Bundesliga 2013/14, 5. Spieltag
15:44 - 14. Spielminute

Tor 0:1
Kadlec
Rechtsschuss
Vorbereitung Oczipka
Frankfurt

15:56 - 26. Spielminute

Rote Karte
Di Santo
Bremen

16:03 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Caldirola
Bremen

16:04 - 34. Spielminute

Tor 0:2
Kadlec
Kopfball
Vorbereitung S. Jung
Frankfurt

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Ignjovski
für Ekici
Bremen

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Gebre Selassie
für Kroos
Bremen

16:46 - 58. Spielminute

Foulelfmeter
Hunt
verschossen
Bremen

16:49 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Flum
für Inui
Frankfurt

16:52 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Makiadi
Bremen

17:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Petersen
für Hunt
Bremen

17:05 - 77. Spielminute

Tor 0:3
Prödl
Eigentor, Rechtsschuss
Vorbereitung S. Jung
Frankfurt

17:08 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Lakic
für Kadlec
Frankfurt

17:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Djakpa
für Oczipka
Frankfurt

BRE

SGE

Di Santo sieht nach rohem Foul die Rote Karte

Kadlec-Doppelpack bringt Frankfurt den Sieg

Vaclav Kadlec (2.v.l.)

Doppelt gut: Vaclav Kadlec traf gegen Werder zweimal. getty images

Werder-Coach Robin Dutt veränderte seine Startformation nach der 1:4-Pleite in Mönchengladbach auf drei Positionen: Lukimya vertrat Gebre Selassie in der Viererkette. Ekici spielte anstelle des verletzten Junuzovics im Mittelfeld, im Angriff startete di Santo (Startelfdebüt) für den zuletzt unglücklichen Petersen. Bei der Eintracht wechselte Trainer Armin im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Dortmund viermal: Oczipka und Jung ersetzten Schröck und Djakpa auf den Außenverteidigerpositionen, Rode agierte für Flum neben Russ auf der Doppelsechs und Barnetta feierte für den verletzten Rosenthal sein Eintracht-Debüt.

Frankfurt trat trotz der großen Verletzungssorgen selbstbewusst in Bremen auf und kam gut aus den Startlöchern. Die Veh-Elf war um die Kontrolle des Spiels bemüht und ließ den Ball sicher und schnell durch die eigenen Reihen laufen, während Werder sich auf seine defensive Grundhaltung konzentrierte. Im Spielaufbau haperte es deutlich bei den Grün-Weißen, die phasenweise kaum über die Mittellinie kamen.

Der 5. Spieltag

So wuchs der Druck der SGE von Minute zu Minute an. Erste kleinere Chancen blieben zwar noch ungenutzt, ehe Kadlec einen überragend vorgetragenen Angriff vergoldete. Rode passte auf Inui, Oczipka hinterlief den Japaner und wurde dann angespielt. Der Linksverteidiger passte anschließend von der Grundlinie zu Kadlec, der aus kürzester Entfernung einnetzte (14.). Werder war nach dem Gegentreffer stark verunsichert, was Frankfurt spürte und nochmal einen Gang nach oben schaltete. Zweimal Barnetta (16., 19.) und Rode (18.) vergaben weitere Möglichkeiten.

Dann wurde es bitter aus Bremer Sicht: Erst scheiterte Makiadi nach einem Hunt-Freistoß per Kopf am linken Pfosten (23.), drei Minuten später musste di Santo nach einem rüden Foulspiel gegen Oczipka mit Rot vom Platz. Der Frankfurter musste minutenlang im Gesicht behandelt werden, konnte aber weiterspielen. Kurz darauf erhöhte Kadlec nach einer Jung-Flanke mit einem Kopfball auf 2:0 (34.). Erste Pfiffe schallten durchs Stadion, doch Werder gab nicht auf hatte durch Elia (44.) und Hunt (45. +1) sogar noch zwei Chancen auf den Anschluss.

Werder verbessert - Hunt verschießt Elfmeter

Der zweite Durchgang begann mit neuem Bremer Personal (Gebre Selassie und Ignjovski) und Aufregung im Frankfurter Strafraum. Nach Hunts Freistoß kam Makiadi nach einem Zusammenstoß mit Trapp zu Fall. Schiedsrichter Brych ließ die Partie weiterlaufen (47.). Der SVW spielte nun verbessert gegenüber der ersten Hälfte, auch weil die Frankfurter nicht mehr so entschlossen zu Werke gingen.

Dies hätte sich nach einer knappen Stunde rächen können, jedoch vergab Hunt einen fragwürdigen Foulelfmeter, den er gegen Russ selbst herausgeholt hatte (58.). Werder nutzte also die herausragende Möglichkeit zum Anschluss nicht, trat aber weiter verbessert auf. Speziell Hunt wollte das Spiel jetzt an sich reißen und agierte fleißig.

Die Grün-Weißen waren weiterhin bemüht, trafen aber nur noch ins eigene Tor. Prödl bugsierte vor dem einschussbereiten Kadlec die Kugel ins Bremer Gehäuse zum 0:3 (77.). Damit war der Wille bei Werder gebrochen. In den Schlussminuten passierte kaum mehr etwas, sodass wenig später der hochverdiente Frankfurter Sieg perfekt war. Für Werder gab es in der Bundesliga dagegen die dritte Niederlage am Stück.

Die Bremer müssen am kommenden Samstag (15.30 Uhr) nicht weit reisen: Das Nord-Derby beim HSV steht vor der Tür. Die Frankfurter erwarten bereits am Donnerstag (19 Uhr) Bordeaux zum 1. Spieltag in der Europa-League-Gruppenphase, ehe es dann am Sonntag (17.30 Uhr) beim VfB Stuttgart in der Bundesliga weiter geht.

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Gladbach bleibt gern gesehen, erster Zähler für die Löwen