Bundesliga 2013/14, 6. Spieltag
15:37 - 8. Spielminute

Gelbe Karte
Rudy
Hoffenheim

15:45 - 15. Spielminute

Tor 0:1
Modeste
Linksschuss
Hoffenheim

16:14 - 44. Spielminute

Tor 1:1
Olic
Linksschuss
Vorbereitung M. Schäfer
Wolfsburg

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Perisic
für Koo
Wolfsburg

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Herdling
für Szarka
Hoffenheim

16:35 - 48. Spielminute

Tor 2:1
Olic
Linksschuss
Wolfsburg

16:49 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Roberto Firmino
Hoffenheim

16:55 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Schipplock
für Roberto Firmino
Hoffenheim

17:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Strobl
für Rudy
Hoffenheim

17:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Caligiuri
für Vieirinha
Wolfsburg

17:04 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Polak
Wolfsburg

17:12 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Vestergaard
Hoffenheim

17:13 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Klose
für Olic
Wolfsburg

17:15 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Herdling
Hoffenheim

WOB

HOF

Wolfsburg holt den dritten Heimsieg in Folge

Olic bringt Wolfsburg zurück

Durfte sich zwei Mal bejubeln lassen: Olic (re.) mit Koo und Rodriguez.

Wolfsburgs Coach Dieter Hecking nahm nach der 1:3-Niederlage in Leverkusen zwangsläufig eine Veränderung in seiner Startelf vor: Für den Gelb-Rot-gesperrten Luiz Gustavo begann Polak im defensiven Mittelfeld. Hoffenheims Trainer Markus Gisdol brachte gegenüber dem 2:1-Sieg gegen Mönchengladbach in der Vorwoche zwei neue Gesichter in seiner Anfangself. Roberto Firmino begann nach überstandener Knöchelverletzung im zentralen Mittelfeld für Herdling. Dazu begann Szarka auf der linken Außenverteidigerposition. Für ihn blieb Elyounoussi draußen. Dies bedeutete, dass Johnson ins Mittelfeld rückte.

Beide Mannschaften starteten mit Pressing ins Spiel. Dadurch kam zu Beginn der Partie kein großer Spielfluss auf. Ein Fehler von Szarka sorgte dennoch in der sechsten Minute für eine erste Wolfsburger Chance. Der Verteidiger unterschätzte eine Schäfer-Flanke. dadurch kam Vieirinha zum Kopfball, beförderte den Ball aber knapp über das Tor von Casteels.

Auf der Gegenseite hatte auch die TSG ihre erste Möglichkeit. Roberto Firmino setzte Modeste ein, der es aus 20 Metern probierte, Benaglio aber vor keine größeren Probleme stellte (10.). Die Gäste blieben allerdings bei Kontern gefährlich. Mit der Vorlage zum Führungstreffer hätte aber niemand gerechnet: Koo wollte in der 15. Minute offenbar zu seinem Torwart zurückköpfen. Dabei übersah der Koreaner Modeste und legte dem Hoffenheimer Stürmer den Ball perfekt vor. Dieser ließ sich nicht lange bitten, umkurvte Torwart Benaglio und brachte den Ball sicher im Tor unter.

Der 6. Spieltag

Wolfsburg musste sich nach dem Rückstand neu sortieren und Hoffenheim wollte dies nutzen um nachzulegen. Bei einer Rudy-Ecke zeigte dabei Benaglio eine Unsicherheit, Rodriguez verhinderte im letzten Moment vor Volland jedoch Schlimmeres (17.). Auf der Gegenseite sorgte Vieirinha immer wieder für ein Aufstöhnen bei den Zuschauern. Der Portugiese war drei Mal Adressat gefährlicher Flanken vor das TSG-Tor, hatte aber jedes Mal um Zentimeter das Nachsehen.

Hoffenheim blieb trotz Wolfsburger Feldüberlegenheit mit Kontern immer gefährlich und hatte in der 30. Minute die Riesenchance die Führung zu erhöhen. Volland setzte mit einem Steilpass Modeste ein, der alleine vor Benaglio auftauchte. Im allerletzten Moment eilte Naldo seinem Torwart zu Hilfe und klärte mit einer riskanten, allerdings sehenswerten Grätsche.

Kurz vor der Pause wurde das Anrennen der Hausherren doch noch belohnt. Zum wiederholten Mal ließ sich Szarka auf der linken Abwehrseite ausspielen. Diesmal zog Träsch mit dem Ball am Fuß am Verteidiger vorbei und bediente in der Mitte Schäfer. Dessen Versuch wurde von Abraham noch abgeblockt, doch der Ball kam direkt zu Olic. Dieser zögerte keine Sekunde und versenkte die Kugel rechts oben zum 1:1-Pausenstand (44.).

Beide Trainer hatten in der Pause offenbar die "Schuldigen" ausgemacht und reagierten. Bei den "Wölfen" kam Perisic für Koo und die Gäste ersetzten den überfordert wirkenden Szarka durch Herdling.

Die Hausherren erwischten den mit Abstand besseren Start in die zweiten 45 Minuten. Bereits Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Vieiriha eine Möglichkeit. Auch Perisic meldete sich in der 47. Minute in der Offensive an. Allerdings war es erneut Olic vorbehalten, die Wolfsburger Führung zu erzielen. Dabei nutzte er einen haarsträubenden Fehler der TSG-Abwehr. Zunächst traf Johnson bei einem Abwehrversuch den Ball nicht richtig und legte ihn unfreiwillig in den Lauf des Kroaten. Dazu verschlief Vestergaard im Abwehrzentrum die Aktion vollständig. Olic ließ sich nicht lange bitten, überlupfte Casteels und ließ sich zu Recht bejubeln (48.).

Nach dem Rückstand zeigten sich nun die Gäste geschockt und brauchten etwas Zeit, um sich zu finden. Dies machte es den Wolfsburgern leicht, das Spiel zu kontrollieren. Dabei stellten sich auch Möglichkeiten ein, den Vorsprung auszubauen, doch Vieirinha (56.), Olic (64.) und Träsch (69.) brachten den Ball nicht in Casteels' Tor unter.

Nach einer guten Stunde Spielzeit hatten sich die Gäste gefangen, profitierten dabei allerdings auch von Wolfsburgs Taktik, den Sieg locker nach Hause zu spielen. Damit kamen die Gäste wieder besser ins Spiel, hatten mehr Ballbesitz, allerdings nicht viele Tormöglichkeiten. Modeste scheiterte mit dem Versuch eines Volleyschusses (75.) genauso, wie in der 83. Minute Herdling, der Naldo anschoss.

In der Schlussphase kamen die Wolfsburger zwar noch einmal in Bedrängnis, da Hoffenheim alles nach vorne warf und die Hecking-Schützlinge eine vorzeitige Entscheidung nicht zu Stande gebracht hatte. Doch Naldo operierte als Turm in der Schlacht und beförderte fast jeden Ball, der in den Wolfsburger Strafraum flog, postwendend wieder zurück.

Mit Glück und Geschick brachten die Hausherren den knappen Vorsprung durch die Nachspielzeit und stellten bereits den dritten Heimsieg der aktuellen Saison sicher.

Wolfsburg spielt am Dienstag (19 Uhr) im DFB-Pokal gegen VfR Aalen, Hoffenheim empfängt am selben Tag (20.30 Uhr) Energie Cottbus.

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Bayerns Triumph auf Schalke - Freiburg muss weiter warten