Bundesliga 2013/14, 11. Spieltag
16:07 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Schuster
Freiburg

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Frantz
für Stark
Nürnberg

16:44 - 57. Spielminute

Tor 0:1
Klaus
Rechtsschuss
Vorbereitung Freis
Freiburg

16:49 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Feulner
für Mak
Nürnberg

16:56 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Ginczek
für Hlousek
Nürnberg

16:57 - 69. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Sorg
Freiburg

17:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Coquelin
für Klaus
Freiburg

17:03 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Darida
für Freis
Freiburg

17:07 - 79. Spielminute

Tor 0:2
Darida
Linksschuss
Freiburg

17:15 - 88. Spielminute

Tor 0:3
Mehmedi
Rechtsschuss
Freiburg

17:17 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Höfler
für Mehmedi
Freiburg

FCN

SCF

Sorg sieht die Gelb-Rote Karte

Klaus stellt den Spielverlauf auf den Kopf

Oliver Baumann (li.), Emmanuel Pogatetz

Zu früh gejubelt: Emmanuel Pogatetz dreht nach dem vermeintlichen 1:0 jubelnd ab. Getty Images

Bei seinem Heimspiel-Debüt als Club-Coach verzichtete Gertjan Verbeek nach dem 1:1 in Stuttgart auf personelle Umstellungen.

Freiburgs Trainer Christian Streich stellte seine Mannschaft dagegen nach dem 0:3 gegen Hamburg auf gleich vier Positionen um. Ginter, der aus dem defensiven Mittelfeld zurück rückte, und Höhn bildeten die Innenverteidigung. Diagne und Krmas rutschten aus der Anfangsformation. Schuster begann wieder neben Fernandes auf der Doppelsechs. In der Offensive ersetzten zudem Klaus und Freis Darida und Coquelin.

Beide Teams versuchten von Beginn an, das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Allerdings merkte man den Akteuren angesichts der prekären Tabellensituation beider Mannschaften eine gewisse Grundnervosität an. Bemerkbar machte sich diese auf dem Feld mit vielen leichten Abspielfehlern.

Der 11. Spieltag

Erst nach knapp 20 Minuten wurde das Spiel lebhafter, vor allen Dingen von Seiten der Franken. Die erste gute Gelegenheiten erhielt Hasebe allerdings auch deswegen, weil Mehmedi im Mittelkreis liegengeblieben war und Referee Manuel Gräfe weiterspielen ließ. Der Japaner trat resolut an, scheiterte aber vom Strafraumrand an Baumann, der den Ball noch an den Außenpfosten lenkte (19.). Der Club bekam nun Oberwasser. Kurz darauf parierte Baumann gegen einen platziert geschossenen direkten Freistoß von Kiyotake (22.).

Und die Nürnberger, die die Breisgauer nun sehr früh unter Druck setzten, machten munter weiter. Scheiterte Pogatetz in der 26. Minute per Kopf noch an Baumann, machte es der Österreicher zwei Minuten später vermeintlich besser. Plattenhardts Flanke köpfte der Innenverteidiger aus kurzer Distanz in die Maschen. Doch Gräfe hatte bereits in die Aktion hinein abgepfiffen, weil Pogatetz im Zweikampf mit Höhn die Arme zu Hilfe genommen hatte (28.). Von den Freiburgern, die mit dem frühen Stören der Nürnberger arge Probleme hatten, kamen bis zur Pause danach kaum einmal mehr konstruktiv über die Mittellinie.

Plattenhardt zeigt Nerven, Klaus eiskalt

Gleich in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte boten sich den Franken, bei denen nach der Pause Frantz für Stark kam, zwei weitere gute Gelegenheiten zum 1:0: Doch Plattenhardt verlor halblinks im Strafraum frei vor Baumann die Courage und scheiterte aus kurzer Distanz (47.). Wenig später kam auch Nilsson nach einer Flanke von Plattenhardt nicht am Keeper vorbei, weil er am Fünfmeterraum den Ball nur mit dem Schienbein traf (48.).

Freiburg jubelt

Spielverlauf auf den Kopf gestellt: Der SCF jubelt in Nürnberg. Getty Images

Die schwache Chancenverwertung der überlegenen Franken sollte sich rächen. In der 57. Minute ging Freiburg mit der ersten guten Gelegenheit des Spiels in Führung. Pogatetz fälschte einen Flanke nach rechts genau zu Freis ab, der sofort den in der Mitte freistehenden Ex-Fürther Klaus bediente, der aus kürzester Distanz ins leere Tor einschob. Danach brauchten die Nürnberger einige Minuten, um sich zu berappeln.

Nachdem Ginczek unmittelbar nach seiner Hereinnahme am einmal mehr gut reagierenden Baumann scheiterte (68.), sah Sorg, der sich bereits Gelb-verwarnt zu offensichtlich über eine Entscheidung von Gräfe ärgerte, die Ampelkarte. Das Signal für die Schlussoffensive der Franken, die allerdings - trotz mehrerer weiterer hochkarätiger Gelegenheiten - kräftig nach hinten losging. Denn Darida mit einem Sonntagsschuss und seinem ersten Bundesligatreffer (79.) sowie Mehmedi, der eine leichtsinnige Rückgabe von Nilsson eiskalt bestrafte (88.), stellten den Spielverlauf zugunsten der Gäste endgültig auf den Kopf.

Durch den Erfolg schob sich die Streich-Elf an Nürnberg vorbei auf den Relegationsplatz, während der Club auch noch elf Spielen als einziges Bundesliga-Team weiter auf den ersten Sieg wartet.

Spieler des Spiels

Oliver Baumann Tor

1
Spielnote

Zäher Beginn, die zweite Halbzeit entschädigte mit Chancen, Spannung und Toren.

3,5
Tore und Karten

0:1 Klaus (57', Rechtsschuss, Freis)

0:2 Darida (79', Linksschuss)

0:3 Mehmedi (88', Rechtsschuss)

Nürnberg

R. Schäfer 3 - Chandler 4,5, Nilsson 5,5, Pogatetz 3,5, Plattenhardt 4 - Stark 4 , Hasebe 4, Kiyotake 4, Mak 4,5 , Hlousek 4 - Drmic 4,5

Freiburg

Baumann 1 - Sorg 4,5 , Ginter 3, Höhn 4, Günter 4 - Fernandes 4, Schuster 3,5 , Klaus 4 , Mehmedi 3 , Schmid 3 - Freis 4

Schiedsrichter-Team

Manuel Gräfe Berlin

3
Spielinfo

Stadion

Grundig-Stadion

Zuschauer

37.069

Nürnberg gastiert am kommenden Samstag (18.30 Uhr) in Mönchengladbach, Freiburg ist bereits zuvor in der Europa League am Donnerstag bei Estoril Praia (21.05 Uhr) im Einsatz. In der Bundesliga erwarten die Breisgauer am Sonntag (17.30 Uhr) den VfB Stuttgart zum Derby.

Befreiungsschlag des FCA - Tore satt an der Weser