Bundesliga 2013/14, 7. Spieltag
18:09 - 40. Spielminute

Tor 0:1
Ibisevic
Kopfball
Vorbereitung Maxim
Stuttgart

18:13 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Boka
Stuttgart

18:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Rausch
für Boka
Stuttgart

18:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Oehrl
für Jackson
Braunschweig

18:37 - 50. Spielminute

Tor 0:2
Maxim
Rechtsschuss
Vorbereitung Traoré
Stuttgart

18:59 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Harnik
für Werner
Stuttgart

19:02 - 76. Spielminute

Tor 0:3
Traoré
Linksschuss
Vorbereitung Gentner
Stuttgart

19:05 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Ademi
für Kumbela
Braunschweig

19:05 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Pfitzner
für Kratz
Braunschweig

19:12 - 86. Spielminute

Tor 0:4
Harnik
Rechtsschuss
Vorbereitung Traoré
Stuttgart

19:13 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Cacau
für Maxim
Stuttgart

BRA

VFB

Stuttgart springt ins obere Drittel - Traoré brilliert

Ibisevic und Maxim sorgen für Effizienz

Ibisevic (r.) köpft das 1:0

Der Türöffner für den VfB: Vedad Ibisevic (r.) köpft das 1:0. imago

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht tauschte gegenüber der 1:4-Niederlage in Mönchengladbach zweimal Personal aus: Für Kessel und Theuerkauf rutschten Kratz und Jackson in die Startelf. Elabdellaoui rückte aus dem Mittelfeld wieder auf die Rechtsverteidigerposition zurück.

VfB-Coach Thomas Schneider setzte nach der 1:2-Pokalniederlage in Freiburg ein Trio auf die Bank: Rausch, Harnik und Abdellaoue machten für Boka, Maxim und Werner Platz. Keeper Kirschbaum feierte nach Pokal- auch seine Ligapremiere im Trikot der Schwaben.

Gleich mit einem Fehler der Eintracht startete das erneute Unterfangen, den ersten Dreier einzufahren: Traoré luchste Reichel den Ball ab, nach seiner Hereingabe scheiterte Ibisevic aus sechs Metern an Petkovic (3.).

Die technisch überlegenen Schwaben kombinierten sich meist durchs Mittelfeld, währenddessen der Aufsteiger die beiden Spitzen Jackson und Kumbela oft mit langen Pässen zu füttern versuchte. Gegen die nicht immer geordnete Abwehr des VfB ein probates Mittel, auch wenn die Präzision des bissigen und mit hohem Tempo agierenden Aufsteigers beim Abschluss noch zu wünschen übrig ließ (Kumbela, 14.).

Die engagierten Gastgeber hatten sich in der ersten Viertelstunde Feldvorteile erkämpft, danach begegneten sich die Teams weitgehend auf Augenhöhe, mit den gefährlicheren Ansätzen für die Lieberknecht-Elf. Allerdings blieben Chancen zunächst Fehlanzeige. Zu hektisch und unstrukturiert wurden die Angriffe vorgetragen, der Weg ins letzte Drittel wurde von den Defensivreihen verbaut oder aber der finale Pass kam nicht an.

Nach einer Ecke standen die weiterhin forschen Löwen dicht vor der Führung, bei Kumbelas Kopfball fehlten nur Zentimeter (28.). Immer wieder war Bellarabi die Schwungfeder im Angriffsspiel der Gastgeber. Die Leverkusen-Leihgabe, nominell am rechten Flügel, tauschte schon auch mal die Seite und leitete Caligiuris Chance ein - Kirschbaum parierte (36.).

Vom VfB war offensiv lange nichts zu sehen, kurz vor der Pause schlug aber Ibisevic gnadenlos zu: Bei Maxims perfekter Freistoßflanke von halblinks war viel Verkehr vor Petkovic. Es genügte eine leichte Berührung des sich im Zentrum zu robust gegen Bicakcic behauptenden Torjägers per Kopf, um den Keeper aus drei Metern zu überwinden (40.).

Der 7. Spieltag

Oehrl kam mit Wiederanpfiff für Jackson zum Zug, beim VfB Rausch für den gelbverwarnten Boka. Die Eintracht drängte gleich wieder, kassierte aber den nächsten Nackenschlag: Petkovic konnte Traorés Fernschuss nicht festhalten, Maxim setzte nach und traf aus spitzem Winkel aus fünf Metern ins lange Eck (51.).

Das zweite Gegentor zeigte deutlich Wirkung bei den Löwen, die Mühe hatten, sich an oder in den gegnerischen Strafraum zu spielen. Stuttgart hatte die Partie weitestgehend unter Kontrolle und durch den überragenden Traoré die nächste Gelegenheit (61.).

Mitte des zweiten Abschnitts hatte sich die Eintracht wieder gefangen und mühte sich um den Anschlusstreffer (Kumbela, 67.). Mehr Qualität hatte allerdings Ibisevics Möglichkeit (72.), und Traoré packte den Sieg der Schwaben denn auch in trockene Tücher: Gentner steckte halblinks auf den Flügelflitzer durch, der Petkovic aus sieben Metern per Linksschuss das Nachsehen gab (76.).

Dies war noch nicht der Schlusspunkt, den der eingewechselte Harnik nach schöner Vorarbeit von Traoré aus kürzester Distanz setzte (86.).

Spieler des Spiels

Ibrahima Traoré Sturm

1
Spielnote

Anfangs ausgeglichen, lebte später von Stuttgarts Klasse.

3,5
Tore und Karten

0:1 Ibisevic (40', Kopfball, Maxim)

0:2 Maxim (50', Rechtsschuss, Traoré)

0:3 Traoré (76', Linksschuss, Gentner)

0:4 Harnik (86', Rechtsschuss, Traoré)

Braunschweig

Petkovic 5,5 - Elabdellaoui 5, Bicakcic 4,5, D. Dogan 5, Reichel 5 - Caligiuri 5,5, Kratz 5,5 , Bellarabi 4, Boland 5 - Jackson 5 , Kumbela 4

Stuttgart

Kirschbaum 3 - G. Sakai 3, Schwaab 3, Rüdiger 2,5, Boka 4 - Kvist 3, Gentner 2,5, Traoré 1 , Maxim 2 , Werner 4 - Ibisevic 3

Schiedsrichter-Team

Dr. Felix Brych München

4
Spielinfo

Stadion

Eintracht-Stadion

Zuschauer

22.760

Braunschweig gastiert am Samstag (15.30 Uhr) zum Nordduell in Wolfsburg. Stuttgart, das im Tableau einen Riesensprung auf Platz sechs gemacht hat, empfängt zeitgleich Besuch aus Bremen.

Spektakel in Sinsheim - Debakel in Braunschweig