Bundesliga 2013/14, 4. Spieltag
15:53 - 23. Spielminute

Gelbe Karte
Naldo
Wolfsburg

16:12 - 42. Spielminute

Tor 1:0
Olic
Rechtsschuss
Vorbereitung Naldo
Wolfsburg

16:17 - 45. + 2 Spielminute

Tor 2:0
Diego
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Diego
Wolfsburg

16:47 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Langkamp
Hertha

16:51 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Wagner
für Ben-Hatira
Hertha

16:51 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Ronny
für Allagui
Hertha

16:52 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Wagner
Hertha

17:02 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Medojevic
für Perisic
Wolfsburg

17:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Klose
für Polak
Wolfsburg

17:15 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
M. Schäfer
für Koo
Wolfsburg

17:15 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Kluge
für Baumjohann
Hertha

WOB

BSC

VfL bessert schlechte Heimbilanz gegen Berlin auf

Olic hält sein Versprechen

Ramos vs. Olic (r.)

Zwei Stürmer im direkten Duell: Herthas Adrian Ramos versucht VfL-Torschütze Ivica Olic aufzuhalten. Getty Images

VfL-Coach Dieter Hecking war im Vergleich zur 0:2-Niederlage bei Mainz 05 im Mittelfeld zu einer Umstellung gezwungen. Für den Gelb-Rot-gesperrten Luiz Gustavo lief Polak auf.

Berlins Trainer Jos Luhukay vertraute nach dem 1:0-Erfolg über den HSV exakt derselben Anfangsformation.

Die Partie begann mit einem Hochkaräter für Herthas Allagui, der nach einer Hereingabe Ben-Hatiras aus elf Metern über den Balken drosch (2.).

Dies blieb für lange Zeit die einzige zwingende Möglichkeit. Die Berliner begegneten dem VfL spätestens an der Mittellinie, machten in der eigenen Hälfte die Räume dicht und lauerten auf schnelle Gegenangriffe, die allerdings zunächst schon im Ansatz verpufften.

Die Hecking-Elf hatte viel Ballbesitz, wusste damit aber kaum etwas anzufangen, sondern agierte zu statisch und verstrickte sich so trotz vieler Positionswechsel in der Offensive immer wieder im Abwehrnetz des Aufsteigers. Ein Aufreger war ein Handspiel Hosogais, bei dem die Pfeife von Referee Robert Hartmann stumm blieb (14.), nennenswert noch ein Lustenberger-Distanzschuss auf der anderen Seite (24.) für die Berliner, die sich nun phasenweise etwas aus der Umklammerung befreiten.

Nach einer knappen halben Stunde vergab Ramos per Kopfballaufsetzer aus sechs Metern erneut die dicke Chance zur Gästeführung (29.), ehe der nach wie vor überlegene VfL gegen disziplinierte Luhukay-Schützlinge etwas zielstrebiger wurde. Perisic köpfte drüber (33.), und Diego, der sich mühte, aber auch nicht große Inspiration versprühte, schoss bei der bis dorthin besten Möglichkeit Wolfsburgs im ersten Abschnitt Zentimeter vorbei (34.).

Die "Alte Dame" erwehrte sich weiterer Angriffsaktionen der "Wölfe" vor der Pause erfolgreich. Bis zur 42. Minute: Naldo schaltete sich ein und zog von halbrechts ab. Sein Schuss geriet zur Vorlage für den vorher unauffälligen Olic, der die Kugel mit seinem ersten Saisontreffer links am Fünfer ins Tor grätschte. Der Kroate hatte angekündigt: "Ich werde meine Tore machen" - und hielt somit sein Versprechen.

Ein Fauxpas von Brooks machte noch vor dem Kabinengang den Doppelschlag perfekt: Dem Verteidiger sprang der Ball im Sechzehner zu weit weg. Diego schnappte sich die Kugel, ging an Brooks vorbei und fiel. Hartmann entschied auf Elfmeter - eine umstrittene Entscheidung -, den Diego sicher verwandelte (45.+2).

Der 4. Spieltag

Ohne Personaltausch kamen die Kontrahenten bei Wiederanpfiff zurück. Die Hecking-Elf stand dicht vor dem 3:0, doch Diego köpfte eine Flanke Koos, der Kraft umkurvt hatte, aus vier Metern am Tor vorbei (50.). Und Olic brauchte bei einem Überzahlkonter zu lange zur Ballverarbeitung - Lustenberger rettete in letzter Sekunde (56.).

Was machte die Hertha? Hatte Probleme, in Schlagdistanz zu kommen, denn die Hausherren arbeiteten im Kollektiv gut gegen den Ball und eroberten das Sportgerät aufgrund eigener Zweikampfstärke und auch wegen hoher Fehlpassquote des Gegners meist schon weit vor dem eigenen Strafraum. Ronny und Wagner ersetzten Allagui und Ben-Hatira (63.), die nächsten Möglichkeiten aber hatte Vieirinha (64., 66.).

Überhaupt blieben die Hauptstädter offensiv im zweiten Durchgang bis in die Nachspielzeit blass. Die "Wölfe" hatten weitere Möglichkeiten. Rodriguez' Freistoß segelte Zentimeter vorbei ans Außennetz (79.), Kraft parierte gut gegen Vieirinha (86.), ehe Ronny und Ramos auch eine Dreifachchance nicht zu nutzen verstanden (90.+3).

Der VfL polierte seine Bilanz gegen Berlin auf, die in den vorherigen sieben Heimspielen nur einen Sieg bei jeweils drei Pleiten und drei Punkteteilungen bereit gehalten hatte.

Die Niedersachsen reisen nach der Länderspielpause am Samstag (14. September, 15.30 Uhr) zur Werkself nach Leverkusen. Die Hauptstädter bekommen es schon einen Tag früher (20.30 Uhr) mit dem VfB Stuttgart zu tun.

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Furiose Schwaben, Seriensieger BVB, Premieren in Hamburg