichkeit hatte Volland, der eine Rudy-Flanke aus dem rechten Halbfeld knapp über die Latte lenkte (55.).

Guardiola stellte sein Sytem um, nahm Stoßstürmer Mandzukic heraus, brachte Kroos und ließ damit Müller als "falsche Neun" agieren (64.). Diese Umstellung belebte die Partie und sorgte vor allem bei den Bayern für neuen Schwung: Ribery (66., 68.) und Müller (71.) näherten sich dem Tor an. Auf der anderen Seite vergab Volland eine tolle Kontergelegenheit (67.).

Müller erlöst die Bayern

In der 75. Minute wurde der hohe Aufwand der Münchner schließlich belohnt: Götze drang in den gegnerischen Strafraum ein und blieb vorerst hängen. Dann aber wanderte das Spielgerät mit Direktpässen über Javi Martinez und Ribery zu Müller weiter. Der Nationalspieler hatte nun freie Bahn und traf aus sieben Metern zum 2:1.

Gisdol wechselte nun offensiv ein und brachte Elyounoussi (78.) sowie Schipplock (81.). Eine entsprechende Wirkung blieb aber aus, weil die Münchner Ball und Gegner laufen lassen ließen. Müller (86.) und Schweinsteiger (89.) verpassten eine frühzeitige Entscheidung. So plätscherte die Partie zu Ende und es blieb beim 2:1.

Für Hoffenheim geht es am nächsten Samstag (15.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC weiter. Der FC Bayern muss zunächst am Dienstag (20.45 Uhr) in der Champions League in Pilsen antreten und hat in der Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr) Heimrecht gegen den FC Augsburg.

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Befreiungsschlag des FCA - Tore satt an der Weser