Bundesliga 2013/14, 4. Spieltag
15:42 - 12. Spielminute

Tor 0:1
N. Müller
Rechtsschuss
Vorbereitung Pospech
Mainz

16:01 - 31. Spielminute

Tor 1:1
Diouf
Kopfball
Vorbereitung Prib
Hannover

16:06 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Pocognoli
Hannover

16:07 - 37. Spielminute

Tor 2:1
Sobiech
Kopfball
Vorbereitung Stindl
Hannover

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Choupo-Moting
für Baumgartlinger
Mainz

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Bittencourt
für Hoffmann
Hannover

16:38 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Bittencourt
Hannover

16:56 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
S. Parker
für Zimling
Mainz

16:57 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Svensson
Mainz

16:57 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Ya Konan
für Sobiech
Hannover

17:08 - 80. Spielminute

Tor 3:1
Ya Konan
Rechtsschuss
Vorbereitung Bittencourt
Hannover

17:08 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Polter
für Moritz
Mainz

17:09 - 82. Spielminute

Tor 4:1
Prib
Linksschuss
Vorbereitung Andreasen
Hannover

17:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
C. Schulz
für Diouf
Hannover

17:16 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
H. Sakai
Hannover

H96

M05

Diouf, Sobiech, Ya Konan und Prib treffen

Slomkas Stürmer stoppen den Mainzer Höhenflug

Mame Biram Diouf & Artur Sobiech

Torschützen mit Köpfchen: Hannovers Mame Biram Diouf (li.) köpfte das 1:1, Artur Sobiech (re.) das 2:1. Getty Images

Es "müllert" wieder!

Hannovers Trainer Mirko Slomka musste nach dem 2:1-Heimsieg gegen Schalke 04 auf den Rot-gesperrten Huszti verzichten und beorderte dafür Hoffmann in die Startelf. Auch Mainz-Coach Thomas Tuchel tauschte im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Wolfsburg einmal Personal: Moritz durfte für Choupo-Moting beginnen.

Beide Mannschaften gingen beherzt zu Werke und mit großen Engagement in die Zweikämpfe. So waren die Räume im Mittelfeld sehr eng und der Ballbesitz wechselte oft und schnell. In der Folge setzten beide Teams auf einen geduldigen Spielaufbau, sodass es in den Strafräumen lange ruhig blieb. Der FSV fiel zudem mit aggressivem Pressing auf und störte den Spielaufbau der Niedersachsen so empfindlich. Nach einem Steilpass der Nullfünfer klärte Marcelo die Kugel vor die Füße von Pospech, der das Spielgerät direkt in den Lauf von Nicolai Müller weiterleitete. Der Top-Torjäger tauchte frei vor Zieler auf und schob locker zum 1:0 ein (12.).

Diouf und Sobiech drehen die Partie

Auch in der Folge fanden die Hausherren nicht ins Spiel. Mainz zeigte sich nach wie vor emsig und lauffreudig und störte den gegnerischen Aufbau früh. So kam 96 meist nur bis 30 Meter vor das Gäste-Tor. Den Hausherren fehlte es an zündenden Ideen, sodass die Doppelspitze Diouf/Sobiech lange in der Luft hing.

Erst nach einem Standard sollte der Knoten platzen: Prib trat eine Ecke von rechts nach innen, wo Torwart Heinz Müller danebengriff und Diouf so aus fünf Metern aufs Tor köpfte. Geis startete zwar noch einen Rettungsversuch, doch Schiedsrichter Guido Winkmann sah die Kugel bereits hinter der Torlinie (31.). Nun war 96 urplötzlich im Spiel und startete vermehrt Angriffe gegen verunsicherte Mainzer. Stindl ließ am rechten Flügel mit Moritz, Zimling und Noveski gleich drei Gegenspieler stehen und flankte nach innen. Sobiech köpfte aus kurzer Distanz unbedrängt ein (37.). 2:1, der Halbzeitstand.

Hannover mit Konterfußball, Mainz beißt sich die Zähne aus

Der 4. Spieltag

Zur Pause schickten beide Trainer je einen frischen Mann aufs Feld: Slomka wechselte Bittencourt ein, Tuchel brachte mit Choupo-Moting einen zusätzlichen Angreifer. 96 stand nun merklich tiefer und lauerte auf Konter. Die Nullfünfer agierten nun mit drei Stürmern (Müller, Choupo-Moting, Okazaki), konnten diese aber kaum in Szene setzen. Obwohl der FSV mehr Ballbesitz hatte, zerschellten die Angriffsversuche immer wieder an einer "roten Wand".

Erst nach einem Steilpass von Geis auf Choupo-Moting hebelte Manz die Defensive der Hannoveraner aus. Park übernahm und flankte von links nach innen, wo Zimling aus zehn Metern aufs Tor hämmerte. Marcelo warf sich mutig in den Schuss und wehrte diesen mit der Hand ab. Die Pfeife von Schiedsrichter Winkmann blieb aber still - eine Fehlentscheidung (66.)! Tuchel setzte nun alles auf die offensive Karte und schickte mit Parker den vierten Angreifer aufs Feld (68.).

Durchschlagskraft konnten die Gäste allerdings weiterhin keine entwickeln. Die Niedersachsen zeigten sich hingegen weiterhin gnadenlos effektiv und konterten den FSV bilderbuchreif aus: Nach einem Ballverlust von Park schaltete 96 blitzschnell um. Bittencourt legte am rechten Flügel quer zum eingewechselten Ya Konan, der aus 16 Metern direkt abzog und platziert ins linke Eck traf (80.).

Ya Konan und Prib setzen den Gnadenstoß

Tuchel packte nun die Brechstange aus und brachte mit Polter sogar den fünften Angreifer (81.). Die Strafe folgte auf dem Fuß: Andreasen filetierte die Mainzer Hintermannschaft mit einem klugen Pass in die Spitze. Prib hatte aus 15 Metern halblinker Position freie Bahn und donnerte das Spielgerät in den linken Winkel (82.). 4:1, die Entscheidung.

Spieler des Spiels

Mame Biram Diouf Sturm

2,5
Spielnote

Unterhaltsam dank der vielen Tore, spielerisch viel Stückwerk und wenig Tempo.

3,5
Tore und Karten

0:1 N. Müller (12', Rechtsschuss, Pospech)

1:1 Diouf (31', Kopfball, Prib)

2:1 Sobiech (37', Kopfball, Stindl)

3:1 Ya Konan (80', Rechtsschuss, Bittencourt)

4:1 Prib (82', Linksschuss, Andreasen)

Hannover

Zieler 3 - H. Sakai 4 , Marcelo 5, Sané 2,5, Pocognoli 4 - Andreasen 2,5, Hoffmann 4 , Stindl 3, Prib 3 - Diouf 2,5 , Sobiech 3

Mainz

H. Müller 5 - Pospech 3, Svensson 5 , Noveski 4, J.-H. Park 5 - Geis 3,5, Baumgartlinger 4,5 , Zimling 4 , Moritz 5 - N. Müller 3 , Okazaki 4

Schiedsrichter-Team

Guido Winkmann Kerken

5
Spielinfo

Stadion

HDI Arena

Zuschauer

38.600

Nach der Länderspielpause ist Hannover am Samstag (14. September, 15.30 Uhr) auswärts bei Bayern München gefordert. Zeitgleich bekommt es Mainz zu Hause mit dem FC Schalke 04 zu tun.

Furiose Schwaben, Seriensieger BVB, Premieren in Hamburg