Bundesliga 2013/14, 9. Spieltag
19:06 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Raffael
Gladbach

19:10 - 36. Spielminute

Tor 1:0
Ramos
Kopfball
Vorbereitung Skjelbred
Hertha

19:43 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Kobiashvili
Hertha

19:52 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Niemeyer
für Kobiashvili
Hertha

19:54 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
N. Schulz
für Ben-Hatira
Hertha

20:00 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Hrgota
für Herrmann
Gladbach

20:03 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
L. de Jong
für Kramer
Gladbach

20:03 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Younes
für Arango
Gladbach

20:18 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Cigerci
für Allagui
Hertha

20:23 - 90. + 2 Spielminute

Gelb-Rote Karte
Stranzl
Gladbach

20:25 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte
Ramos
Hertha

BSC

BMG

Gladbach ohne Auswärtssieg - Stranzl sieht Gelb-Rot

Ramos setzt Gladbach Schachmatt

Herthas Hosogai gegen Raffael (re.)

Intensives Duell: Herthas Hosogai gegen Raffael (re.). Getty Images

Herthas Trainer Jos Luhukay brachte nach dem 1:1 in Hannover Kobiashvili für Schulz (Bank). Auf der Gegenseite musste Mönchengladbachs Coach Lucien Favre im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Dortmund wechseln: Brouwers und Kramer ersetzten Dominguez (Schlüsselbeinbruch) und Nordtveit (Sprunggelenksverletzung).

Vom Anpfiff weg waren die Berliner um Spielkontrolle bemüht und hatten dafür frühes Pressing als Erfolgsrezept ausgemacht. Demnach störten die Herthaner die Gladbacher konsequent in deren Hälfte und erspielten sich damit vor allem im Mittelfeld optische Vorteile. Die Borussen mussten gezwungenermaßen ihr Spiel immer wieder hinten raus aufbauen. Das taten sie gar nicht so schlecht, was gefährliche Abschlüsse von Raffael (3.), Arango (14.) und Kruse (16.) belegten.

Der 9. Spieltag

Die "Alte Dame" indes wirkte angriffslustiger und befand sich öfter im Vorwärtsgang, nur fehlte es den Gastgebern an zündenden Ideen, um die zwei dicht gestaffelten Viererketten der Fohlenelf zu durchbrechen.

Beide Mannschaften waren bestens auf den Gegner eingestellt, sodass die Begegnung an Rasenschach erinnerte. So war es dann auch wenig verwunderlich, dass ein ruhender Ball für den ersten Treffer der Partie sorgte: Skjelbred zirkelte einen Freistoß von links zu Ramos, der aus elf Metern präzise ins linke Eck einköpfte (36.). Die Berliner hatten ihren ersten nennenswerten Torschuss direkt zur Führung genutzt.

Nun waren die Borussen gefordert, und sie erhöhten die Schlagzahl auch ein wenig. Mit Ausnahme von Kruses 18-Meter-Gewaltschuss, den Kraft parierte (45.+1), konnte sich die Fohlenelf gegen routinierte Berliner aber nicht sonderlich in Szene setzen.

Gladbach harmlos - Berlin beeindruckend - Stranzl im Pech

Gladbachs Stranzl im Duell mit Ramos (re.)

Eng am Mann: Gladbachs Stranzl im Duell mit Ramos (re.). Getty Images

Den zweiten Durchgang begannen die Gäste mit mehr Elan. Die Borussen drängten nach Wiederanpfiff auf den Ausgleich und erspielten sich gegen inzwischen ziemlich passive Berliner optische Vorteile - mehr aber auch nicht! Die Herthaner verstanden sich darauf, die Räume eng zu machen und gegnerische Abschlüsse zu unterbinden. Defensiv war die Darbietung der "Alten Dame" beeindruckend, offensiv war bei den Hausherren allerdings noch Luft nach oben. So spielten sie ihre Konter oftmals zu unsauber aus und kamen daher im Grunde nur noch zu einer weiteren klaren Möglichkeit, die Allagui jedoch liegen ließ, als er im Eins-gegen-Eins in ter Stegen seinen Meister fand (57.).

Favre reagierte auf die maue Vorstellung seiner Schützlinge und brachte mit Hrgota (69.), Younes und de Jong (beide 72.) binnen drei Minuten gleich drei neue Spieler - Herrmann, Arango und Kramer gingen raus. Doch es half nichts. Gegen die Hertha war schlicht und ergreifend kein Kraut gewachsen. Die Berliner stellten sich sehr geschickt an, ließen den Ball immer wieder im Mittelfeld laufen, hielten so Gefahr vom eigenen Kasten fern und brachten so den Dreier clever über die Zeit. In der Nachspielzeit verloren die Gladbacher dann auch noch Stranzl, der binnen weniger Minuten zwei Gelbe Karte sah und von Schiedsrichter Dr. Jochen Drees mit der Ampelkarte vom Platz gestellt wurde (90.+2).

Hertha BSC ist am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim FC Bayern München wieder gefordert, Mönchengladbach empfängt einen Tag später (17.30 Uhr) die Frankfurter Eintracht.

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Torreigen in Hamburg - Wolfsburger Aufholjagd