Bundesliga 2013/14, 5. Spieltag
15:59 - 29. Spielminute

Gelbe Karte
Svensson
Mainz

16:04 - 34. Spielminute

Tor 0:1
K.-P. Boateng
Rechtsschuss
Schalke

16:07 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Uchida
Schalke

16:43 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Polter
für Okazaki
Mainz

16:56 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Jones
für Höger
Schalke

17:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Geis
für Soto
Mainz

17:02 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Schahin
für Moritz
Mainz

17:08 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Goretzka
für K.-P. Boateng
Schalke

17:18 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
M. Meyer
Schalke

17:17 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
M. Meyer
für Farfan
Schalke

17:18 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Matip
Schalke

M05

S04

Schalke zweifach in Serie erfolgreich

Boateng ist in der Bundesliga angekommen

Kevin-Prince Boateng

Hallo Bundesliga: Boateng erzielte im zweiten Spiel sein erstes Tor für - an diesem Tage - die "Königsgrünen". picture alliance

Thomas Tuchel brachte im Vergleich zur 1:4-Niederlage in Hannover zwei frische Kräfte: Soto und Choupo-Moting ersetzten Zimling (Muskelfaserriss in der Wade) und Geis. Außerdem fehlten dem FSV-Coach Koch (Schulteroperation) und Parker (Kniereizung). Sein Gegenüber Jens Keller rotierte nach dem 2:0-Erfolg über Bayer Leverkusen einfach: Kapitän Höwedes kehrte nach seiner Rot-Sperre für den erkälteten Santana zurück. Verzichten musste der FC-Coach zudem auf Fuchs (muskuläre Probleme) und weiterhin auf die Langzeitverletzten Kolasinac (Muskelbündelriss), Obasi, Papadopoulos (beide Aufbautraining) und Huntelaar, der einen Platz im Kader aufgrund seines fast ausgeheilten Innenbandteilriss nur knapp verpasste.

Während die Schalker mit der Zielsetzung, den zweiten Erfolg in Serie zu landen, in die Coface-Arena einzogen, wollten die Mainzer eher an die ersten drei Spieltage anknüpfen, in denen sie neun Punkte einfuhren. Das sah auch der ehemalige Königsblaue Moritz im Vorfeld so: "Wenn wir vorne ähnlich effektiv sind wie in den ersten drei Saisonspielen, dann haben wir eine gute Chance." Die Begegnung nahm unter anfangs strömendem Regen aber nicht an Fahrt auf. Die Königsblauen - allen voran durch Kapitän Höwedes - agierten ruhig und besonnen und verweigerten den Mainzern komplett die sonst so starke Anfangsphase zu Hause. Okazaki hatte so nur eine Mini-Chance zu verzeichnen (10.). Die Partie weilte in der Folge stets in der Schublade: taktisch wertvoll, zuschauertechnisch eher ermüdend.

Eine Unachtsamkeit genügt

Erst Boateng öffnete den Schrank und sprang mit einer Einzelaktion heraus: Der Neuzugang vom AC Mailand erkannte eine Mainzer Unachtsamkeit von Okazaki, schnappte sich den Ball vor Baumgartlinger und konnte schließlich komplett unbedrängt abschließen. Torwart Müller hatte bei diesem überlegten Abschluss ins rechte untere Eck keinerlei Abwehrchance (34.). Ehe die Mannschaften sich schließlich mit dieser knappen Halbzeitführung in die Katakomben bewegten, sorgte nur noch der agile Choupo-Moting für ein paar Lichtblicke - wie bei seinem Abschlussversuch kurz vor dem Pausentee (45.).

Der 5. Spieltag

Glück für Matip

Nachdem die Partie nach dem Wiederanstoß vorerst wieder auf einem eher fahrigem Tempo wandelte, hatte Matip enormes Glück. Eine verunglückte Flanke von Choupo-Moting wurde hier zur Bogenlampe. Okazaki stieg anschließend zum Kopfball hoch und wurde rüde von hinten umgeräumt - ein Elfmeterpfiff hätte durchaus ertönen können (52.). Die erste Möglichkeit des zweiten Durchgangs hatte dann Draxler zu verzeichnen. Sein Schuss strich knapp vorbei (56.). Aogo versuchte es anschließend mit einem direkten Freistoß aus rund 25 Metern. Müller tat extrem gut daran, die rechte Hand zu Hilfe zu nehmen. Sonst hätte der Ball perfekt in den Winkel gepasst (59.). Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die zweite Hälfte mehr zu bieten, als der Beginn dieser Begegnung - vor allem Mainz fand zu wenige Lücken.

Abschlussschwaches Mainz

Soto hatte an diesem Tag zudem kein Glück im Abschluss. Zweimal innerhalb kürzester Zeit hatte er aussichtsreiche Möglichkeiten, fand aber beide Mal noch nicht einmal die Hände von Torhüter Hildebrand (70. und 71.). Die Schalker Offensive fand im Übrigen kaum mehr statt - bis auf einen Hauch von Konteransätzen. Den besten davon verzeichneten Draxler und am Ende Goretzka, der gegen Torwart Müller aber den perfekten Abschluss verpasste (86.). Am Ende marschierten jedoch die Königsblauen als leicht verdienter Sieger vom Mainzer Geläuf. S04 fuhr somit den zweiten Sieg am Stück ein, während der FSV zweifach in Serie unterlag.

Die Rheinhessen empfangen am kommenden Samstag (15.30 Uhr) die Werkself aus Leverkusen. Die Schalker erwartet dagegen erst einmal am Mittwoch (20.45 Uhr) Steaua Bukarest zum 1. Spieltag der Champions-League-Gruppenphase, ehe die Königsblauen dann am Samstag (18.30 Uhr) die Münchner Bayern erwarten.

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